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Konzert der Extraklasse

World Brass in Zossen Konzert der Extraklasse

Zum 21. Mal hat das Word-Brass-Ensemble zu Neujahr in Zossen gespielt. Es war ein Konzert der Extraklasse.

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Das World Brass-Ensemble in der Dreifaltigkeitskirche.

Quelle: Stephan Laude

Zossen. Es war eng auf dem Gestühl. Die barocke Dreifaltigkeitskirche von Zossen war komplett gefüllt am Samstagabend beim Neujahrskonzert des World Brass-Ensembles. Man hätte auch noch die Plätze auf der Empore verkaufen können, aber dort wird noch gebaut. Die neue dimmbare Lichtanlage ist schon in Betrieb. Sie wurde am Sonnabend zum ersten Mal eingesetzt bei einem Konzert.

World Brass spielte bereits zum 21. Mal kurz nach dem Jahreswechsel in Zossen. Diesmal bot das 1995 gegründete Ensemble ein Programm, dessen Bandbreite von dem holländischen Komponisten Jan Koetsier bis zur französischen Chansonsängerin Edith Piaf reichte. Koetsier hat „Mundus Juventutis“, eine, wie es im Untertitel heißt, „hymnische Fantasie für zehn Blechbläser“, 1997 für World Brass komponiert. Es gibt viele Stücke im Weltblech-Repertoire, die extra für das Ensemble geschrieben oder arrangiert wurden. Der häufig gecoverte Klassiker „In der Halle des Bergkönigs“ von Edvard Grieg zum Beispiel klingt mit dem Bläser-Arrangement des Belgiers Steven Verhaert wie noch nie gehört.

Nach der Pause spielte Kreiskantor Benjamin Petereit auf der Schuke-Orgel die Sonate opus 1 für Orgel „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von Christian Fink (1831-1911). Zu einem Konzert in einer Kirche gehört die Orgel, auch wenn die Leute vor allem wegen der Bläser gekommen sind. Sehr schön war, dass die Orgelklänge frei waren von Pathos und Schwermut. Insofern war der Bruch zu den zehn Bläsern und ihrem Perkussionisten nicht so groß, wie er hätte sein können.

Danach: „Skirill“ von Tom Harrold. „War das schräg?“, fragte der Posaunist Shawn Grocott, der in die Stücke einführte, hinterher ins Publikum. Schräg nicht unbedingt, es zeigte aber die Kreativität von Komponist und Arrangeur. Bei „No Strings Attached“ heulen und brummen die Bläser, sie schwellen vibrierend auf und ab und entfalten ungeahnte Spannungsbögen – das ist großartig. Und dieses Erlebnis wollen die Musiker den Zossener Musikfreunden auch Anfang 2017 wieder bieten.

Von Stephan Laude

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