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Teltow-Fläming Kraftfahrer und Kfz-Mechatroniker
Lokales Teltow-Fläming Kraftfahrer und Kfz-Mechatroniker
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00:18 01.05.2017
Busfahrer Tobias Valentin (r.) zeigt den Jugendlichen die Tankanlage der VTF. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

„Wir freuen uns , dass Sie sich für unser Unternehmen entschieden haben. Noch besser wäre es, wenn Sie sich bei uns bewerben würden“, sagte Volker Fleischer, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) gestern zu den 13 Schülern aus dem gesamten Landkreis sowie aus Dahme-Spreewald und Berlin, die in Luckenwalde einen Blick in den Betrieb zu werfen.

Die Jugendlichen erfuhren, dass im Unternehmen 132 Mitarbeiter tätig sind und 94 Busse täglich durch den Landkreis sowie nach Potsdam und Berlin unterwegs sind. Neben Berufskraftfahrern werden Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Derzeit gibt drei Auszubildende. Ab September sollen weitere dazukommen. Nach einer kurzen Einführung schauten sich die Schüler Einsatzzentrale, Abstellhalle, Werkstatt, Waschstraße und Tankanlage an. Busfahrer Tobias Valentin drehte mit ihnen eine Runde über das Betriebsgelände und beantworte bereitwillig alle Fragen. Auch die 26-jährige Verkehrsmeisterin Maren Wolter, die den Beruf bei VTF von der Pike auf gelernt hat, berichtete über ihre Erfahrungen.

Die Schüler hatten viele Fragen. Sie erkundigten sich etwa, warum man im Bus nicht mit einem 50-Euro-Schein bezahlen kann, was man tun soll, wenn man seine Monatskarte vergessen hat, und was mit Dingen passiert, die im Bus vergessen werden. „Ich bin mir noch nicht sicher, was ich später machen will. Ich hatte erst Biologie in Betracht gezogen. Jetzt schaue ich mir auch andere Bereiche an“, sagte der Lenard Mann (16) aus Golßen. Für Moritz Zimny aus Dabendorf kommt Berufskraftfahrer in Frage. Der 17-Jährige macht jetzt erstmal seinen Führerschein und entscheidet dann, wie es weitergeht.

„Ich wollte sehen, wie es hier abläuft. Ich fahre jeden Tag mit dem Bus“,sagte Cindy Günther aus Zossen. Busfahrerin wolle sie aber nicht werden. „Die Verantwortung ist mir zu groß.“

Von Margrit Hahn

Der „Nottehafen“ nimmt Fahrt auf. Mittwochabend befassten sich die Mitglieder des Zossener Bauausschusses mit dem 400 000-Euro-Projekt. Angeregt wurden mehr Liegeplätze für Boote als geplant und vier Parkplätze weniger zu bauen. Ein Vorschlag, die Steganlage barrierefrei und damit auch für Rollstuhlfahrer zugänglich zu gestalten, fand keine Mehrheit.

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