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Kommunalwahl 2014 Ergebnisse und Analysen zu den Gemeindevertretungen
Lokales Teltow-Fläming Kommunalwahl 2014 Ergebnisse und Analysen zu den Gemeindevertretungen
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10:47 27.05.2014

Gemeindevertretung Blankenfelde-Mahlow:

Das vorläufige Endergebnis:

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

23,7 Prozent

7 Sitze

Katja Grassmann, Gregor Schiller, Vera Hellberg, Dietlind Biesterfeld, Wolfgang Locher, Hans-Jürgen Schley, Uwe Schüler

Die Linke

15,4 Prozent

5 Sitze

Heidrun Nobis, Roland Scharp, Anke Scholz, Stefanie Scharp, Regina Wach

CDU

18,9 Prozent

6 Sitze

Andreas Buch, Sabine Plettner-Mozuch, Thomas Becker, Kurt Wienesen-Anand, Bärbel Krügener, Patrick Moskal

FDP

1,9 Prozent

1 Sitz

André Isberner

Grüne

6,6 Prozent

2 Sitze

Gerhard Kalinka, Wiebke Knake

AfD

7,7 Prozent

2 Sitze

Daniel Freiherr von Lützow, Roland Hahn

Bürgerverein Berlin-Brandenburg

8,9 Prozent

3 Sitze

Matthias Stefke, Gerrit Schrader, Carola Evans

Bürgerbündnis

6,3 Prozent

2 Sitze

Andrea Hollstein, Hannelore Pappschik

Freie Wähler

8,2 Prozent

3 Sitze

Bernd Marquardt, Thomas Mottner, Roland Rahneberg

Einzelbewerber Müller

2,4 Prozent

1 Sitz

Rosemarie Müller

Wahlbeteiligung: 43, 7 Prozent

AfD holt aus dem Stand zwei Sitze, CDU und SPD in Blankenfelde-Mahlow stabil, Verluste bei Linken und BVBB-WG

Totgesagte leben länger – in Blankenfelde-Mahlow gilt dieses Sprichwort für die etablierten Parteien. Die SPD gibt fast einen Prozentpunkt ab und bleibt mit 23,7 Prozent stärkste Kraft. Künftig werden nur noch sieben statt acht SPD-Abgeordnete der Fraktion angehören. Das sind Katja Grassmann, Gregor Schiller, Vera Hellberg, Dietlind Biesterfeld, Wolfgang Locher, Hans-Jürgen Schley und Uwe Schüler. Als zweitstärkste Kraft kam die CDU auf 18,9 Prozent. Andreas Buch, Sabine Plettner-Mozuch, Thomas Becker, Kurt Wienesen-Anand, Bärbel Krügener und Patrick Moskal werden die CDU-Fraktion bilden. Die Linke ist mit 15,4 Prozent nur noch drittstärkste Kraft. Heidrun Nobis, Roland Scharp, Anke Scholz, Stefanie Scharp und Regina Wach ziehen in die Gemeindevertretung ein. Bei den Grünen konnten Gerhard Kalinka und Wiebke Knake ihre Mandate verteidigen. Die FDP ist künftig durch André Isberner im Gemeinderat vertreten.
Für reichlich Bewegung im politischen Spektrum hat die AfD gesorgt. Sie zieht mit 7,7 Prozent und zwei Sitzen für Daniel Freiherr von Lützow und Roland Hahn in die Gemeindevertretung ein. Bei den unabhängigen Kräften zeigt sich ein Kannibalisierungseffekt. Am stärksten traf es die BVBB-WG, die nur noch 8,9 Prozent der Stimmen erreichte. Das sind 3,2 Prozent weniger als 2008. Künftig wird die Fraktion nur noch aus Matthias Stefke, Carola Evans und Gerrit Schrader bestehen. Auch das Bürgerbündnis verlor Stimmen, die Hälfte der Sitze und den Fraktionsstatus. Andrea Hollstein und Hannelore Pappschik müssen sich künftig als Einzelkämpferinnen durchschlagen. Bernd Marquardt, Ronald Rahneberg und Thomas Mottner von der Wählergruppe Rahneberg (FWR) müssen sich keine Partner mehr suchen, um eine Fraktion zu bilden.
Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) sieht in dem Ergebnis eine Chance zum Neustart in der Gemeinde. Die AfD sorge für eine größere Vielfalt. Nun wolle er auf alle neuen Mandatsträger zugehen und für konstruktive Arbeit werben, sagt Baier. Das schlechte Abschneiden der BVBB-WG zeige, dass „ Blockadepolitik beim Wähler nicht ankommt“.

Von Christian Zielke

Die aktuellen Ergebnisse

Stadverordnetenversammlung Jüterbog:

Das vorläufige Endergebnis:

Partei

Ergebnis

Sitze

Für Jüterbog

22 Prozent

SPD

19,6 Prozent

Die Linke

20,1 Prozent

CDU

7 Prozent

FDP

3,3 Prozent

Bauernverband

7,7 Prozent

Aktive Wählergruppe Jüterbog

6,7 Prozent

Wir sind Jüterbog

10,3 Prozent

Einzelbewerber Uwe Hüttner

3,2 Prozent

Aktuelle Ergebnisse

Zur Analyse geht's hier.

Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde:

Das vorläufige Endergebnis

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

Ergebnis 2008

Sitze 2008

SPD

33,8 Prozent

9 Sitze

Elisabeth Herzog-von der Heide, Evelin Kierschk, Thomas Herold, Harald-Albert Swik, Gerhard Maetz, Bert Lindner, Peter Gruschka, Hans Buchner, Matthias Grunert

32,5 Prozent

9 Sitze

Linke

35,7 Prozent

10 Sitze

Margitta-Sabine Haase, Eberhard Pohle, Hans-Jürgen Akuloff, Erik Scheidler, Heidemarie Migualla, Jochen Neumann, Sabine Bölter, Rudolf Haase, Manfred Thier, Felix Thier

38 Prozent

11 Sitze

CDU

20,5 Prozent

6 Sitze

Sven Petke, Jens Bärmann, Nadine Walbrach, Carsten Nehues, Michael Wessel, Christoph Guhlke

13,4 Prozent

4 Sitze

FDP

4,3 Prozent

1 Sitz

Dietrich Maetz

8,4 Prozent

2 Sitze

Bauernverband

2,3 Prozent

1 Sitz

Andreas Krüger

NPD

3,4 Prozent

1 Sitz

Bärbel Redlhammer-Raback

3,4 Prozent

1 Sitz

Aktuelle Ergebnisse

Zur Analyse geht's hier.

Stadtverordnetenversammlung Ludwigsfelde

Das vorläufige Endergebnis

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

43 Prozent

12 Sitze

Andreas Igel, Bettina Lugk, Rainer Rohstock, Frank Piefert, Wilfried Köppen, Iven Kühlewind, Angelika Österreicher, Wolfram Schuler, Wilhelm Graf, Hans-Dieter Kühlewind, Odette Moll, Matthias Ruge

Linke

24,2 Prozent

7 Sitze

Peter Dunkel, Klaus Hubrig, Silvio Pape, Angelika Linke, Cornelia Hafenmeyer, Uwe Wodtke, Erika Dahlke

CDU

14,8 Prozent

4 Sitze

Detlef Helgert, Andreas Herms, Martino Persky, Rosemarie Kleinfeld

Vereinte

7 Prozent

2 Sitze

Hans-Erwin Baltrusch, Erich Ertl

FDP

3,9 Prozent

1 Sitz

Martina Borgwardt

Filu

4,1 Prozent

1 Sitz

Maren Ruden

Republikaner

2,7 Prozent

1 Sitz

Heiko Müller

Die aktuellen Ergebnisse

Zur Analyse geht's hier.

Gemeindevertretung Zossen:

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

Plan B

32,49 Prozent

9 Sitze

Michaela Schreiber, Andreas Noack, Olaf Manthey, Torsten Kniesigk, Wilfried Käthe, Matthias Wilke, Peter Hummer, Burkhard Degner, Waltraud Schröder

CDU

12,43 Prozent

3 Sitze

Hermann Kühnapfel, Rainer Zurawski, Thomas Blanke

Linke

13,01 Prozent

4 Sitze

Carsten Preuß, Annekathrin Loy, Steffen Sloty, Cornelia Graffunder

SPD

8,5 Prozent

2 Sitze

Hans-Jürgen Lüders, Marco Kerbs

Bürgerliste Zossen

8,92 Prozent

3 Sitze

Jörg Wanke, Ariane Ullrich, Werner Borchert

AfD

4,66 Prozent

1 Sitz

Edgar Leisten

Grüne

4,07 Prozent

1 Sitz

Sven Baranowski

Freie Wähler

5,95 Prozent

2 Sitze

Detlef Klucke, Christoph Schulze

Freiherr von Lützow

3,99 Prozent

1 Sitz

Rolf Freiherr von Lützow

Frauenverein Nächst Neuendorf

2,53 Prozent

1 Sitz

Gudrun Timm

Wählergemeinschaft Kallinchen

2,08 Prozent

1 Sitz

Reinhard Schulz

Die aktuellen Ergebnisse

Zossen Schlusslicht bei der Auszählung, Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung wird am Dienstag bekannt gegeben

Schlusslicht bei der Stimmauszählung ist Zossen. Hier stand erst am Montag gegen 16.30 Uhr fest, wer wie viel Prozent aller bei der Wahl für die Stadtverordnetenversammlung abgegebenen Stimmen für sich verbuchen konnte. Die genaue Sitzverteilung und die Namen der künftigen Mitglieder in den Ortsbeiräten gibt Wahlleiter Raimund Kramer erst heute bekannt.
Grund für die enorme Verzögerung ist eine Panne in zwei Wahllokalen. Dort musste Wahlleiter Kramer Sonntag gegen 23.30 Uhr die Auszählung der Stimmen abbrechen, „weil die ehrenamtlichen Helfer damit einfach überfordert waren“. Also wurden die Stimmen aus diesen Wahlbüros erst gestern ausgezählt. Weiter mussten die bereits ausgezählten Ergebnisse aus zwei anderen Wahlbüros noch einmal auf ihre Richtigkeit überprüft werden. All das führte zu der Verzögerung bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses.
Fest steht, dass von 15158 Wahlberechtigten 6028 ihre Stimme abgaben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 39,77 Prozent. „Die Wahlbeteiligung hätte höher sein können“, sagte Bürgermeisterin Michaela Schreiber (PlanB). Die Europa-Wahl habe viele Bürger abgeschreckt, ihre Stimme abzugeben. Viele Leute hätten sich von den großformatigen Wahlscheinen beziehungsweise langen Schlangen vor einigen Wahllokalen abschrecken lassen. „Jedenfalls freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Stadtverordneten“, so Bürgermeisterin Schreiber. Wer das im einzelnen ist, steht erst heute fest.
Michaela Schreiber holte für PlanB 2311 Stimmen, kann aber als hauptamtliche Bürgermeisterin ihr Mandat nicht annehmen. Carsten Preuß (Linke) fuhr mit 1194 Stimmen hinter Schreiber das zweitbeste Ergebnis aller Kandidaten ein.

