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Kita Lino in den Startlöchern

Neues Gebäude eröffnet am Montag Kita Lino in den Startlöchern

Junge Familien fühlen sich wohl in Rangsdorf. Dazu trägt auch die abwechslungsreiche Kita-Landschaft bei. Am Montag eröffnet die Kita Lino ihr neues Gebäude. Bei der Gestaltung durften Eltern mitreden, sie mussten aber auch mit anpacken.

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Steffen Pudras, Melanie Eichhorst und Ulf Reinshagen vom Verein haben den Umzug ins neue Haus gestemmt.

Quelle: : Christian Zielke

Rangsdorf. Während die meisten Eltern den Jahresurlaub mit ihren Kindern am Meer, in den Bergen oder in Freizeitparks verbrachten, haben einige Rangsdorfer die vergangenen zwei Wochen Kisten geschleppt und Möbel aufgebaut. Für die Mitglieder des Vereins der Kita Lino stand der Umzug in den Neubau an der Stauffenbergallee vor der Erholung.

Wenn Steffen Pudras, der Vorsitzende des Vereins, seine Stellvertreterin Melanie Eichhorst und Schatzmeister Ulf Reinshagen durch die neuen Räume gehen, fallen die Strapazen der vergangenen Wochen allmählich von ihnen ab. „Es war wirklich hart“, sagt Steffen Pudras. Seit der Gründung des Vereins habe man sich eigene Räumen gewünscht. Der innerhalb eines Jahres fertiggestellte Neubau entspricht nicht nur den Vorgaben des Gesetzes sondern auch den Wünschen der Eltern. Am Montag um 7 Uhr morgens werden die ersten Kinder das neue Haus beziehen. Zunächst werden es 29 sein, bis 2016 liegen 32 Anmeldungen vor. Ausgelegt ist das Haus auf bis zu 50 Plätze. „Dann muss allerdings das Personal nachziehen“, sagt Melanie Eichhorst. Wegen des sich ändernden Betreuungsschlüssels, der nach der Sommerpause 2016 mehr Personal vorsieht, wolle man zunächst abwarten. „Längerfristig streben wir die 50 Plätze an“, sagt Melanie Eichhorst. Diese wird Rangsdorf wohl auch brauchen, denn die Grundstücke rings um den neuen Kindergarten stehen zum Verkauf. In wenigen Jahren wird der neue Abschnitt der Stauffenbergallee bebaut und die Kita Lino von Häusern umzingelt sein. „Es ist gut, dass wir als erste da sind“, sagt Melanie Eichhorst. Das vermeide Konflikte mit künftigen Nachbarn. Die bislang grüne Umgebung kommt dem Konzept der Kita mit einer naturnahen Betreuung sehr entgegen. Ob der Wald hinter dem Garten künftig als Entdeckungsgelände genutzt werden darf, prüfen derzeit die Behörden. Zunächst werde man zum Moddern und Spielen weiter die bisherige Fläche an der Seeschule nutzen.

Dabei muss sich das Innere der neuen Kita keinesfalls verstecken. Im Erdgeschoss mit dem Krippenbereich und im Obergeschoss, wo die Kita-Gruppen der Eulen und Füchse ihr Reich haben, ist alles in gelb, grün und Erdtönen gehalten. Einige Vorstellungen des Architekten haben die Vereinsmitglieder „wegdiskutiert“. Dieser hatte konsequent auf rechte Winkel verzichtet. „Das hätte bedeutet, dass wir überall neue maßangefertigte Möbel gebraucht hätten“, sagt der Vereinsvorsitzende Steffen Pudras. Wichtiger sei da schon der Aufzug, der das Haus barrierefrei macht.

Er und seine Mitstreiter sind überzeugt, dass das neue Haus bei Kindern und Eltern gut ankommt. Schon jetzt gebe es Anmeldungen für 2018 für Kinder, die noch gar nicht geboren sind.

Von Christian Zielke

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