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Teltow-Fläming Kolzenburger Küchenchef auf Skates
Lokales Teltow-Fläming Kolzenburger Küchenchef auf Skates
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14:35 02.04.2016
Experimentierfreudig: Uwe Kuhlmey probiert demnächst mal Dreier-Skates aus. Quelle: Margrit Hahn
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Kolzenburg

Uwe Kuhlmey kann es kaum erwarten, dass die Inliner-Saison wieder beginnt. Offizieller Start auf der Fläming-Skate ist am 24. April. Doch der Kolzenburger hat sich bereits für den Skate-Marathon im Spreewald eine Woche vorher angemeldet. Bis dahin will der Chef vom Hotel und Gasthaus „Zum Eichenkranz“ fit sein. „Ostern war ja bei uns schon ordentlich was los“, sagt er, „viele nutzten das schöne Wetter, um mit dem Fahrrad oder mit Skates ein paar Runden zu drehen.“ 15 Fahrräder und vier Stepp-Bikes wurden an die Gäste ausgeliehen.

Training für den Marathon

Bisher stand er in diesem Jahr noch nicht auf Rollen, doch das wird sich ändern. Das Wochenende verspricht schön zu werden und so wird der skatenden Koch mindestens 42 Kilometer zurücklegen – dieselbe Distanz wie beim Marathon. Auch in den Wintermonaten war er sportlich aktiv und ist Rad gefahren oder war im Fitnessstudio. Ganz leicht ist es für ihn nicht, Familie, Selbstständigkeit und Hobby immer unter einen Hut zu bekommen. „Beim Marathon im Spreewald werde ich mich beeilen, damit ich schneller wieder in der Küche bin“, sagt der skatende Koch lachend.

Viele Gäste rufen in Kolzenburg an, um sich zu vergewissern, ob die Strecke fahrtauglich ist. „Vor ein paar Tage rief jemand an und verlangte den Rothaarigen aus der Küche“, berichtet Uwe Kuhlmey. Denn die Stammkunden wissen, dass er über den Zustand der Strecke immer gut Bescheid weiß.

Training je nach Arbeitsaufwand in der Küche

Ob er sich morgens oder abends die Rollen anschnallt, hängt ganz von der Menge der Arbeit in der Küche ab. Manchmal ist er morgens schon ganz zeitig unterwegs. Oder er zieht abends los, wenn der Tag richtig stressig war, um den Kopf freizubekommen. Manchmal fordert er Hotelgäste auch zum Duell auf. Vor allem wenn abends in gemütlicher Runde angeben wird, wie schnell man doch auf Rollschuhen unterwegs sei.

Unter Skatern gibt es unterschiedliche Vorlieben: drei, vier oder fünf Rollen. Uwe Kuhlmey fährt mit jeweils vier kleinen Rädern unter jedem Fuß. Allerdings will er demnächst mal Schuhe mit drei großen Rollen testen – aber er glaubt nicht, dass er dauerhaft umsatteln wird.

Für den Unternehmer ist die Skaterbahn nicht nur privat, sondern vor allem wirtschaftlich eine gute Sache. 60 Prozent der Hotelgäste kommen wegen der schönen, glatten Asphaltbahn. Es gibt aber auch einige, die wissen, dass man vom Hotelzimmer aus die Störche beobachten kann. Uwe Kuhlmey sucht noch nach einer Lösung, eine Kamera am Nest zu installieren, um Familie Adebar wie bei „Big Brother“ zu beobachten.

Internationales Publikum in Kolzenburg

Außerdem hat Kuhlmey viel weit gereistes Publikum. Längst hat es sich bei Sportvereinen in Hamburg, Lübeck oder Wolfsburg sowie in Göteborg und Stockholm herumgesprochen, dass der Landkreis Teltow-Fläming Freizeitvergnügen pur auf Rollen und Rädern bietet. Es gibt Gruppen, die kommen seit Jahren – bei manchen von ihnen haben Uwe Kuhlmey und seine Mutter Heidi die Kinder mit aufwachsen sehen. Stammgäste melden sich schon bei der Abreise gleich wieder fürs nächste Jahr an. Für den Monat Mai gibt es an den Wochenenden kein freies Zimmer mehr.

Eingestellt auf Veganer wie auf Schaschlik-Fans

Ab 1. April ist die Gaststätte auch mittags wieder geöffnet. Der Chefkoch richtet sich nach den Bedürfnissen der Gäste, wer Kohlehydrate möchte, bekommt die, wer darauf verzichten will, für den gibt es Fisch oder Fleisch mit Gemüse. Längst kennt er sich auch in der veganen Küche gut aus. Allerdings sollte man ihm vorher Bescheid geben, damit er sich darauf einstellen kann. „Es ist kaum zu glauben, wie abwechslungsreich die vegane Küche sein kann“, fügt Kuhlmey hinzu. Aber er lässt auch die alten Klassiker auf der Speisekarten wie Schaschlik oder hausgemachte Sülze. „Das haben die Großeltern hier schon gekocht. Das bleibt!“, sagt er.

Von Margrit Hahn

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