PlanB errang 32,49 Prozent aller gültigen Stimmen (2008: 33,54). Die anderen Stimmen verteilen sich wie folgt: CDU 12,43 Prozent (2008: 12,31); Linke 13,01 Prozent (2008: 17,14); BL 8,92 Prozent; SPD 8,5 (2008: 17,79 Prozent); Freie Wähler Zossen 5,95 Prozent; AfD 4,66 Prozent; Grüne/Bündnis90 4,07 Prozent; Einzelbewerber Freiherr Rolf von Lützow 3,99 Prozent; Frauenverein Nächst Neuendorf 2,53 Prozent; Wählergemeinschaft Kallinchen 2,08 Prozent; FDP 1,37 Prozent.

Von Frank Pechhold

Gemeindevertretung Rangsdorf:

Das vorläufige Endergebnis:

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

22,6 Prozent

5 Sitze

Stephan Wilhelm, Detlef Schlüpen, Jan Hildebrandt, Katrin Witt, Horst Leder

Linke

15,6 Prozent

3 Sitze

Hartmut Rex, Peter Wetzel, Alexander Boldt

CDU

18,5 Prozent

4 Sitze

Tassilo Soltkahn, Andreas Muschinsky, Roy Riedel, Peter Kölling

FDP

18,1 Prozent

4 Sitze

Gertraud Rocher, Melanie Eichhorst, Jan Mühlmann-Skupien, Robert Nicolai

DPR

7,7 Prozent

2 Sitze

Hardy Krückeberg, Hans-Joachim Fetzer

Grüne

7,4 Prozent

2 Sitze

Ruth Wagner, Matthias Gerloff

AfD

7,1 Prozent

2 Sitze

Ralf von der Bank, Oliver Scharfenberg

Piraten

2,5 Prozent

Die aktuellen Ergebnisse.

Die FDP-Hochburg ist gefallen, SPD wird stärkste Kraft in Rangsdorf

Mit der liberalen Übermacht ist es in Rangsdorf vorbei. Die SPD hat die FDP mit 22,7 zu 18,2 Prozent als stärkste Kraft in der Gemeindevertretung abgelöst und erreicht fünf Sitze. Bei der Wahl 2008 kamen die Liberalen noch auf sensationelle 27,1Prozent. Die künftige SPD-Fraktion bilden Stephan Wilhelm, Detlef Schlüpen, Jan Hildebrandt, Katrin Witt und Horst Leder. Die FDP verliert einen Sitz und ist künftig als vierköpfige Fraktion mit Gertraud Rocher, Melanie Eichhorst, Jan Mühlmann-Skupien und Robert Nicolai vertreten.

Ebenfalls zu viert ist die CDU in der künftigen Rangsdorfer Gemeindevertretung. Die Christdemokraten verloren leicht von 19,7 auf 18,6 Prozent. Tassilo Soltkahn, Andreas Muschinsky, Roy Riedel und Peter Kölling bilden die christdemokratische Fraktion. Bei den Linken bleibt alles beim Alten: Peter Wetzel, Hartmut Rex und Alexander Boldt bilden auch die neue Fraktion. Die Parteilosen Rangsdorf (DPR) bleiben trotz leichter Verluste von 9,6 auf 7,8Prozent zu zweit. Die alte und neue DPR-Fraktion besteht aus Hardy Krückeberg und Hans-Joachim Fetzer. Einen Sitz zulegen konnten Bündnis90/ Die Grünen. Mit Ruth Wagner und Matthias Gerloff sind sie künftig zu zweit im Gemeinderat. In der Wählergunst legten die Grünen von 5,1 auf 7,4Prozent zu. Überraschend gut schnitt die AfD ab. Sie erreichte aus dem Stand 7,2 Prozent und damit zwei Sitze. Ex-CDU-Mitglied Ralf von der Bank und Oliver Scharfenberg bilden die künftige AfD-Fraktion.

„Es wird spannend“, kommentiert Bürgermeister Klaus Rocher das Ergebnis. Dass die FDP Stimmen verliert, sei keine Überraschung. Die bisherige Zählgemeinschaft von FDP, CDU und DPR hat keine Mehrheit mehr. „Jeder einzelne Gemeindevertreter wird nun mehr Verantwortung übernehmen müssen“, sagt Rocher. Damit alle Fraktionen künftig einen Sitz in den Ausschüssen haben, will sich Rocher die Mitgliederzahl auf neun erhöhen.

Von Christian Zielke

Die Gemeindevetretung von Großbeeren

Vorläufiges Endergebnis

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

23,6 Prozent

4 Sitze

Helmut Barthel, Petra Brückner, Ronald Gatzky, Günter Pächnatz

Linke

9,4 Prozent

2 Sitze

Irene Pacholik, n.n.

