Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Kneipennacht bietet Musik für jeden Geschmack
Lokales Teltow-Fläming Kneipennacht bietet Musik für jeden Geschmack
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:31 19.04.2018
In der Fläming-Therme trat „Krähe“, die neue Band des ehemaligen Six-Frontmanns Stefan Krähe (2.v.r.), auf. Quelle: Laura Görner
Anzeige
Luckenwalde

Sie bot eine Zeitreise in die Musikwelt von den 60ern und 80ern bis zu modernem deutschen Pop und Rock – die Luckenwalder Kneipennacht. Startschuss war Samstagabend um 20 Uhr. Die Wallfahrtbusse tuckerten los, öffneten ihre Türen und Luckenwalder, Bewohner aus der Umgebung oder extra angereiste Freunde strömten in die teilnehmenden dreizehn Kneipen, Gaststätten oder Bars.

Wunderwerk der 60er Jahre

Die etwas ruhigere Wunderbar präsentierte den Besuchern ein optisch wie akustisch stilgetreues Wunderwerk der 60er Jahre mit der zehnköpfigen „Max-Demian- Band“. Zwischen den lebendigen Klängen von Trompete, Posaune, Saxofon oder Perkussionsinstrumenten ertönte der Amy-Winehouse-Klassiker „Valerie“ in einer beeindruckenden Cover-Version. Da hielt es die Zuhörer nicht mehr auf ihren Plätzen, viel schwangen das Tanzbein.

Mit progressiver Rockmusik begeisterte auch die gut inszenierte Berliner Band „MyArms“ im „Alhambra“. Hier zeigten sich die Musikliebhaber hüpfend und springend. Nicht anders sah es im Dauerbrenner „Stadtcafé“ aus. Stets gefüllt bei altbekannten Lyrics, sang die Luckenwalder Gemeinschaft „Ich war noch niemals in New York“ und tanzte wie in Jugendjahren, bis die Feier auf dem Boulevard fast zur zweiten Baustellenparty neben der eigentlichen in der Turmklause wurde. Dort war das selbst gebraute Bernsteinbier ein Highlight, zu dem passenderweise Schmalzstullen gereicht wurden.

Deftige Schnitzelspeisen

Deftige Schnitzelspeisen gab es in der „Wendeschleife“ zu einem Mix aus Schlager, Pop und Rock’n’Roll der Band „High-Way-Singer“. Wo normalerweise Pizza und Pasta mit italienischem Akzent im „Bel Fiume“ serviert wird, entstand eine Disco-Szenerie aus den 70er bis 80er Jahren. Diese wurde durch die in galante rote Roben gekleideten Frontsängerinnen Mandy Melchior und Patricia Kubick der „Familienband“ geschaffen.

Ob getanzt wurde, oder nicht, das war nirgendwo eine Frage. Keinen Wimpernschlag dauerte es im kultigen „Café Unger“ und die Stammgäste wirbelten schon auf dem Flur. „Es wird jedes Jahr besser“, freute sich Familie Pempe aus Luckenwalde, „wir sind schon seit zehn Jahren dabei.“

Doch es gab auch viele Gäste, die zum ersten Mal die musikalischen Vielfaltsnacht genossen. Premiere hatte ebenfalls die Flämingtherme und diese war ein voller Erfolg. Dort zog der ehemalige „Six“-Frontmann Stefan Krähe mit seinen ehrlichen Texten die Zuhörer in seinen Bann. „Es ist beides sehr gut“, sagte Janine Rasche aus Wittenberg, welche zum ersten Mal die Band „Krähe“ hörte sowie die Kneipennacht besuchte.

Überall Feierlaune

„Die Betreiber buchen die Bands selbstständig, doch alles geschieht in guter Kooperation mit dem Luckenwalder Stadtmarketing e.V., erzählte Maxie Wohlauf, die neue Geschäftsführerin der Schwimmhalle. Dass diese Kombination aus Eigeninitiative und Zusammenarbeit ein voller Erfolg war, wurde durch die oft überfüllten Kneipen und die allgemeine gute Laune eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sogar die Betreiber der Kneipen wurden von der Feierlaune angesteckt.

Wer nach Mitternacht immer noch im Tanzfieber war, traf auf der Aftershowparty im „Sportlertreff“ auf eine Jugendszene bei Partymusik von „Dj gentle j“.

In ihrem Urteil über die diesjährige Luckenwalder Kneipennacht waren sich dann auch fast alle Besucher einig. „Es ist schön, dass Luckenwalde was macht. Das könnte es öfter geben“, so drückt Andreas Stolle die allgemeine Zustimmung der Teilnehmer aus. Die Liedzeilen „Baby smile“, „Baby come on“ oder „Freak out“ klangen noch lange durch die laue Nacht und untermalten die Atmosphäre in der Stadt.

Von Laura Görner

Die Gemeindebibliothek in Dahlewitz hat am Sonnabend zum Kreativmarkt für Geschenke, Unikate und Handgemachtes eingeladen. Neben vielen Angeboten zum Dekorieren, Verschenken oder Selbstbehalten wurden auch Mitmach-Workshop angeboten.

19.04.2018

Beim 17. Kneipenfest in Ludwigsfelde haben Samstagnacht fünf Bands in fünf Lokalen der Stadt gespielt und begeisterten die Konzertbesucher. Diese konnten unter anderem wählen zwischen Rock, Blues und Twist.

19.04.2018

Die neue Saison der Kraut- und Rübenmärkte auf dem Kirchplatz in Zossen hat am Sonnabend begonnen. Händler aus der Region boten selbst Angebautes und selbst Zubereitetes sowie Handarbeiten an.

19.04.2018
Anzeige