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Teltow-Fläming Kita „Sunshine“ wird erweitert
Lokales Teltow-Fläming Kita „Sunshine“ wird erweitert
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00:28 19.03.2018
Mitglieder des Bildungsausschusses, Bürger sowie Vertreter von Stadt und DRK besichtigen die bestehende Kita „Sunshine“. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Der Luckenwalder DRK-Kita „Sunshine“ stehen große Veränderungen bevor: Sie wird wachsen. Einen Eindruck davon verschafften sich die Mitglieder des städtischen Bildungsausschusses vor Ort. Dort konnten sie zunächst einen Blick in die neu aufgestellten Kita-Module werfen. „Hier können zusätzlich bis zu 38 Kinder untergebracht werden“, erklärte Kita-Leiterin Elvira Zimdahl. Die Fünf- bis Sechsjährigen sollen dort einziehen, um kleineren Kindern im Bestandsgebäude Platz zu machen.So wird dem akuten Raummangel begegnet. Derzeit besuchen 140 Kinder die Integrations-Kita, darunter 20 behinderte Kinder.

Auf der Rückseite des Gebäudes soll der Anbau entstehen. Quelle: Elinor Wenke

Allerdings sind die Kita-Container noch längst nicht bezugsfertig. Einen Termin konnte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) nicht nennen. „Der Bau ist noch nicht abgenommen und das Ministerium muss erst noch die Betriebserlaubnis erteilen“, sagte sie.

Hinsichtlich der umstrittenen Container-Lösung brach Elvira Zimdahl eine Lanze für die Module: „Dort zieht unsere Spatzengruppe ein und die Kinder sind schon ganz stolz, dass sie jetzt flügge sind und ausziehen dürfen. Außerdem sind wir froh über zusätzliche Plätze.“

Planungsskizze – vom Garten aus gesehen. Quelle: Stadt Luckenwalde

Noch mehr begrüßt sie den geplanten nagelneuen Anbau an das bestehende Gebäude. Für geschätzte Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro soll im Auftrag der Stadt an der westlichen Rückseite des Gebäudes ein Neubau entstehen. Ziel ist es, 40 neue Kita-Plätze zu schaffen und gleichzeitig die vorhandene Einrichtung räumlich zu optimieren und aufzuwerten. „Das Gebäude ist ein typischer Standardbau aus DDR-Zeiten und entspricht nicht modernen Anforderungen“, sagte Elvira Zimdahl. Die Treppenhäuser sind beengt, die Räume nicht optimal und der Sportraum befindet sich im Keller.

Die Stadtverordneten Felix Thier (l.) und Hans Buchner inspizieren die Kindertoiletten in den neuen Modulen. Quelle: Elinor Wenke

Mit dem zweigeschossigen Anbau sollen neue Gruppenräume und offene Aufenthaltsflächen entstehen, außerdem eine großzügigere Flächenaufteilung im alten Gebäude. „Eine besondere Herausforderung stellt das abschüssige Gelände dar“, sagte Amtsleiter Ingo Reinelt. So befindet sich das Erdgeschoss 1,30 Meter über dem Vorplatz, der rückwärtige Garten 1,40 Meter darunter.

Kellergeschoss wird freigelegt

„Wir werden das Kellergeschoss freilegen und im Neubau als Gartengeschoss mit direktem Zugang zum Garten anlegen“, erklärte Architekt Stephan Holtz. Das obere Geschoss des Neubaus befindet sich dann in Erdgeschoss-Höhe. Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag gestellt werden. Der Baubeginn ist für 2019 veranschlagt, die Inbetriebnahme für 2020.

„Das ist ein genialer Schachzug“, urteilte Ausschussvorsitzende Sabine Bölter (Linke), „der Erdwall kommt weg und ein Zweigeschosser hin.“ Nicht so begeistert zeigte sich Andreas Westendorf, dessen Kind in der Kita betreut wird. „Statt einen alten Bau nachzurüsten, sollte die Stadt eine neue Kita bauen“, sagte er. Außerdem monierte er mangelnde Barrierefreiheit , ungenügende Rettungswege und fehlende Behindertenparkplätze.

Von Elinor Wenke

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