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Teltow-Fläming Kraut- und Rübenmark ist ökologisch und regional
Lokales Teltow-Fläming Kraut- und Rübenmark ist ökologisch und regional
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00:29 19.04.2018
Gärtner Erich Raschke aus dem Nuthe-Urstromtal gehört seit Langem zu den Händlern. Lynn Miller kauft gern bei ihm. Quelle: Gudrun Ott
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Zossen

Zossener und ihre Gäste freuten sich am Sonnabend über die Eröffnung des ersten Kraut- und Rübenmarktes in diesem Jahr. Den Markt gibt es seit dem Jahr 2005. „Es müsste seitdem ungefähr der 85. Kraut- und Rübenmarkt sein“, schätzte Imker Sven Baranowski. Olaf Dräbing aus Dabendorf deckte sich mit den Honigsorten Buchweizen, Frühlings- und Waldblüte sowie einem Honigwein ein, der mit Quitte verfeinert war. „Schließlich wollen meine Frau und ich heute Abend auf die Welpen anstoßen, die in den nächsten Stunden geboren werden“, so der Hobby-Mopszüchter.

Fester Händlerstamm

Die Marktleiter Kurt Liebau und Elisabeth Kunkel betonten das große Interesse am Markt. „Wir haben einen festen Händlerstamm, aber es kommen immer mal auch neue hinzu“, sagte Liebau. Organisiert und getragen wird das Marktgeschehen vom Verein „Bildung und Aufklärung Zossen“, der auch mit der Ökofilm-Tour unterwegs ist und sich um die Geschichtsarbeit in Zossen kümmert. „Mit dem Kraut- und Rübenmarkt wollen wir aufzeigen, dass gute Produkte nicht um die halbe Welt geflogen werden müssen, um den Verbraucher zu erreichen. Die Produkte hier sind ökologisch, regional und gesund“, so Elisabeth Kunkel.

Kunden kommen gern wieder

Barbara und Gunar Sahre sind Berliner mit einem Wochenendgrundstück in Horstfelde. Sie kaufen regelmäßig auf dem Markt ein und warten nun auf Tomatenpflanzen. Die wird Gärtner Erich Raschke am 12. Mai dabeihaben. Zwölf Sorten hat Lynn Miller im letzten Jahr bei ihm gekauft und war mehr als zufrieden. „Das sind Tomaten wie sie sein müssen. Saftig, süß und sie schmecken nach Natur“, schwärmte die in Zossen lebende Engländerin. Da sei zum Beispiel die „Schlesische Himbeere“, eine Fleischtomate, bei der man nicht aufhören wolle zu essen, hieß es. Erich Raschke und sein Bruder Gerhard, ebenfalls ein gelernter Gärtner, ziehen alte Sorten zu denen auch die „Reisetomate“ aus Peru gehört, die schon den Inkas als Proviant diente. Die Raschke-Brüder haben ihre Leidenschaft fürs Gärtnern vom Vater vererbt bekommen und geben Tipps gern weiter. Mit handgewebten Teppichen und Selbstgestricktem war Christiane Dürkop auf dem Markt. Sie gehört zur Spinngruppe des Ragower Heimatvereins und verkaufte selbstgesponnene Wolle ihrer Ryeland Schafe. Für Socken aus dieser Wolle soll sogar Queen Elizabeth II. eine Vorliebe haben, sagte die Ragowerin. Irene Schüz betreute den Turmladen der Kirchengemeinde und sagte: „Ich finde es immer wieder schön, dass so viel Selbstgemachtes angeboten wird.“

Von Gudrun Ott

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