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Teltow-Fläming Kosten der Unterkunft werden neu ermittelt
Lokales Teltow-Fläming Kosten der Unterkunft werden neu ermittelt
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22:00 23.06.2016
Sozialdezernentin Kirsten Gurske ist nun für die Betreuung des Jobcenters zuständig. Quelle: Reck
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Luckenwalde

Die vom Jobcenter zu erbringenden Zuschüsse zu den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Empfänger sollen im Kreis Teltow-Fläming neu ermittelt werden. Das kündigte die Beigeordnete und Sozialdezernentin Kirsten Gurske (Linke) am Montag im Gesundheits- und Sozialausschuss des Kreistags mit. Im Zuge der Neustrukturierung der Kreisverwaltung und des Sozialamts sei die Betreuung des Jobcenters nun direkt ihr als Dezernentin zugeordnet worden.

Gurske berichtete, dass die Handlungsempfehlung zu den Kosten der Unterkunft (kurz: KdU) gerichtsfest sein muss. Deshalb habe der Kreis damals ein Institut damit beauftragt, die Handlungsempfehlung, nach der die KdU berechnet werden, zu entwickeln. Nach zwei Jahren soll es zu einer Fortschreibung der Empfehlung kommen, „aber besser nur einmal“, so Gurske, danach sollte man wieder eine neue Erhebung vornehmen.

Dies werde jetzt geschehen indem man wieder einen externen Partner sucht, der ganz andere Möglichkeiten der Erhebung habe. Entsprechende Ausschreibungsunterlagen seien inzwischen fertiggestellt. Der zu findende Partner werde die Wohnbaugesellschaften und private Vermieter im Kreis anschreiben, um den Bestand und die Angebote an Wohnraum herauszufinden. Außerdem soll er untersuchen, wie viele Wohnungssuchende es im Hartz-IV-Segment und bei anderen Geringverdienern wie Studenten, Azubis und Asylbewebern gibt. Aus all diesen Zahlen werde ermittelt, wie hoch ein angemessener Mietpreis ist.

„Wenn die Mietpreiserhebung abgeschlossen ist, werden wird die KdU-Richtlinie hier einreichen und anpassen“, kündigte Gurske an.

Von Hartmut F. Reck

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