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Kleidertruhe in Luckenwalde eröffnet

Luckenwalde Kleidertruhe in Luckenwalde eröffnet

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde die ehemalige Kleiderkammer des DRK in Luckenwalde jetzt als Kleidertruhe wiedereröffnet. Sie wird von Ehrenamtlichen geführt. Neuerdings muss keine Bedürftigkeit mehr nachgewiesen werden.

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Die „Kleidertruhe“ wird von ehrenamtlichen Helfern geleitet.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die neu eröffnete „Kleidertruhe“ kann sich sehen lassen. Von der Ausstattung ist sie von einem Bekleidungsgeschäft kaum zu unterscheiden. Doch es ist die Kleiderkammer des DRK in der Carl-Drinkwitz-Straße in Luckenwalde .

Seit Mitte Dezember war sie geschlossen. Im Frühjahr haben Mitarbeiter der Kreisgeschäftsstelle und vom Hof Gerhard dort gemalert und geputzt. Am Donnerstag wurde die „Kleidertruhe“, so der neue Name, wiedereröffnet. Künftig werden 13 ehrenamtliche Helfer dafür sorgen, dass der Laden läuft. In den vergangenen Wochen haben sie regelmäßig beim Kleidersortieren und Einräumens des Kundenraumes geholfen. „Wir möchten uns für die zahlreichen Kleiderspenden bedanken, die bis heute regelmäßig bei uns abgegeben wurden um das Projekt realisieren zu können“, sagt Kreisvorstandsmitglied Marie Lehmann. Auch künftig ist man auf Spenden angewiesen. Derzeit fehlt es vor allem an Baby- und Kinderbekleidung.

Petra Mnestek, die ehemalige Kämmerin der Stadtverwaltung ist die ehrenamtliche Leiterin und Hauptansprechpartnerin. Für sie stand immer fest, dass sie sich im Ruhestand sozial engagieren wird. „Ich bin seit Jahren Mitglied im DRK. Da kam nichts anderes für mich in Frage“, begründet sie ihr Engagement.

Schon jetzt ist es ein gutes Miteinander. Jeder macht, was ihm am liebsten ist. Einige sortieren im Hintergrund, andere wie Cornelia Naumann bevorzugen den Kundenkontakt. Neu ist, dass nur noch Bekleidung und Accessoires angenommen und abgegeben werden, Dafür wird kein Obolus erhoben, sondern um Spenden gebeten. Und es gibt aus Umweltschutzgründen keine Plastiktüten mehr. „Wir arbeiten auf Spendenbasis, um die Betriebskosten decken zu können,“, sagt DRK-Mitarbeiterin Anja Thoß. Zudem muss auch keine Bedürftigkeit vorliegen. Es kann jeder die Kleidertruhe nutzen.

Info: Geöffnet ist die „Kleidertruhe“ des DRK montags von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr.

Von Margrit Hahn

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