CDU

33,9 Prozent

6 Sitze

Dirk Steinhausen, Michael Richter, Matthias Fuchs, Peter Wagner, Adria Heep, Marc Spogat

FDP

20,9 Prozent

4 Sitze

Hans-Jürgen Müller, Torsten Plickett, Teja Grzeskowiak, Ralf Pächnatz - Löwendorf

FBB

12,3 Prozent

2 Sitze

Ute Grams, Heike Becker-Heinrich

Die CDU gewinnt dazu, FDP und Linke verlieren In Großbeeren sacken die Liberalen um zehn Prozentpunkte ab, SPD-Ergebnis fast unverändert

Von solchen Ergebnissen kann die FDP eigentlich nur träumen: 20,9 Prozent erreichte die FDP in Großbeeren – bei der letzten Kommunalwahl waren es allerdings noch zehn Prozentpunkte mehr. Neben Rangsdorf ist Großbeeren die zweite liberale Hochburg, in der die FDP kräftig an Stimmen verliert. In der künftigen Gemeindevertretung von Großbeeren werden nur noch vier statt fünf Mitglieder die FDP-Fraktion bilden. Voraussichtlich sind das Ralf Pächnatz-Löwendorf, Teja Grzeskowiak, Torsten Plickett und Hans-Jürgen Müller. Großer Gewinner ist die CDU. Sie legt von 25,3 auf 33,9 Prozent zu und steigert sich um einen Sitz. Dirk Steinhausen, Michael Richter, Matthias Fuchs, Adrian Hepp, Marc Spogat und Peter Wagner werden künftig den christdemokratischen Block im Gemeinderat bilden. Die Linke kann in Großbeeren nicht so richtig Land gewinnen. Im Vergleich zu 2008 verliert sie knapp zwei Prozentpunkte und ist mit 9,4 Prozent nur noch einstellig. Unklar ist derzeit noch, wer die beiden Sitze künftig einnehmen wird. Das Freie Bürgerbündnis (FBB) kann sich stabilisieren. Die unabhängige Kraft erreicht 12,3 Prozent, 2008 waren sie mit einem Stimmverlust von fast 13Prozent noch die großen Wahlverlierer. Ute Grams und Heike Becker-Heinrich werden die neue FBB-Fraktion besetzen. Fast unverändert zeigt sich das Ergebnis der SPD. Die Sozialdemokraten verlieren 0,3 Prozentpunkte und landen bei 23,6 Prozent.
Anders als in anderen Gemeinden im Speckgürtel spielen in Großbeeren weder die Grünen noch die AfD auf kommunaler Ebene eine Rolle. Auch Einzelbewerber konnten sich nicht durchsetzen.

Von Christian Zielke

Die Stadtverordnetenversammlung von Trebbin:

Das vorläufige Endergebnis

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählte Vertreter

SPD

13 Prozent

2 Sitze

Peter Mann und Monika Neubauer

Linke

8 Prozent

1 Sitz

Kai Kückes

CDU

29,3 Prozent

5 Sitze

Peter Blohm, Gertrud Klatt, Ralf Marschall, Christel Liefeld, René Haase

Grüne

4,3 Prozent

1 Sitz

Knut Vetter

AfD

7 Prozent

1 Sitz

Dietmar Ertel

UFW

14,3 Prozent

3 Sitze

Paul Schuchardt, Oliver Kadecki, Matthias Klavehn

NL

13,6 Prozent

3 Sitze

Michael Baumecker, Anne-Kathrin Düsel, Uwe Mertin

EWV Bartl

10,5 Prozent

2 Sitze

Hendrik Bartl

Die akuellen Ergebnisse

Bartl holt zwei Sitze, Einzelbewerber ist der Gewinner in Trebbin

Bei der Stimmauszählung in Thyrow sowie im Trebbiner Clauerthaus gab es Schwierigkeiten, so dass erst um 1.30 Uhr das Endergebnis für Trebbin feststand. „Wahlsieger ist die CDU, auch wenn es Verluste gegeben hat“, sagt Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU). Er bedauert, dass es seine politischen Ziehväter Hans Beditsch und Dietrich Puppe nicht in die Stadtverordnetenversammlung geschafft haben. „Die beiden waren damals schon dabei, als ich vor 19 Jahren in Trebbin angefangen habe.“ Aber er freut sich auch auf die Neueinsteiger, die die alten Hasen zum Teil um Längen geschlagen haben. Er erhofft sich mit den neuen Kandidaten auch neue Ideen. „Ich denke diese Veränderungen sind auch darauf zurückzuführen, dass schon 16- und 17-Jährige wählen durften. Wir werden uns darauf einstellen und gegebenenfalls den Kurs ändern.“
Wahlsieger in Trebbin ist Hendrik Bartl, der auf Grund seines Wahlergebnisses eigentlich zwei Sitze einnehmen könnte. 1136 Stimmen gehen auf Konto des 25-jährigen Einzelbewerbers – niemand erhielt mehr Stimmen. „Dazu fällt mir nur ein Wort ein – Wahnsinn“, sagte Bartl. Das Ergebnis war völlig überraschend für ihn. Der Student, der im Herbst sein Jurastudium beendet, will sich für junge Leute und junge Familien einsetzen. Sie sollen in der Region ordentliche Arbeitsplätze und ein schönes Wohnumfeld finden. Studium und Politik unter einen Hut zu bekommen, fällt ihm nicht schwer. „Da muss man eben Wochenenden opfern oder mal eine Nachtschicht einlegen. Aber bisher hat es mir großen Spaß gemacht, sonst hätte ich mich nicht wieder aufstellen lassen“. Als er von seinem Wahlerfolg erfuhr, hat er sich erst einmal bei allen bedankt, die ihn unterstützt haben.
Peter Mann von der SPD ist zufrieden mit seinem persönlichen Abschneiden, bedauert aber, dass die SPD ein Mandat verloren hat. „Ich werde mich nach wie vor für die Belange der Bürger einsetzen“, versprach Mann.

