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Koebe in der alten Heimat

Luckenwalde Koebe in der alten Heimat

Der Name Koebe hat in Luckenwalde einen besonderen Klang. Immerhin schrieb Hermann Koebe dort mit seinem Unternehmen für Feuerwehrtechnik Industriegeschichte. Nun war sein Urenkel Hermann Koebe IV. wieder zu einem Besuch in der alten Heimat und besuchte unter anderem die neue Feuerwache der Kreisstadt.

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Hermann Koebe IV. (2. v. r.) in Luckenwalde.

Quelle: Robin Knies

Luckenwalde. Im Jahr 1878 gründete der Handwerksmeister Hermann Koebe in der Wilhelmstraße in Luckenwalde eine kleine Metallgießerei, aus der sich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs einer der führenden deutschen Hersteller von Feuerwehrtechnik entwickeln sollte. Am Sonnabend, und damit knapp 140 Jahre später, besuchte sein gleichnamiger Urenkel Hermann Koebe IV. mit seiner Frau Elke die neue Feuerwache in seiner alten Heimatstadt.

Das Gebäude in der Dessauer Straße mit der passenden Hausnummer 112 war im vergangenen Jahr fertig gestellt worden (MAZ berichtete) und bietet einen modernen Anblick. Trotzdem gibt es in der Feuerwache noch alte Geräte der Firma Koebe, worüber sich der in Luckenwalde aufgewachsene Nachfahre der Unternehmer-Familie sehr freut. „In vielen Feuerwehren in Deutschland sind noch alte Koebe-Spritzen ausgestellt, die teilweise sogar noch funktionstüchtig sind“, sagte Koebe.

Interview in der Feuerwache

Die neue Feuerwache war der erste Drehort, an dem der RBB und Hermann Koebe einen Beitrag für das Geschichtsmagazin „Erlebnisgeschichte“ drehten. In einem Interview auf dem Hof des Gebäudes, das durch gelegentlich vorbeifahrende Züge unterbrochen wurde, beantwortete Koebe Fragen rund um die Familiengeschichte und das Unternehmen, das bis 1945 Feuerwehrspritzen sowohl für Deutschland als auch für den internationalen Markt herstellte.

Koebe interessierte sich schon immer für seine Familiengeschichte. „Ich war selbst viele Jahre in der Feuerwehrbranche tätig und bin dadurch viel in Deutschland herumgekommen“, sagte er der MAZ, „dabei habe ich festgestellt, dass es in deutschen Feuerwehren noch mehr als 750 alte Geräte und Spritzen von Koebe gibt.“ Seitdem sammelt der inzwischen in Brühl lebende Koebe Material zur Firma und ihrer Geschichte, das bereits in verschiedenen Büchern und Dokumentarfilmen Verwendung fand.

Funktionstüchtige Koebe-Spritzen

Nach dem Interview an der Feuerwache machten Koebe und das Kamerateam unter anderem noch Station in Kliestow und Mittenwalde, wo es immer noch funktionstüchtige Handdruck- beziehungsweise Motorspritzen der Firma gibt. Der Beitrag über die Geschichte des Unternehmens Koebe wird am 10. Oktober im RBB ausgestrahlt.

Von Robin Knies

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