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Teltow-Fläming Kita-Kinder beim Projekt für gesundes Essen
Lokales Teltow-Fläming Kita-Kinder beim Projekt für gesundes Essen
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00:18 07.05.2017
Mit Elke Königsmann, Delia Plangg, Pascal Spindler und Anja Kranzusch (hinten v.l.) legten die großen Kinder der Kita „Am Storchennest“ ihr Gemüsebeet an. Quelle: Elinor Wenke
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Klein Schulzendorf

Als Mini-Gärtner waren die Kinder der Awo-Kita „Am Storchennest“ in Klein Schulzendorf am Mittwochvormittag auf ihrem Freigelände unterwegs. Das junge Gemüse nimmt mit Erzieherin Elke Königsmann am Projekt „Gemüsebeete für Kids“ teil.

Pascal Spindler erklärt den Kindern, wie gepflanzt und gegossen wird. Quelle: Elinor Wenke

Das Projekt ist eine Initiative der Edeka-Stiftung, die sich mit Kindern aktiv für ein gesundes Essen engagiert. Deutschlandweit nehmen 1600 Kitas daran teil; die Klein Schulzendorfer Tagesstätte hatte sich dafür beworben. „Wir widmen uns schon lange dem Thema gesundes Essen“, berichtete Elke Königsmann.

So gilt die Einrichtung als „Kita mit Biss“, die Wert auf gesunde Ernährung und eine gründliche Zahnpflege legt (die MAZ berichtete). „Jeden Tag gibt es ein Rohkostfrühstück und wir sprechen darüber, welches Essen gesund ist“, erzählt die 55-Jährige. Vor allem aber liegt ihr eines am Herzen: „Die Kinder sollen Lebensmittel schätzen lernen und erfahren, woher sie kommen, eben nicht aus dem Supermarkt, sondern aus der Landwirtschaft.“

Bunt bemalte und beschriftete Steine zeigen an, wo welches Gemüse wächst. Quelle: Elinor Wenke

Im aktuellen, für die Kita kostenlosen Projekt wird ein Gemüsebeet angelegt, das von den Vier- bis Sechsjährigen gepflegt und später abgeerntet wird. Zunächst wurden die Mädchen und Jungen von den Projektbetreuern Delia Plangg, Anja Kranzusch und Pascal Spindler standesgemäß eingekleidet, für jeden gab es eine Gartenschürze. Im Vorfeld hatten die Garten-Experten bereits ein zwei Quadratmeter großes Hochbeet angelegt.

Hier wird fleißig gegossen. Quelle: Elinor Wenke

In der Theorie haben die Kinder erstaunliche Vorkenntnisse. Sie kannten ihre Favoriten-Gemüsesorten. So mag Jonah besonders Gurke, Georg Salat und viele andere Tomaten und Paprika. „Da bleibt man gesund, nur von Pommes und Schokolade wird man krank“, rief Georg. „Gemüse macht fit“, wusste Jonah. „Und man kann länger laufen“, ergänzte Paul. Auch dass die Pflanzen zum Wachsen Erde, Wasser, Sonne und „Ruhe“ brauchen, war längst kein Geheimnis mehr.

Dann endlich konnten sie selbst Hand anlegen. Die Projekt-Botschafter hatten Lauch-, Salat-, Blumenkohl- und Paprikapflanzen sowie Radieschen- und Möhrensamen mitgebracht. Voller Begeisterung buddelten die kleinen Hände in der Erde, setzten Pflänzchen und krümelten die Samen in vorbereitete kleine Furchen. Am Ende wurde alles angegossen und mit Erkennungszeichen versehen. Elke Königsmann hatte mit den Kindern bunte Steine gestaltet und sie beschriftet.

„Landkinder“ kennen sich schon gut aus

„Man merkt, dass es Landkinder sind und die meisten schon mal im Garten mitgeholfen haben, sie kennen sich schon gut aus“, freute sich Delia Plangg. „In Berlin treffen wir manchmal Kinder, die sich zum ersten mal die Hände schmutzig machen und noch nie ein Gartenbeet gesehen haben“, berichtet Pascal Spindler. Anja Kranzusch aus Mellensee wird die Kita als Patin in den nächsten Wochen begleiten und ab und zu nach dem Rechten schauen. Im Sommer können die Kids dann ernten. „Und alles wird frisch bei uns in der Kita verwertet“, verspricht Elke Königsmann.

Von Elinor Wenke

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