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Teltow-Fläming Kreis braucht mehr Wohnplätze
Lokales Teltow-Fläming Kreis braucht mehr Wohnplätze
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02:15 08.11.2015
Kreishaus in Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Der Landkreis Teltow-Fläming rechnet damit, 2015 insgesamt 2310 Asylbewerber unterbringen und versorgen zu müssen. Das sind 600 Menschen mehr als bisher vom Bundesamt für Migration vorhergesagt. „Insgesamt müssen wir bis zum Jahresende noch rund 1200 Asylbewerber aufnehmen“, sagte Sozialdezernentin Kirsten Gurske (Linke) Donnerstag gegenüber MAZ.

Die aktuellen Zahlen basieren auf einer Landesprognose, die Montag auf einer Landrätekonferenz in Potsdam vorgestellt wurde. Brandenburgweit geht die Landesregierung dieses Jahr von 36 000 Flüchtlingen aus. Für 2016 rechnet das Land mit 40 000 Asylbewerbern. Damit dürfte sich auch in Teltow-Fläming die Zahl der unterzubringenden Flüchtlinge nochmals erhöhen. „Im Haushalt 2016 planen wir für Unterbringung und Integration derzeit 11,52 Millionen Euro ein, von denen uns Land und Bund 9,62 Millionen Euro erstatten“, so Gurske.

Um Flüchtlinge unterzubringen, prüfe man derzeit überwiegend Flächen für den Bau von Asylunterkünften, weil der Kreis kaum noch über geeignete Immobilien verfüge. Flächenprüfungen laufen in Luckenwalde, Trebbin, Niederer Fläming, Nuthe-Urstromtal. Neue Einrichtungen sind in Jüterbog, Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf in Vorbereitung.

Von Frank Pechhold

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