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Kleinbeerener feiert Meisterjubiläum

Handwerk Kleinbeerener feiert Meisterjubiläum

Angefangen hat es mit einer elektrischen Eisenbahn, die Klaus König als Kind repariert hat. Jetzt kann er einen Jahrestag begehen: Er ist seit 30 Jahren Elektroinstallateurmeister. Seit 19 Jahren führt er sein eigenes Unternehmen in Kleinbeeren.

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Klaus König in seiner Werkstatt in Kleinbeeren.

Quelle: Krischan Orth

Kleinbeeren. Klaus König kann einen besonderen Jahrestag begehen: Er ist seit 30 Jahren Elektroinstallateurmeister, seit 19 Jahren führt er sein eigenes Unternehmen in Kleinbeeren. „Als kleiner Junge habe ich elektrische Eisenbahnen zum Laufen gebracht“, erzählt König. Das Interesse für seinen Beruf war da schon geweckt, erzählt er.

Zehn Mitarbeiter in der Firma

Elektroinstallationen im Industrie- und Gewerbebereich bilden den Schwerpunkt seines Unternehmens. Das zehn Mitarbeiter starke Team kümmert sich beispielsweise um große Industrieanlagen im nahen Güterverkehrszentrum von Großbeeren, so die Mitarbeit beim Aufbau einer Leergutsortieranlage. Seinen Meister hat Klaus König 1986 in West-Berlin gemacht. Dort hatte er 1977 schon die Gesellenprüfung abgelegt. Er war nach der Ausbildung in einem Textilunternehmen tätig. Das ging aber pleite, wie viele Unternehmen dieser Branche. Dann kam ihm der Entschluss, das Heft selbst in die Hand zu nehmen, er gründete seine Firma.

Aktuell gute Auftragslage

Die derzeitige Auftragslage beschreibt der Unternehmer als gut, besonders bei der Instandhaltung großer Industrieanlagen. Vor allem sei Flexibilität gefragt. „Wir arbeiten auch nachts und an Feiertagen“, so König. Sein Unternehmen bietet auch einen Bereitschaftsdienst an. Das hat allerdings schon mal Bewerber für einen Ausbildungsplatz abgeschreckt, dabei macht ihm der Fachkräftemangel Sorgen. Zugleich hat er aber auch Verständnis für die Situation der Lehrlinge. „Die Berufsschule ist in Teltow, die überbetriebliche Ausbildung in Götz bei Brandenburg“, sagt er, dazu kommen noch die Fahrten zu den Baustellen in Berlin. Aber gerade die Abwechslung habe König die Freude an seinem Beruf bereitet. „Ich hatte immer Spaß.“

Von Krischan Orth

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