Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 20 ° Gewitter

Navigation:
Kleines Dorf mit großem Festprogramm

Dümde Kleines Dorf mit großem Festprogramm

Dümde hat sein 700-jähriges Bestehen gefeiert. Die 169 Einwohner des Dorfes präsentierten ein vielseitiges Programm. Es begann mit einem Fanfarenzug und historischen Feuerwehrspritzen. In der Kirche wurde eine Ausstellung eröffnet.

Voriger Artikel
Chaos von Amts wegen
Nächster Artikel
Six verabschiedet sich aus dem Wohnzimmer

Mit einem Festumzug durch das Dorf begannen am Sonnabend die Feierlichkeiten in Dümde.

Quelle: Iris Krüger

Dümde. 700 Jahre Dümde – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Das dachten sich auch die Einwohner des 169-Seelendorfes und tischten am Sonnabend so richtig auf. Sie präsentierten ein buntes und vielseitiges Programm, das für jeden der Gäste etwas parat hielt.

„Die Vorbereitungen für das Fest begannen bereits im September vorigen Jahres“, sagt Festkomiteeleiter Bernhard Trieglaff, der gemeinsam mit Michael Gille die Fäden in der Hand hielt. „An den Vorbereitungen waren zahlreiche engagierte Dorfbewohner beteiligt. Jeden Monat haben wir einmal zusammen gesessen und geplant“, berichtet Trieglaff. Dabei sei auch eine große bemerkenswerte Geschlossenheit unter den Dümdern entstanden.

Leckereien und Selbstgemachtes

Dass man sich bei den Vorbereitungen viel Mühe gegeben hat, konnte am Sonnabend jeder Besucher sehen. Rund um den Dorfkern gab es zahlreiche Stände, an denen Leckereien oder Selbstgemachtes angeboten wurden. Jeder der wollte, konnte seinen Hof für die Besucher öffnen und etwas zum Verkauf anbieten.

Die offizielle Eröffnung des Festes begann um 11 Uhr. Angeführt vom Fanfarenzug setzte sich der kleine Festumzug in Bewegung und umrundete mehrfach den Dorfkern. Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, sich bis zum Abend bei den verschiedenen Programmpunkten zu vergnügen. So gab es unter anderem einen Löschvorführung der Feuerwehr. In den Höfen wurde gezeigt, wie das Dreschen von Getreide mit einem historischen Dreschkasten funktioniert oder wie eine Sense geschärft wird.

Ausstellungseröffnung zum Fest

In der Kirche fand eine Ausstellungseröffnung statt, die musikalisch von Kreiskantor Peter-Michael Seifried am Harmonium untermalt wurde. Hinter dem Festplatz durfte man beim Schaupflügen, -drillen und -eggen zuschauen, sogar ein Hufschmied war vor Ort und ließ sich bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Wer selbst aktiv werden wollte, konnte sich beim Schrotsägen oder beim Bogenschießen ausprobieren. Beim Schaukampf der mittelalterlichen Gestalten hieß es dann aber eher Abstand halten, hier klirrten die Waffen der professionellen Kämpfer.

Auf dem Festplatz kamen vor allem die Kinder auf ihre Kosten. Hier gab es für sie eine Bastelstraße. Am Nachmittag gaben die Kinder der Stülper Landmäuse eine kleine Vorführung. Natürlich erklang auch viel Musik zum Fest: So spielte das Blasorchester der Nahariya-Grundschule aus Berlin, zudem durfte man sich über einen Auftritt des Saxofon-Ensembles „Tonfall“ freuen. Am Abend sorgten die „Ausrast Ellis“ und die Band „Obstkiste“ für Stimmung im Festzelt.

Von Iris Krüger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg