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Konzepte zur Nutzung des Heizhauses

Luckenwalder Volksheimsiedlung Konzepte zur Nutzung des Heizhauses

Schüler des Friedrich-Gymnasiums Luckenwalde haben unter Leitung von Lehrer Mathias Plättner Konzepte zur Nutzung des Wasch- und Heizhauses in der Volksheimsiedlung entwickelt. Bereits seit 2014 arbeiten sie an dem entsprechenden Projekt. Jetzt wurden die Ergebnisse vorgestellt.

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Die kreativen Schüler mit ihrem Lehrer.

Quelle: Lisa Blech

Luckenwalde. Dem Wasch- und Heizhaus am August-Bebel-Platz in Luckenwalde soll mit vielen Ideen Leben eingehaucht werden. Früher wurde das Gebäude zum Erzeugen von Wärme für die ganze Siedlung genutzt und diente den Anwohnern als Waschhaus. Heute steht das Gebäude leer.

Bereits im Jahr 2014 begann der Seminarkurs Geografie des Friedrich-Gymnasiums unter Leitung von Lehrer Mathias Plättner ein Projekt, um die Nutzungsmöglichkeiten für den verlassenen Ort herauszustellen. Dafür befragten die Schüler im Jahr 2015 Anwohner der Volksheimsiedlung, werteten die Ergebnisse aus und stellten diese vor.

Vielfältige Nutzungsideen

Ein Teil des Gebäudes wurde im aktuellen Zustand gelassen, um den Verfall zu verdeutlichen. Im anderen Teil wurde versucht, die Nutzungsmöglichkeiten darzustellen. Es wurden Kaffee und Kuchen wie in einem Café oder Bürgertreff verkauft, was zugleich der Abiturkasse zugute kam. Zudem konnte gebastelt werden und Renate Lück las Märchen vor. Zu den weiteren Ideen gehören die Nutzung als Kindergarten, Spielhaus, Kaufhalle, Bühne, Arztpraxis, Kino, Jugendtreff, Disco oder Parkhaus.

Die Gymnasiastin Julia Kossowski hätte nicht erwartet, dass das Projekt solche Ausmaße annimmt. „Im Nachhinein ist man stolz auf sich.“ Sie fände die Nutzung als Einkaufsmöglichkeit am besten, da eine solche in der näheren Umgebung nicht verfügbar ist. Die Schülerin Hanna Kramer sagte, dass für alle Ideen neben der ausstehenden Renovierung ein weiteres Problem besteht – einen Betreiber zu finden. Ihr gefällt die Idee für ein Café am besten. „Beim Fest der Volkssolidarität haben wir festgestellt, dass das Klima zwischen den Mietparteien nicht immer gut ist. Hier gibt es genug Platz für Kommunikation und die Terrasse könnte genutzt werden, auch für Veranstaltungen.“

Schüler erhielten Unterstützung von mehreren Seiten

Auch die Schülerin Ulrike Czaska befürwortet die Nutzung des Gebäudes als Café. „Wir wollen die Bürger in der Siedlung dazu bewegen, sich zu engagieren und anzufangen, sich für die eigene Umgebung zu interessieren. Ich finde es wichtig, dass das Gebäude nicht verfällt, sondern daraus etwas gemacht wird“, sagte Sarah Ribbecke. Ihre Mitschülerin Johanna Grove verdeutlichte in ihrer Eröffnungsrede einen weiteren Zweck, sich nämlich auf Anforderungen und Arbeitsweisen im Studium vorzubereiten: „Die Arbeit am Projekt war ereignisreich, abwechslungsreich und arbeitsintensiv.“

Mit Unterstützung der Stadt Luckenwalde, des Quartiermanagements am Röthegraben, der Volkssolidarität, des Bauhofes und vieler weiterer Engagierter und Helfer schafften es die Schüler des Kurses, eine informative Veranstaltung auf die Beine zu stellen. „Ich hätte nie gedacht, dass es so gut wird. Die Schüler sind super, engagiert und über das Ergebnis hinausgeschossen. Das Ergebnis ist toll“, resümierte Lehrer Mathias Plättner.

Von Lisa Blech

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