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Kita besucht Rangsdorfer Galerie Kunstflügel

Rangsdorf Kita besucht Rangsdorfer Galerie Kunstflügel

Die Vorschulkinder der Kita Lino aus Rangsdorf haben die Galerie Kunstflügel im Gedok-Haus besucht. Die Kunstwissenschaftlerin und Leiterin der Rangsdorfer Galerie Gerlinde Förster führte die Kinder durch die Räume.

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Arthur zeigt in der Ausstellung die von ihm während der Kunstwerkstatt gestaltete Mausefalle.

Quelle: Gudrun Ott

Rangsdorf. Am gestrigen Donnerstag haben die Vorschulkinder der Kita Lino aus Rangsdorf die Galerie Kunstflügel im Gedok-Haus besucht. Kitaleiterin Mandy Martinek und ihre Schützlinge wurden dort von Gerlinde Förster begrüßt. Die Kunstwissenschaftlerin und Leiterin der Rangsdorfer Galerie führte die wissbegierige Schar durch die Räume.

Begeistert betrachteten die Kita-Kinder Bilder und Skulpturen, die im vergangenen Monat von etwa 30 Rangsdorfer Kindern während einer Kunstwerkstatt angefertigt wurden. Gearbeitet wurde dabei mit Farben, mit Pappe und in Ton rund um das Thema Tiere. Die Kinder malten ihre Lieblingstiere, große, kleine, zahme und gefährliche Tiere. Beim Kunstprojekt dabei waren auch Kinder aus Afghanistan und Syrien, die neben Tiermotiven auch ihren Herzenswunsch zeichneten – eine eigene Wohnung für die Familie. „Das Interesse am Kunstprojekt war so groß, dass wir eine Warteliste aufstellen mussten“ erzählte Galerieleiterin Förster. „Schließlich wollten wir für den Workshop eine individuelle Betreuung gewährleisten und keine Massenabfertigung.“

Projekt mit Kita-Kindern

Die Kunstwerkstatt leiteten die Künstlerinnen Anne Cart, Christine Düwel und Alexandra Liese. Von den Kindern der Kita Lino hatten am Projekt der fünfjährige Arthur und die gleichaltrige Reni teilgenommen. Reni habe ihre Künstlermappe mit ihren Arbeiten aus dem Kunstprojekt mit in die Kita gebracht und so sei die Neugier der Kinder auf die Ausstellung gewachsen, erzählte Mandy Martinek. Arthur avancierte beim Rundgang ein bisschen als Kenner des Hauses und wies auch auf die Arbeiten in der oberen Etage hin. Dort steht ein Flügel, der sofort das Interesse auf sich zog. Gerlinde Förster ließ die Kinder ins Innere des Musikinstrumentes schauen.

Sichtlich stolz erläuterte Arthur seine beiden Installationen. Aus Pappe hatte er eine Schaukel für sein liebstes Kuscheltier gestaltet und aus dem gleichen Material eine Mausefalle. Letztere wolle er der Galerie gern schenken, sagte er, als er hörte, dass die Ausstellung abgebaut und die Wände eine Weile leer sein werden. Denn vom 18. Juli bis Mitte August sind Galerieferien. Die nächste Ausstellung mit dem Thema „Erwartung“ beginnt am 28. August. Zu sehen sind dann Arbeiten der Künstlerinnen Sabine Heller und Irmgard Merkens.

Von Gudrun Ott

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