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Kräuterkinder erhalten ein Dach über den Kopf

Trebbin Kräuterkinder erhalten ein Dach über den Kopf

Das Projekt „Regional, mir nicht egal!“ von Unternehmern in Teltow-Fläming fördert den Trebbiner Kräutergarten. In der Arbeitsgemeinschaft treffen sich regelmäßig Grundschüler und lernen bei Sabine Schröter etwas über Gemüse und Kräuter.

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Robert Weise-Prüß (l.) brachte einen Spendenscheck zu den Kräuterkindern von Sabine Schröter (3. v. r.).

Quelle: Gerald Bornschein

Trebbin. Jeden Donnerstagnachmittag treffen sich die Kinder der Arbeitsgemeinschaft „Bines Kräuterkinder“ der Trebbiner Grundschule im Kräutergarten im Nöhringswinkel. Seit April 2015 gibt es dieses Angebot von Sabine Schröter für derzeit zwei Gruppen mit jeweils zwölf Kindern der 2. bis 4. Klasse.

Trebbiner Kräuterkinder lernen Pflanzen kennen

Mit Feuereifer sind die Acht- bis Zehnjährigen dabei, vor allem wenn es ums Ernten geht. Doch auch beim Pflanzen und Pflegen werden die Kinder einbezogen, um zu sehen, woher Gemüse oder Kräuter eigentlich kommen. Dabei kann man lustige Dinge erleben, wie das Einpflanzen von Erdbeeren mit der Wurzel nach oben, erzählt Frank Schröter, der das Projekt begleitet. Natürlich lernen die Kräuterkinder auch eine Menge über die Verwendung von Nutzpflanzen und die Natur im Allgemeinen. Im Sommer vergangenen Jahres beteiligten sie sich an einer großen Müllbeseitigungsaktion rund um den Nöhringswinkel.

Sabine Schröter ist froh, dass sie von ihrem Mann und seinem Unternehmen, der Schaldach und Schröter Dachbau GmbH, sowie von ihrem fleißigen Nachbarn Bernd Kaufmann so viel Unterstützung erfährt. Die 4000 Quadratmeter waren im Herbst 2014 noch Ackerland, das mehrfach gefräst werden musste, um den Kräutergarten daraus zu machen. Auch die Hochbeete, der Bauwagen als Unterschlupf und nicht zu vergessen das Häuschen mit dem Herz wurden in Eigeninitiative errichtet.

Spendenscheck über 1800 Euro für Kräutergarten

Dieses nachhaltige Engagement war den Juroren des Projekts „Regional, mir nicht egal!“ unter Federführung von Robert Weise-Prüß eine Unterstützung wert, der entsprechende Förderscheck wurde kürzlich im Kräutergarten überreicht. Über die Summe von 1800 Euro – jedes der 18 im Netzwerk beteiligten Unternehmen spendete je 100 Euro dafür – freuten sich die Kinder genauso wie Sabine Schröter. Mit dem Geld soll das Material für eine Überdachung finanziert werden, denn im Bauwagen wird es bei schlechtem Wetter für die Kinder einfach zu eng.

Von Gerald Bornschein

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