Von Margrit Hahn

Gemeindevertretung Am Mellensee:

Das vorläufige Endergebnis:

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

UWG

29 Prozent

5 Sitze

Bernd Kosensky, Marcus Gottlob, Thomas Kosicki, Theo Boss, Erhard Bischert

CDU

26,3 Prozent

5 Sitze

Lutz Lehmann, Udo Wildenhein, Henrik Habel, Jeanette Hüdepohl, Heiko Winterstein

Linke

22,61 Prozent

4 Sitze

Siegbert Weigt, Doreen Schulze, Christa Thiemes, Klaus Wendt

SPD

13,9 Prozent

3 Sitze

Ingo Koch, Sigrid Müller, Kay Brückner

Freie Wähler

8 Prozent

1 Sitze

Thomas Schulz

Die aktuellen Ergebnisse.

Unabhängige Wähler, und CDU legen zu, Linke und SPD in der Gemeinde Am Mellensee verlieren

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) und die CDU sind die Gewinner der Wahlen zur Gemeindevertretung Am Mellensee. Beide gewannen jeweils einen Sitz im Vergleich zur Kommunalwahl 2008 hinzu. Linke und SPD büßten Stimmen und damit Sitze ein. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,9 Prozent, 2008 waren es 48 Prozent. Von den 5675 Wahlberechtigten gaben 2550 ihre Stimme ab. Die UWG errang 2135 Stimmen, die CDU holte 1938 Stimmen, die Linke sicherte sich 1662 Stimmen, die SPD erreichte 1023 Stimmen. Erstmals schafften die Freien Wähler Am Mellensee den Sprung in die Gemeindevertretung. Sie konnten 589 Stimmen für sich verbuchen.
Die 18 Sitze in der Gemeindevertretung verteilen sich nach dem vorläufigen Wahlergebnis wie folgt: CDU hat fünf Sitze, Lutz Lehmann, Udo Wildenhein, Henrik Habel, Jeanette Hüdepohl und Heiko Winterstein bilden ihre Fraktion. Auch die UWG hat fünf Gemeindevertreter: Bernd Kosensky, Marcus Gottlob, Thomas Kosicki, Theo Boss und Erhard Bischert. Die SPD hat drei, Ingo Koch, Sigrid Müller und Kay Brückner. Die Linke bekommt vier Sitze, Siegbert Weigt, Doreen Schulze, Christa Thiemes, und Klaus Wendt sind in ihrer Fraktion. Für die Freien Wähler zieht Thomas Schulz in die Gemeindevertretung ein. Der Kandidat, der von allen Bewerbern die meisten Stimmen erhielt, ist Lutz Lehmann (CDU) mit 589Stimmen.
Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) zeigte sich überrascht, dass die SPD nur drei Sitze und die Freien Wähler nur einen Sitz errungen haben. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit vielen bekannten, aber auch allen neuen Gemeindevertretern.“ Die konstituierende Sitzung findet am 24. Juni statt. Dann wird auch ein neuer Vorsitzender der Gemeindevertretung gewählt.

Von Frank Pechhold

Gemeindevertretung Baruth

Vorläufiges Ergebnis:

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

23,1 Prozent

4 Sitze

Daniel Schacht, Georg Goes, Alexandra von Lochow, Karsten Wittke

Linke

17,9 Prozent

3 Sitze

Jörg Stubbe, Helmut Werner, Michael Ebell

CDU

22,7 Prozent

3 Sitze

Lutz Möbus, Ralf Hensel, Bernd Hüsgen

LOB

24,7 Prozent

3 Sitze

Marlies Patzer, Alexandra Flach, Dirk Wache

Grüne

4,3 Prozent

1 Sitz

Alexandra Sagewka

EB

7,1 Prozent

1 Sitz

Tilo Kannegießer

Aktuelles Ergebnis

Parteilose bleiben stärkste Kraft, LOB gewinnt in Baruth, CDU und SPD liegen ganz knapp dahinter

