Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Kita Lino in den Startlöchern
Lokales Teltow-Fläming Kita Lino in den Startlöchern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 24.08.2015
Steffen Pudras, Melanie Eichhorst und Ulf Reinshagen vom Verein haben den Umzug ins neue Haus gestemmt. Quelle: : Christian Zielke
Anzeige
Rangsdorf

Während die meisten Eltern den Jahresurlaub mit ihren Kindern am Meer, in den Bergen oder in Freizeitparks verbrachten, haben einige Rangsdorfer die vergangenen zwei Wochen Kisten geschleppt und Möbel aufgebaut. Für die Mitglieder des Vereins der Kita Lino stand der Umzug in den Neubau an der Stauffenbergallee vor der Erholung.

Wenn Steffen Pudras, der Vorsitzende des Vereins, seine Stellvertreterin Melanie Eichhorst und Schatzmeister Ulf Reinshagen durch die neuen Räume gehen, fallen die Strapazen der vergangenen Wochen allmählich von ihnen ab. „Es war wirklich hart“, sagt Steffen Pudras. Seit der Gründung des Vereins habe man sich eigene Räumen gewünscht. Der innerhalb eines Jahres fertiggestellte Neubau entspricht nicht nur den Vorgaben des Gesetzes sondern auch den Wünschen der Eltern. Am Montag um 7 Uhr morgens werden die ersten Kinder das neue Haus beziehen. Zunächst werden es 29 sein, bis 2016 liegen 32 Anmeldungen vor. Ausgelegt ist das Haus auf bis zu 50 Plätze. „Dann muss allerdings das Personal nachziehen“, sagt Melanie Eichhorst. Wegen des sich ändernden Betreuungsschlüssels, der nach der Sommerpause 2016 mehr Personal vorsieht, wolle man zunächst abwarten. „Längerfristig streben wir die 50 Plätze an“, sagt Melanie Eichhorst. Diese wird Rangsdorf wohl auch brauchen, denn die Grundstücke rings um den neuen Kindergarten stehen zum Verkauf. In wenigen Jahren wird der neue Abschnitt der Stauffenbergallee bebaut und die Kita Lino von Häusern umzingelt sein. „Es ist gut, dass wir als erste da sind“, sagt Melanie Eichhorst. Das vermeide Konflikte mit künftigen Nachbarn. Die bislang grüne Umgebung kommt dem Konzept der Kita mit einer naturnahen Betreuung sehr entgegen. Ob der Wald hinter dem Garten künftig als Entdeckungsgelände genutzt werden darf, prüfen derzeit die Behörden. Zunächst werde man zum Moddern und Spielen weiter die bisherige Fläche an der Seeschule nutzen.

Dabei muss sich das Innere der neuen Kita keinesfalls verstecken. Im Erdgeschoss mit dem Krippenbereich und im Obergeschoss, wo die Kita-Gruppen der Eulen und Füchse ihr Reich haben, ist alles in gelb, grün und Erdtönen gehalten. Einige Vorstellungen des Architekten haben die Vereinsmitglieder „wegdiskutiert“. Dieser hatte konsequent auf rechte Winkel verzichtet. „Das hätte bedeutet, dass wir überall neue maßangefertigte Möbel gebraucht hätten“, sagt der Vereinsvorsitzende Steffen Pudras. Wichtiger sei da schon der Aufzug, der das Haus barrierefrei macht.

Er und seine Mitstreiter sind überzeugt, dass das neue Haus bei Kindern und Eltern gut ankommt. Schon jetzt gebe es Anmeldungen für 2018 für Kinder, die noch gar nicht geboren sind.

Von Christian Zielke

Teltow-Fläming Haushaltsdebatte im Sozialausschuss - Jüterbog braucht 16 Millionen Euro

Bis 2020 sind in der Stadt Baumaßnahmen für 30 Millionen Euro angemeldet. Da davon manche gar nicht gefördert werden, muss die Stadt nun 16 Millionen Euro Eigenanteil aufbringen und sucht nach Geldquellen.

24.08.2015
Teltow-Fläming Betreuungsnotstand in Großbeeren wird immer größer - Neuer Anlauf Hort-Neubau geplatzt

Der Großbeerener Hort „Groß-Bärenkinder“ platzt aus allen Nähten. Seit Jahren verlängert das Land Ausnahmegeneh-migungen für Einrichtung mit 140 Plätzen. Inzwischen werden dort täglich bis 200 Kinder betreut, nach den Ferien in anderthalb Wochen sind in der stark wachsenden Gemeinde 220 Hortplätze nötig. Nun schlug auch die dritte Neubau-Ausschreibung fehl.

23.08.2015
Teltow-Fläming Winzer in Südbrandenburg - Nur einen winzigen Schluck

Sein Wein sein unbezahlbar, sagt Peter Hundrieser. Und das liegt nicht nur daran, dass er ihn gar nicht verkaufen darf, weil er keine Rebrechte hat. Wer, wie der Mittenwalder Hundrieser, guten Wein herstellen will, hat das ganze Jahr über Stress. Und dass es keine Erfolgsgarantien gibt, wissen inzwischen auch drei Weinbauvereine in der Region.

23.08.2015
Anzeige