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Kranker Pilzsucher verirrt sich im Wald

Polizeieinsatz bei Baruth Kranker Pilzsucher verirrt sich im Wald

Gehen zwei Pilzsucher bei Baruth in den Wald und nur einer kommt wieder. Wo ist der zweite Pilzsucher abgeblieben. Darauf können sich 24 Stunden lang weder der eine Pilzsammler noch die Polizei einen Reim machen. Sicher ist nur, der vermisste Mann benötigt dringend Tabletten. Doch es gibt keine Spur, kein Handysignal. Am Donnerstagmittag dann die Auflösung.

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Quelle: dpa

Baruth. Am Mittwochmittag machten sich zwei Arbeitskollegen gemeinsam in das Waldgebiet bei Baruth auf, um dort Pilze zu suchen. Nach kurzer Zeit trennte man sich und die beiden Pilzsucher gingen verschiedene Wege.

Rund zweieinhalb Stunden später klingelt das Telefon des eines Pilzfreundes. Am anderen Ende sein Kollege. Doch anstatt einen Sensationsfund zu melden, berichtete der 50-Jährige, dass er sich im Wald verlaufen habe, seine Rückkehr sich also verzögern würde.

Die Uhr läuft

Die Zeit vergeht, doch von dem vermissten Kollegen nicht zu sehen. 17 Uhr, 18 Uhr, 19 Uhr... keine Spur und auch kein Ton mehr von dem 50-Jährigen.

Um kurz vor 20 Uhr ruft der Zurückgebliebene schließlich die Polizei. Er berichtet von dem Verschwundenen, dem Anruf und, dass der Mann zudem Diabetiker sei und auf Tabletten angewiesen ist.

Polizei beginnt mit der Suche

Die Beamten leitete daher umfangreiche Suchmaßnahmen in dem weitläufigen Waldgebiet ein. Auch ein Polizeihubschrauber wird herbeigerufen.

Derweil überprüfen Polizisten die Wohnung des Vermissten in Berlin. Auch dort Fehlanzeige.

Keine Handy-Ortung möglich

Bald stellen die Beamten fest, dass das Handy des Vermissten kurz nach 19 Uhr im Bereich der B 96 am Abzweig zur Kreisstraße 7225 (Rädeländer Weg,) in der Nähe des Gewerbegebietes Bernhardsmüh, geortet wurde. Danach wurde kein Signal mehr aufgezeichnet. Das Handy des Mannes war nicht mehr erreichbar, vermutlich weil der Akku leer war.

Bis spät in die Nacht hinein werden die Suchmaßnahmen fortgeführt. Erfolglos.

Hubschrauber erneut eingeplant

Am Donnerstagvormittag setzt die Polizei die Suche fort. Auch der erneute Einsatz des Polizeihubschrauber am frühen Nachmittag ist bereits geplant.

Dann, fast genau 24 Stunden nach dem Start der Pilzsuche, ein Anruf bei der Polizei. Am Apparat der 50-jährige vermisste Pilzsammler. Er käme gerade von der Arbeit und sei wohl auf. Aufatmen. Der Polizeihubschrauber kann am Boden bleiben und die Suche abgebrochen werden.

Was war passiert?

Nach eigenen Angaben war der Vermisste bis in die späte Nacht hinein im Wald umhergeirrt und dann per Anhalter zu seiner Wohnung in Berlin gefahren, wo er gegen 3 Uhr ankam. Da ihm gar nicht bewusst war, dass sein Kollege ihn als vermisst gemeldet hatte, ging er dann am Donnerstagmorgen zur Arbeit.

Erst als er am Mittag von der Arbeit zurückkehrte, erfuhr er von Nachbarn, dass die Polizei nach ihm suche. Daraufhin meldete er sich bei einem Polizeiabschnitt in Lankwitz.

Von MAZonline

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