Die drei stärksten politischen Kräfte in Baruth liegen nur zwei Prozentpunkte auseinander. Die Liste Ortsteile Baruth (LOB) kommt auf 24,73, die SPD auf 23,1 und CDU auf 22,73 Prozent. Zwar bleibt die LOB stärkste Kraft in der Stadt, doch das Bündnis musste ordentlich Federn lassen. 2008 war man mit 37,8 Prozent unangefochten an der Spitze. Nur noch vier der bisherigen sechs Sitze bleiben in der neuen Stadtverordnetenversammlung (SVV) für die LOB übrig. Marlies Patzer, Alexandra Flach, Dirk Wache und Rolf Gräser werden die künftige Fraktion bilden.
Die SPD kann einen Sitz dazugewinnen und wird Daniel Schacht, Georg Goes, Alexandra von Lochow und Karsten Wittke in die SVV entsenden.
Als drittstärkste Kraft kommt die CDU auf drei Sitze. Sie wird durch Lutz Möbus, Ralf Hensel und Bernd Hüsgen vertreten. Ebenfalls drei Sitze bekommen die Linken. Sie sanken von 22,3 auf 17,9 Prozent ab und sind nur noch viertstärkste Kraft.
Zur künftigen Linken-Fraktion werden Jörg Stubbe, Helmut Werner und Michael Ebell gehören. Neu auf der politischen Bühne in Baruth sind die Grünen, die gemeinsam mit der Liste Lebenswertes Baruth (LLwB) angetreten sind und 4,4Prozent der Stimmen geholt haben. Mit Tilo Kannegießer hat es auch ein Einzelbewerber in die 16-köpfige SVV geschafft.
Bürgermeister Peter Ilk sieht den Verlust „seiner“ LOB gelassen und führt das Ergebnis auf die geringe Wahlbeteiligung zurück. „Es hätten mehr Leute zur Wahl gehen müssen“, sagt Ilk. Am politischen Klima in Baruth habe das jedoch nicht gelegen, ist er sicher. Schließlich spielten Parteistreitigkeiten in der Stadt bislang kaum eine Rolle. „Wir arbeiten sehr konstruktiv und sachorientiert zusammen. Das wird sich fortsetzen“, sagt Ilk.
Die Mehrheit, die in der vergangenen Legislatur viele Kindergärten und Dorfgemeinschaftshäuser saniert habe, werde man auch in Zukunft zusammenbekommen, so der Bürgermeister. cz

Gemeindevertretung Nuthe-Urstromtal

Vorläufiges Endergebnis

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

24 Prozent

4 Sitze

Stefan Noack, Rikarda Reisener, Sylvia Ziehe, Ulf Neugebauer

Linke

27,4 Prozent

5 Sitze

Holger Jeserigk, Wolfgang Ernicke, Bärbel Kuhlbrodt, Gerd Heine, Patrick Schlecht

CDU

19,3 Prozent

4 Sitze

Andreas Schröder, Stefan Scheddin, Frank Klose, Thomas Wilk

FDP

2,3 Prozent

AfD

8,6 Prozent

2 Sitze

Wolfgang Rupilius

WG FLP

18,4 Prozent

3 Sitze

Detlef Kauert, Gero Jänicke, Christina Schneider

Aktuelle Ergebnisse

Linke stärkste Kraft, CDU und SPD in Nuthe-Urstromtal mit je vier Mandaten

Wie Wahlleiterin Sabine Kaiser am Montag bestätigt, gab es in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal keine Zwischenfälle – weder bei der Wahl noch bei der Auszählung. „Ich war um 23.30 Uhr zu Hause. Aber wir hatten gestern auch noch alle Hände voll zu tun mit der Nachbereitung“, sagt sie. Stärkste Fraktion der neuen Gemeindevertretung ist die Linke mit fünf Mitgliedern. Dahinter folgen CDU und SPD mit je vier Mandaten.
Mit 756 Stimmen hat Wolfgang Rupilius die meisten Stimmen aller Bewerber gewonnen. Er trat für die Alternative für Deutschland an und könnte rechnerisch zwei Sitze beanspruchen. Da dies als Einzelperson nicht möglich ist, hat die neue Gemeindevertretung nur 17 Mandate. Der 72-Jährige hatte sich gegen eine Biomethan-Anlage im Baruther Urstromtal ausgesprochen. Zudem setzt er sich für die Förderung einer regional bezogenen, ökologisch orientierten Landwirtschaft ein und er wünscht sich eine lebendige Demokratie. Damit scheint er bei den Nuthe-Urstromtalern ins Schwarze getroffen zu haben, anders ist sein Erfolg kaum zu erklären. Er selbst wurde von seinem Erfolg überrascht. Er war am Sonntagabend unterwegs, um seine Wahlplakate abzunehmen. Als er nach Hause kam und seine Frau Barbara ihm das Ergebnis mitteilte, konnte er es kaum glauben, erzählt er. „Das Votum der Wähler zeigt, dass Alternativen vor Ort möglich sind und von der Bevölkerung auch gewünscht sind“, so Wolfgang Rupilius.
Andreas Schröder (CDU) wurde als Gemeindevertreter erneut bestätigt. Mit 560 Stimmen wird er sich auch in den kommenden Jahren für eine Haushaltskonsolidierung und für mehr Transparenz in der Gemeinde einsetzen. „Ich hatte gehofft, dass ich wiedergewählt werde aber man weiß ja nie“, sagt Schröder. Zum Feiern ist er noch nicht gekommen. „Ich habe das Wahlergebnis am Sonntag nach 22 Uhr erfahren und musste Montag früh wieder raus, da blieb keine Zeit.“

