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Teltow-Fläming Konzertreihe mit romantischem Auftakt
Lokales Teltow-Fläming Konzertreihe mit romantischem Auftakt
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17:37 21.02.2018
Christoph Meister (Schlagzeug), Udo Volk (Flügel), Andreas Hüttner (Gesang/Gitarre) und Matthias Wacker (Saxofon/Percussion) im Niendorf-Konzertsaal. Quelle: Gerald Bornschein
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Luckenwalde

Mit einem ausverkauften Saal startete am Valentinsabend die Konzertreihe „AnTasten“ der Niendorf Flügel- und Klavierfabrik. Sänger und Songschreiber Andreas Hüttner, vielen auch als Leiter der Musikschule Teltow-Fläming bekannt, lockte mit seiner Band mehr als 120 Gäste zum romantischen Abend unter dem Titel „Tagebuchlieder“, durch den Moderator Jörg Dagenbach führte .

Poesie und Alltagsbetrachtungen

In Hüttners Liedern, die mit einer leicht eingängigen Musik vor allem von den Texten aus Alltagsbetrachtungen, aber auch ganz persönlichen Erfahrungen getragen werden, geht es um die Liebe und das Leben, um Einsamkeit und Zusammensein. Jeder der Songs hat eine ganz eigene Poesie, zu einigen stellt er die Geschichte dazu per Ansage vor, viele sind selbsterklärend. Plädiert Hüttner in „Immer mehr“ dafür, das Leben ringsum mit allen Sinnen zu spüren, so blickt er in „Danke“ auf Vergangenes mit positiven Gefühlen zurück, obwohl sich Lebenspläne unerwartet geändert haben.

Mit dem Songschreiben hat Andreas Hüttner vor etwa acht Jahren begonnen, aber nicht kontinuierlich. „Man muss Geduld haben, und irgendwann ist es reif“, sagt er. Auch wenn ihn Reinhard Mey, den er sogar in einem Song erwähnt, musikalisch geprägt habe, beruft sich Hüttner doch auf verschiedene Vorbilder: Gerhard Schöne, Hannes Wader oder James Taylor. Vor eigenen Liedtexten standen außerdem Gedichtvertonungen von Kästner, Ringelnatz oder Steineckert.

Inspiriert von der Tochter

Zu den Texten des aktuellen Programms hat Tochter Marie (28) einen Teil beigetragen. Die Gedichte, die sie ihrem Vater schickt, bearbeitet er in enger Abstimmung mit ihr weiter. Sie planen sogar ein gemeinsames Programm von Vater und Tochter.

Auch die Bandmitglieder sind keine Unbekannten: Matthias Wacker brilliert am Saxofon und an den Percussions, Christoph Meister wirbelt am Schlagzeug. Am Niendorf-Flügel sitzt Udo Volk, der das Instrument Luckenwalder Machart nach dem Konzert lobt: „Der spielt sich schön leicht“.

Verabschiedung mit Rosen

Das Publikum lässt sich bereitwillig mitnehmen von den Liedern und spendet den Musikern reichlich Applaus. Kerstin Anderssohn ist zum ersten Mal im Niendorf-Konzertsaal und nutzt auch die Betriebsführung. Sie ist beeindruckt, was dort neu entstanden ist. Der Abend sei „sehr poetisch und ein schönes Valentinsprogramm“.

Mit einem Schlaflied als zweiter Zugabe endet das Konzert. Die Besucher werden von Niendorf-Mitarbeitern mit Rosen verabschiedet.

Von Gerald Bornschein

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