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Kleiner Pieks mit großer Wirkung

Blutspende-Aktion in Rangsdorf Kleiner Pieks mit großer Wirkung

DRK-Blutspendedienst hat auf seiner „Tour der Verbundenheit“ im Rangsdorfer Jugendclub „Joker“ Station gemacht. Zum zwölften Mal war der Blutspendedienst dort, und jedes Mal haben die Jugendlichen für die Spender gekocht und gebacken. Die Tour markiert den Endspurt der Aktion „Was uns verbindet – Blutspenden in unserer Region“, die seit Frühjahr dieses Jahres läuft.

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Mitglieder des DRK-Jugendclubs Joker präsentieren einen Teil der Speisen, die sie für die Blutspender vorbereitet haben. Links Clubleiterin Constanze Mücke, rechts Präsident des DRK-Kreisverbandes und Schirmherr des Tages Dietmar Bacher.

Quelle: Gudrun Ott

Rangsdorf. Der DRK-Blutspendedienst hat am Dienstagnachmittag auf seiner „Tour der Verbundenheit“ im Rangsdorfer Jugendclub „Joker“ Station gemacht. Die Tour markiert den Endspurt der Mitmach-Aktion „Was uns verbindet – Blutspenden in unserer Region“, die seit Frühjahr 2015 in mehreren Bundesländern läuft.

Zum zwölften Mal war der Blutspendedienst im Rangsdorfer Jugendclub, und jedes Mal haben die Jugendlichen für die Spender gekocht und gebacken. „Es ist viel Arbeit, aber eine großartige Aktion, die wir unbedingt unterstützen wollen“, sagte die Leiterin des Jugendclubs Constanze Mücke. Neben der Kassler-Bohnenpfanne gab es zwei weitere warme Gerichte. Auch gefüllte Champignons, Fingerfood, Pizza-Brötchen, Obstsalat, selbst gebackenen frischen Kuchen und vegetarische Gerichte erwarteten die Blutspender.

Hintergrund

Die „Tour der Verbundenheit“ umfasst elf Stationen in fünf Bundesländern, darunter Potsdam, Hamburg, Kiel, Dresden, Rangsdorf, Sylt und Berlin-Friedrichshain. Die Tour endet am 13. Juni in Berlin.


Insgesamt sollen 800 Blutspenden für die regionale Versorgung zusammenkommen.

Im Jugendclub Joker in Rangsdorf war der Blutspendedienst des DRK bereits zwölf Mal. Im Durchschnitt kommen zwischen 70 und 80 Spender hierher.


Der nächste Blutspendetermin findet in Rangsdorf am 22. Juli dieses Jahres statt und wieder werden die Spender von den Jugendlichen kulinarisch verwöhnt.

Und natürlich gab es auch ein Foto mit Tröpfli, dem Maskottchen des DRK-Blutspendedienstes. Friderieke Heldt, die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, schlüpfte in das Kostüm des überdimensionalen Bluttropfens. Ein rotes Band als Zeichen der Verbundenheit umschlang Spender und Tröpfli und wurde als eine Art Staffelstab an Dietmar Bacher, Präsident des DRK-Kreisverbandes Fläming-Spreewald, übergeben. Bacher hatte die Schirmherrschaft für den Blutspendetermin im Jugendclub übernommen.

Im Durchschnitt kommen zwischen 70 und 80 Spender in den Jugendclub, und nicht nur des toll präsentierten und hochgelobten Imbisses wergen. Der Rangsdorfer Detlef Lindemann hat mit mehr als 150 Blutspenden die Goldene Ehrennadel. Er weiß: „Blutspenden ist eine gute und nützliche Sache, denn Blut rettet Leben.“ Es ist ein kleiner Pieks mit großer Wirkung, denn mit nur einer Spende kann schon drei Menschen geholfen werden, so Kerstin Schweiger, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost. Statistisch gesehen spenden jeden Tag etwa 15 000 Menschen bundesweit an die 7500 Liter Blut für die Versorgung ihrer jeweiligen Heimatregion. In der Region Berlin, Brandenburg, Sachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein, die der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost versorgt, werden rund 1900 Blutkonserven täglich benötigt. Das sind 950 Liter Blut.

Auch die Jugendlichen des Rangsdorfer Jugendclubs spenden ihr Blut. Der 25-jährige Dustin Hoffmann ist dabei, die 18-jährige Antonia Ruselack und auch Constanze Mücke. Die 40 Jahre alte Club-Leiterin spendet seit sie 18 ist und meinte: „Das Blutspenden tut mir auch persönlich gut. Ich habe das Gefühl, mein Körper wird dadurch gereinigt.“ Für Bianca Grüber aus Rangsdorf ist Blutspenden „meine gute Tat“. Sie spendet Blut und Knochenmark und gilt mit ihrer Blutgruppe Null negativ als Universalspenderin. Tina Abendroth aus Klein Kienitz studiert Soziale Arbeit und ist im Jugendclub beim Kochen und beim Blutspenden dabei. Die 24-Jährige sieht in den Blutspendeterminen im Jugendclub noch den Aspekt, dass die Spender den Klub kennenlernen. „Sie sehen, was wir für einen tollen Jugendclub hier haben“, erklärte sie stolz.

Von Gudrun Ott

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