Von Margrit Hahn

Stadtverordnetenversammlung Dahme/Mark

Partei

Ergebnis

Sitze

gewählt

SPD

26,5 Prozent

5 Sitze

Gerhard Nowaczyk, Sven Gloel, Jürgen Reder, Matthias Ochs, Marcus Ullrich

Linke

14,2 Prozent

2 Sitze

Frank Donath, Jörg-Martin Bächmann

CDU

10,1 Prozent

2 Sitze

Klara Fietzek, Lothar Woitschätzky

FWG

21,4 Prozent

4 Sitze

Thomas Willweber, Karsten Schmidt, Marco Dastig, Jürgen Lanzky

WGDa

15,5 Prozent

3 Sitze

Andre Weigt, Thomas März, Manfred Schmiedchen

WLL

10,1 Prozent

2 Sitze

Hans-Georg Nerlich, Susanne Boy

Einzelbewerber Willi Pflanze

2,2 Prozent

Aktuelle Ergebnisse

65 Prozent für den Dahmer,Bürgermeister

Mit 1399 Stimmen wurde der ehrenamtliche Bürgermeister Thomas Willweber in Dahme im Amt bestätigt. Allerdings sind dies nur 65,1 Prozent. 751 Einwohner votierten gegen ihn.

In der Stadtverordnetenversammlung verlor die SPD zwar ein Mandat, bleibt aber mit fünf Sitzen stärkste Kraft. Diese besetzen Gerhard Nowaczyk (445), Sven Gloel (269), Jürgen Reder (250), Matthias Ochs (204) und Marcus Ullrich (153). Die Freie Wählergemeinschaft FWG hat vier Mandate erzielt: Thomas Willweber (266), Karsten Schmidt (199), Marco Dastig (154) und Jürgen Lanzky (106).
Drei Sitze gingen an die Wählergemeinschaft Dahmer Umland (WGDa), und zwar an André Weigt (124), Thomas März (107) und Manfred Schmiedchen (95).

Linke, CDU und die Wählergruppe Land-Leben (WLL) können je zwei Stadtverordnete stellen. Frank Donath (239) und Jörg-Martin Bächmann (233) haben von den Linken die meisten Stimmen, von der CDU sind es Klara Fietzek (349) und Lothar Woitschätzky (193) sowie von der WLL Hans-Georg Nerlich (134) und Susanne Boy (119).

Von Gertraud Behrendt

Gemeindevertretung von Niedergörsdorf

SPD bleibt größte Fraktion, Sozialdemokraten holen erneut sechs Sitze in Niedergörsdorf, Linke auf Platz zwei

Am schnellsten verkündete die Wahlleiterin der Gemeinde Niedergörsdorf das Ergebnis. Bereits am Montagabend gab Andrea Schütze das vorläufige Endergebnis der Europa-, Gemeinde- und Ortsvorsteherwahlen offiziell bekannt.
Danach entfallen sechs der 18 Sitze der Gemeindevertretung auf die SPD. So viele hatte sich die Partei auch 2008 gesichert. Die meisten Stimmen holte sich am vergangenen Sonntag Jörn Martin (309), vor dem bisherigen Vorsitzenden der Gemeindevertretung Erhard Nitsche (283), gefolgt von Stefan Jurisch (274), Marita Marufke (265), Gerhard Dommaschk (213) und dem örtlichen Parteivorsitzenden Peter Sperling (205). Da die SPD mit zehn Kandidaten angetreten ist, sind noch Nachrücker vorhanden. Drei der sechs Sozialdemokraten arbeiten bereits als Gemeindevertreter.
Zweitstärkste Kraft ist die Linkspartei mit fünf Sitzen. Sie konnte damit einen Sitz mehr gewinnen als 2008. Mit Abstand das beste Ergebnis erzielte Edeltraut Liese mit 773 Stimmen. Bernd Dieske holte 292, Klaus Pollmann 195, Viola Heimke 183 und Dirk Peukert 156. Liese und Dieske gehören dem Gremium seit vielen Jahren an.
Die CDU erhält zwei Sitze. Sie gehen voraussichtlich an Helmut Stark, der 433 Stimmen auf sich vereint und David Schmidt mit 76. Auch Stark arbeitet seit Jahrzehnten in der Kommunalpolitik.
Je ein Sitz bekommen die Kandidaten der Liste Grüne/Bündnis 90 sowie die der Liste des Bauernverbands (BV). Von den Grünen vereinte Klaus-Peter Gust 183 Stimmen auf sich, der 2008 noch für die CDU Gemeindevertreter wurde. 414 Stimmen sind es für Steffen Knappe (BV). Der Bauernverband verlor einen der beiden Sitze.
Für die Bürgergemeinschaft können drei der neun Kandidaten in die Gemeindevertretung einziehen. Das ist einer mehr als 2008. Nach der Stimmenzahl wären dies Wolfgang Loof (319), der sich ebenfalls seit Jahren in der Kommunalpolitik engagiert. Mit ihm können dies Doreen Rothe (162) und Jens Günther (139). Alle müssen noch die Annahme ihrer Wahl erklären.

