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Klettern, Kampfsport und Kniebeugen

Wildau Klettern, Kampfsport und Kniebeugen

Nicht nur für Studenten: Für viele Sport-Angebote der Technischen Hochschule Wildau können sich auch Externe anmelden. Kurse in insgesamt 36 Sportarten gibt es derzeit, auch Wintersportreisen in angesagte Skigebiete werden organisiert.

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Arne Sippel ist Leiter des Hochschulsports an der Wildauer Hochschule. Er selbst bietet unter anderem Yoga-Kurse an.

Quelle: Karen Grunow

Wildau. Eigentlich will der Student von Arne Sippel ein bisschen was über „Functional Fitness“ wissen, da tippt sein Kumpel mit dem Finger auf den Freitagnachmittag im Wochenplan des Hochschulsports und sagt: „Da mache ich mit.“ Und schon hat Arne Sippel, der die Sportangebote der Technischen Hochschule koordiniert, einen neuen Teilnehmer gefunden.

Er ist viel gefragt an diesem Mittag vor der Mensa, wo er sich postiert hat, um das umfangreiche Angebot vorzustellen. „Wir haben 36 Sportarten im Angebot“, erzählt er. „Es gibt angeleitete Kurse, aber auch freies Spiel.“ Zum Beispiel bei Badminton, Basketball oder Fußball. Bei Zumba oder der Kampfkunst Wing Tsun leiten Trainer die Teilnehmer an.

„Aktive Pausen“ für Mitarbeiter

Auch Arne Sippel, der Sportwissenschaften studiert hat und danach unter anderem Tennis unterrichtete und Personal-Training, bietet eigene Kurse an, denn er ist auch Yogalehrer. Außerdem sorgt er an vier Tagen pro Woche für „Aktive Pausen“ für Mitarbeiter der Hochschule und Studierende. 15 Minuten dauert eine solche Pause, sie bietet kleine Übungen, um den klassischen Beschwerden beim permanenten Arbeiten am Schreibtisch entgegenzuwirken und auch ein bisschen Entspannung. Ein kostenloses Angebot, dass durch eine Zusammenarbeit der TH mit der Techniker-Krankenkasse möglich wurde, die auch regelmäßig Gesundheitstage veranstaltet.

Das Beachvolleyball-Feld an der TH Wildau

Das Beachvolleyball-Feld an der TH Wildau.

Quelle: Karen Grunow

Während der Wassersportsaison können auch Boote ausgeliehen werden. Wer noch keinen Segelschein hat, der kann den in Kooperation mit dem Hochschulsport der Humboldt-Universität erwerben. Fortgeschrittene Volleyballer werden von einem Profispieler trainiert, Kamil Ratajczak war fünf Jahre lang Libero der Netzhoppers. Aktuell sehr nachgefragt ist das Kletterangebot in der neuen Boulderhalle, die sich seit wenigen Wochen direkt neben dem Campus der Hochschule befindet.

Zahlreiche Angebote können übrigens auch von Leuten ohne Verbindung zur Hochschule genutzt werden. Entsprechend gliedert sich das Beitragssystem: Studenten zahlen den günstigsten Preis, dann gibt es noch den Mitarbeitertarif und einen für Externe mit Vergünstigen, also Schüler oder Geflüchtete, die die Sportangebote wahrnehmen wollen. Alle anderen Interessenten zahlen etwas mehr.

Auch Wintersportreisen werden angeboten

„Externe kommen eher vereinzelt, einige sind aber auch schon über Jahre dabei“, berichtet Arne Sippel. Diesmal werden außerdem sechs Wintersportreisen angeboten, auch hier kann sich jeder anmelden. Sechs Wettkämpfe werden überdies in jedem Semester veranstaltet. Einige populäre Sportarten, wie zum Beispiel Handball, können allerdings nicht an der TH angeboten werden. „Hallenkapazitäten sind ein schwieriges Thema“, so Sippel, der für das dennoch sehr umfangreiche Sportprogramm mit Vereinen kooperiert.

Hder ganze Körper gefordert ist. Klassiker wie Kniebeugen kommen hier zu neuen Ehren.

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Von Karen Grunow

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