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Kita „Spatzennest“ feiert Zuckertütenfest

Rangsdorf Kita „Spatzennest“ feiert Zuckertütenfest

Die Kita „Spatzennest“ in Rangsdorf hat am Mittwoch 45 Kinder verabschiedet. Das wurde mit dem traditionellen Zuckertütenfest gefeiert. Das Fest begann damit, dass sich die angehenden Schulanfänger von einem Baum eine Zuckertüte „pflücken“ durften.

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-Mit dem Zuckertütenfest steigt die Vorfreude auf die Schule.

Quelle: Gudrun Ott

Rangsdorf. Die Kita „Spatzennest“ in Rangsdorf hat am Mittwoch ihr traditionelles Zuckertütenfest gefeiert. Insgesamt wurden 45 der fünf und sechs Jahre alten Kinder verabschiedet. Sie verlassen die Kita. Mit Schulbeginn erwartet sie ein neuer spannender Lebensabschnitt. „Ich bin traurig und glücklich zugleich. Viele der Kinder waren seit ihrem ersten Lebensjahr in unserer Obhut. Nun lassen wir sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen“, sagte Erzieherin Sylke Jahn.

Das Zuckertütenfest begann am Vormittag damit, dass die angehenden Schulanfänger sich auf der Spielwiese von einem Baum eine Zuckertüte „pflücken“ durften. Der fünfjährige Kevin bewies Geschicklichkeit und kletterte kurzerhand ins Geäst. Der ein Jahr ältere Leopold nahm die Stehleiter zu Hilfe. Die Zuckertüte, die er sich ausgesucht hatte, hing wesentlich höher. Kita-Leiterin Marion Pietzak erklärte: „Wir feiern das Zuckertütenfest mit allen unseren Kindern.“ Für die 60 Jüngsten gab es Minitüten gefüllt mit Luftballons und Kaubonbons. Die Großen fanden in ihren Tüten Federtaschen, Lineale, Scheren und Stifte. Der sechsjährige Jakob meinte, sich so sehr auf die Schule zu freuen, dass er die Ferien glatt überspringen könne. Geradezu enthusiastisch sagte er: „Ich will lernen.“

Für das nachmittägliche Spiel im Freien, die Kita verfügt über drei große Spielgärten, war das Wetter ideal. Wer beim Bowlen und Rollerrennen ins Schwitzen kam, fand beim Wasserbombenwerfen Erfrischung.

Am Stand von Musikpädagogin Juliane Neumann-Gerloff standen die Mädchen Schlange. Denn hier wurde mit Haarkreide Farbe in die Haare gemalt. Mit pinken, hellgrünen und blauen Strähnchen schmückten sich zukünftige Schulmädchen. Die Musikpädagogin verriet, die Kita werde sich mit dem Spatzenchor auch in diesem Jahr für die bundesweite Auszeichnung „Die Carusos“ bewerben. Vor vier Jahren war der Kita bereits die Qualitätsmarke des Deutschen Chorverbandes verliehen worden. Das kindgerechte Singen ist in der kommunalen Kita Spatzennest, deren Profil musikalisch ausgerichtet ist, selbstverständlicher Teil der Arbeit. Stefan Fährmann, der hier eine berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher macht und Gitarre und Schlagzeug spielt, sind die Kinder ans Herz gewachsen. Er sei sehr beliebt, sagte Kita-Leiterin Pietzak. Der 25-Jährige würde nach seiner Ausbildung gern in der Kita bleiben. Erzieher – ein Traumberuf. „Für mich auf jeden Fall“, schwärmte er.

Von Gudrun Ott

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