Von Gertraud Behrendt

Gemeindevertretung Niederer Fläming

Einzelbewerber vorn, nur noch 14 Gemeindevertreter in Niederer Fläming

Die Gemeindevertretung Niederer Fläming hat 16 Sitze, 18 Bewerber gab es. Doch nur 14 Gemeindevertreter werden künftig das Gremium bilden. Der Einzelbewerber Uwe Gottwald hat in Welsickendorf 514Stimmen geholt. 488 sind es für Steffen Hertel in Hohenseefeld. Beide könnten mehr Sitze einnehmen, wenn sie keine Einzelbewerber wären.
Für eine weitere Überraschung sorgte der Bauernverband. Mark Dümichen (454) in Lichterfelde und Jörg Niendorf aus Reinsdorf (297) sorgten mit ihrer Stimmenzahl dafür, dass auch der dritte Kandidat auf ihrer Liste, Konrad Niendorf, der Sohn von Jörg Niendorf, Gemeindevertreter werden kann, obwohl er nur 108 Stimmen erhalten hat. Damit könnte sogar eine Fraktion gebildet werden. Das kann die Linke nicht. Reinhard Siebert aus Schlenzer vereint zwar 420 Stimmen auf sich, ist aber der einzige Kandidat seiner Partei.
Alle anderen Bewerber sind wie Gottwald und Hertel ebenfalls Einzelbewerber. Thomas Grahl in Hohenahlsdorf holte 251 Stimmen, Michael Sernow aus Sernow 373, Lutz Seehausen aus Meinsdorf 227 und Lutz Löffler aus Bärwalde 174. Sie gehören der Gemeindevertretung bereits an.
Neu in dem Gremium sind Sandra Klimaschewski aus Hohenseefeld (280) und Paul Ziegelmann (294) Thomas Noßmann (187) aus Körbitz und Reiner Wäsche (189) in Herbersdorf sind ebenfalls neu in der Gemeindevertretung, haben aber als Ortsvorsteher kommunalpolitische Erfahrungen.
Bürgermeister David Kaluza (parteilos) freut sich über die Wahlbeteiligung von 56,9 Prozent.

Von Gertraud Behrendt

Gemeindevertretung von Dahmetal

Drei Sitze für die CDU in Dahmetal

Der ehrenamtliche Bürgermeister Manfred Hartfelder (CDU) wurde am Sonntag im Amt bestätigt. 227 Einwohner (76,7 Prozent) der Gemeinde Dahmetal stimmten für den 64-jährigen Beamten aus dem Ortsteil Görsdorf, 69 gegen ihn.
In der Gemeindevertretung hat die CDU drei der acht Sitze für sich gewonnen. Sie gehen an Manfred Hartfelder (130), Jörg Schulze (75) und Norbert Off mit 74 Stimmen. Für die CDU gab es mit Sven Neumann vier Kandidaten auf dem Stimmzettel sowie fünf Einzelbewerber.
Diese fünf Einzelbewerber sind alle gewählt worden. Es sind Renate Sattler (123), Mario Schlegel (100), Wilfried Schulze (94), Tino Janischefsky (110) und Andrea Müller; sie erhielt 132 Stimmen. Somit sind zwei Frauen in der Gemeindevertretung.

Von Gertraud Behrendt

Gemeindevertretung von Ihlow

Werner Schröder bleibt Ihlower Bürgermeister

Werner Schröder bleibt Bürgermeister der Gemeinde Ihlow. 390 Stimmen und somit 87,1Prozent der Wähler gaben dem Rentner ihr Vertrauen. 12,9Prozent stimmten mit 58 Kreuzen gegen ihn. Einen weiteren Kandidaten gab es nicht.
Die zehn Sitze der Gemeindevertretung Ihlow gehen an Petra Gommlich Petra (CDU) mit 89Stimmen und neun Einzelbewerber. Dies sind Frank Schüler (185), Ronald Schmidt (142), Elke Luckow (93), Dietmar Bucke (114), Christopher Elsner (103), Thomas Hertel (148), René Knuppe (131), Klaus Mennecke (161) und Kathrin Mersch mit 90 Stimmen. Nicht gewählt worden ist Karola Strelow, für die 67 Wähler votiert haben. Sieben Kandidaten gehören der Gemeindevertretung bereits an. Neu können Christopher Elsner, Thomas Hertel und Kathrin Mersch einziehen.

Von Gertraud Behrendt

Teltow-Fläming Niederlage für Partei der Landrätin Kornelia Wehlan - Der neue Kreistag von Teltow-Fläming

Die SPD bleibt die stärkste Kraft in Teltow-Fläming. Sie erzielten die meisten Stimmen und wird im Kreistag die meisten Abgeordneten stellen. Für die Partei von Landrätin Kornelia Wehlan setzte es eine Niederlage, die Linken verloren rund vier Prozent. Als Gewinner dürfen sich CDU und AfD fühlen. Wir geben einen Überblick, wer im Kreistag sitzt.

26.05.2014
Kommunalwahl 2014 Reaktionen zur Kommunalwahl in Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald - Parteien überwiegend zufrieden mit Wahlergebnis

Die SPD ist in Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald weiterhin stärkste Kraft, hat aber teilweise deutlich an Stimmen eingebüßt. Die Linke hat in beiden Landkreisen deutlich verloren. Die NPD sitzt in insgesamt acht Gemeindevertretungen. Die AfD kam schaffte es aus dem Stand in acht Vertretungen.

26.05.2014

Einen Tag nach der Wahl ist die Analyse und Deutung der Ergebnisse bereits in vollem Gange. Die MAZ hat sich bei den Parteien, die in den Kreistag Teltow-Fläming gewählt wurden, umgehört und die einige Reaktionen eingefangen. Vor allem die AfD, einer der Wahlgewinner, zeigt sich zufrieden.

26.05.2014