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Teltow-Fläming Kommunales Trio will durchstarten
Lokales Teltow-Fläming Kommunales Trio will durchstarten
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00:28 24.10.2015
Die BMX- und Skateboard-Anlage im Aktivpark Ludwigsfelde mitten in der Stadt an den Autobahnbrücken. Quelle: Abromeit
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Ludwigsfelde

Drei Nachbarn in der Region wollen gemeinsam eine nennenswerte Menge Fördergeld bekommen: Ludwigsfelde, Großbeeren und Trebbin haben einen Teil der 213 Millionen Euro im Visier, die der Europäische Struktur und Investitionsfonds (ESI) 2014 bis 2020 einsetzt, um arbeitsfähige Kooperationen zwischen Städten und ihrem Umland zu entwickeln. Bis 30. Oktober müssen die Bewerbungen dafür beim Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung eingereicht werden.

Die drei Orte haben ihre Vorstellungen in einem Konzept gebündelt. Mit dem beteiligen sie sich nun unter dem Motto „Großbeeren, Ludwigsfelde, Trebbin  – bewegen gemeinsam“ an einem Stadt-Umland-Wettbewerb. Angelehnt ist das Motto an den Ludwigsfelder Slogan „Ludwigsfelde bewegt“. Sie erhoffen sich so den Zuschlag für finanzielle Unterstützung bei der Strategie, ihren Fachkräftebedarf zu sichern, in allen Orten barrierefreie Mobilität zu gewährleisten, ihre Lebensräume zu entwickeln, touristische Wegenetze zu knüpfen und Zuwanderungspotenziale zu nutzen.

Führende Kraft in diesem Bewerbertrio ist die Stadt Ludwigsfelde als Mittelzentrum und regionaler Wachstumskern. Für die Wettbewerbsbeteiligung gibt es eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aller drei Kommunen, mit weiteren Partnern und einem Begleitbüro.

Grundlage für die Bewerbung war eine gründliche Bestandsaufnahme. Am Beginn stand dafür eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiko-Analyse. Steffi Schmoz von der Stabsstelle Wirtschaft und Gewerbe im Rathaus Ludwigsfelde erklärt: „Wenn die Wettbewerbsjury unsere gemeinsame Strategie bestätigt, heißt das aber noch nicht, dass alle drei Gemeinden für alle ihre Wünsche Geld bekommen. Jeder der drei Kooperationspartner muss dann selbstständig für die einzelnen Maßnahmen und Projekte prüffähige Anträge stellen.“ Die seien dann in den Haushalten von Ludwigsfelde, Großbeeren und Trebbin in den Jahren 2016 bis 2020 separat zu berücksichtigen, so die Wirtschaftsfachfrau. Eine Hoffnung ist zum Beispiel, das gut ausgebaute Skate- und Radwegnetz der Fläming-Skate aus dem Kreissüden in Richtung Norden zu verlängern. „Damit könnten wir die bis heute fehlende Vernetzung mit der Bundeshauptstadt Berlin oder der Landeshauptstadt Potsdam bekommen“, sagt Schmoz.

Zum Gesamtpaket der Bewerbung gehören etliche bereits vorhandene Konzepte. So die regionale Entwicklungsstrategie „Rund um die Flämingskate“, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Ludwigsfelde, die Lärmaktionspläne von Trebbin und Ludwigsfelde, der Großbeerener Gemeindeentwicklungsplan, die Ludwigsfelder Konzepte für Verkehr und Parkraum sowie für Sportstättenentwicklung oder die gerade erarbeiteten Energie- und Klimaschutzkonzepte für Ludwigsfelde und Trebbin. Außerdem gehören Nachbarschaftsforen und Fahrradroutenkonzepte zum Wettbewerbsbeitrag des Trios.

Von Jutta Abromeit

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