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Teltow-Fläming Knöllchen und Kokosmatten
Lokales Teltow-Fläming Knöllchen und Kokosmatten
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00:18 08.11.2013
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Manfred Hübner erkundigte sich am MAZ-Sorgentelefon, warum die Böschung an der Seite zur Zufahrt der neuen B 101 mit Kokosmatten ausgelegt wurden. Er hält das für Geldverschwendung. Zudem möchte er wissen, wann das Unkraut in den Böschungen gemäht wird, dass schon über einen Meter hoch ist. „In der Ausschreibung heißt es, dass die Mulden regelmäßig zu mähen sind“, kritisiert er.

Die Stadtverwaltung wehrt sich gegen den Geldverschwendungs-Vorwurf. Aufgrund der Lage der Straße in einem Landschaftsschutzgebiet musste eine spezielle Mischung zur Begrünung der Bankette und Mulden verwendet werden, teilt sie mit. Diese Mischung benötige länger als üblich, um ein die Böschung schützendes Wurzelgeflecht zu bilden. Aufgrund der Neigung der Böschung werden diese bis dahin mit den Matten vor Erosion geschützt. Die Baufirma hat im Laufe des Jahres drei Pflegegänge durchgeführt. Weitere Leistungen waren nicht vereinbart. „Die anfallenden Pflegeleistungen werden jetzt von der Stadt vergeben. Eine Pflege der Bankette erfolgt erstmals im November“, sagt Dirk Ullrich vom Grünflächenamt der Stadt Luckenwalde.

Über Fahrradweg-Markierungen macht Siegmund Meißner sich Gedanken. Er hat in der Brandenburger Straße in Luckenwalde gesehen, dass dort die Fahrbahn für Radler markiert wurde, obwohl daneben ein gemischter Geh- und Radweg mit verschieden farbigem Pflaster verläuft. Jenseits des Kreisverkehrs – dann in der Bahnhofstraße – gibt es nur noch die Fahrbahnmarkierungen. Dort parken Autos, was eigentlich verboten ist.
„Die Fahrbahnbreite in der Brandenburger Straße lässt die Einrichtung beidseitiger Schutzstreifen für Radfahrer zu“, sagt Edith Jänichen vom städtischen Straßenamt, „wir sind bestrebt, das Radfahren in der Stadt sicherer und attraktiver zu gestalten.“ Dass die markierten Bereiche von Autofahrern zum Parken missbraucht werden, ist der Stadt bekannt – und wird nicht geduldet. „Unberechtigt parkende Fahrzeuge erhalten durch das Ordnungsamt bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung Knöllchen“, erklärt Edith Jänichen.

Im Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Dessauer Straße ist der Gehweg zwar verschieden farbig gepflastert, aber es weisen keine Schilder mehr auf einen Radweg hin. Das ist laut Edith Jänichen aber entscheidend. Die Anforderungen an einen gemeinsamen Rad- und Gehweg sind nach aktueller Rechtslage nicht gegeben. Aus diesem Grund handelt es sich um einen Gehweg, der nur den Fußgängern zur Verfügung steht. „Ansonsten müsste der Gehweg mit dem Zusatzzeichen ,Radfahrer frei’ beschildert werden“, so die Verwaltungsmitarbeiterin weiter.

Von Margrit Hahn

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