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Teltow-Fläming Krähe will langjährigen Vertrag
Lokales Teltow-Fläming Krähe will langjährigen Vertrag
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00:22 18.01.2016
So ging es bei dem Waldweihnachtsmarkt im vergangenen Dezember zu. Quelle: Peter Degener
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Jüterbog

Kaum ist die Adventszeit vorbei, beginnen die Veranstalter bereits mit den Planungen für die nächste Weihnachtssaison. Das gilt in diesem Jahr auch für den Jüterboger Veranstalter Stefan Krähe. Am Nikolauswochenende 2015 hatte er den „Waldweihnachtsmarkt“ am Jüterboger Wasserturm ins Leben gerufen. Erst wenige Wochen zuvor hatte Krähe sich spontan dazu entschieden, den Markt auszurichten. Trotz des kurzen Vorlaufs war die Veranstaltung für ihn allerdings „überraschend erfolgreich“ verlaufen.

Im Jüterboger Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing wurde nun in Abwesenheit von Krähe ein detailliertes Resümee gezogen. „Die Gastronomen waren sehr zufrieden, das Essen war zeitweilig ausverkauft“, sagte Kathrin Burghardt vom Stadtmarketing. Mehrere tausend Besucher hätten an den vier Markttagen den Weg in das Wäldchen rund um den Wasserturm gefunden.

Obwohl die Premiere ein Verlustgeschäft war, will Krähe die Veranstaltung langfristig ausrichten und zu einem Besuchermagneten auch für Menschen aus Potsdam, Leipzig oder Berlin machen, wie er der MAZ sagte. „Die Location im Wald mit Blick auf die Stadt ist einmalig. Das hat eine Zukunft“, sagte Krähe. Wie auch beim Schlossparkfest wolle er deshalb einen Zehn-Jahres-Vertrag mit der Stadt als Veranstalter schließen. Im nächsten Advent sollen bereits deutlich mehr Händler eingeladen werden.

Die Zahl der Händler war bei der Auswertung auch der größte Kritikpunkt an der Veranstaltung. „Besucher hatten bemängelt, dass viele Stände leer waren“, sagte Burghardt im Ausschuss. Dadurch sei es stellenweise sehr dunkel gewesen. Ursache dafür soll der kurze Vorlauf der Veranstaltung gewesen sein. Viele auswärtige Händler hätten zwar zugesagt, aber seien nicht erschienen. „Bei so einer neuen Nummer ist das normal, bei etablierten Veranstaltungen trauen sich Händler das nicht“, sagte Krähe zu diesem Vorwurf. Von den Jüterboger Firmen hatte sich besonders Janine Dienemann vom Café „Förste“, für den Markt engagiert. Andere Händler hätten kein Interesse gezeigt, seien aber weiterhin eingeladen, sagte Krähe.

„Ich lasse nicht stehen, dass sich kein Händler dafür interessiert hat“, sagte der Ausschussvorsitzende Hendrik Papenroth (Für Jüterbog). So kurzfristig könne man die Händler der Stadt nicht begeistern. Mit Blick auf die vielen weiteren Adventsaktionen in Jüterbog und seinen Ortsteilen resümierte Papenroth: „So viel wurde hier noch nie geboten. Das wird im nächsten Jahr schwer zu toppen sein.“ Bürgermeister Arne Raue (parteilos) fühlte sich bestätigt, „dass die Stadt nicht mehr die Weihnachtsmärkte organisieren muss.“ Diese Aufgabe gehöre in die Hände der Vereine und Gewerbetreibenden.

Von Peter Degener

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