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Teltow-Fläming Kreis setzt nun auf Traglufthallen
Lokales Teltow-Fläming Kreis setzt nun auf Traglufthallen
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05:45 16.10.2015
Zwei solcher Traglufthallen will der Kreis demnächst anmieten. Quelle: dpa
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Luckenwalde

Der Winter naht und der Druck auf die Kreisverwaltung wird immer stärker, genügend Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu finden. Diese sollen zudem schnell verfügbar, menschenwürdig und winterfest sein. Deshalb weichen die Verantwortlichen nun auch auf ungewöhnliche Lösungen aus. So plant der Kreis, zwei Thermohallen mit integrierten separaten Flüchtlingsunterbringungen aufzustellen. „Dafür sind derzeit mehrere Grundstücke im Gespräch“, teilt Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) auf MAZ-Nachfrage mit. Dabei konzentriere sich die Untersuchung von passenden Grundstücken auf die Kommunen Blankenfelde-Mahlow, Trebbin und Luckenwalde. „Da die Prüfungen noch nicht abgeschlossen sind, können hier momentan keine abschließenden Aussagen getroffen werden“, so Wehlan weiter mit Bezug auf konkrete Standorte.

Denn allein mit der Aufstellung ist es nicht getan. Bevor solch eine Traglufthalle bewohnt werden kann, müssen Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie Sanitäranlagen installiert und die Versorgung mit Elektrizität und Wärme gesichert sein. Die Prüfungen der Standorte und Entscheidungen darüber werden laut Wehlan zuerst den betroffenen Kommunen, ihren Gemeindevertretern oder konkret betroffenen Personen mitgeteilt. Bei der „aktuellen Mammutaufgabe der Flüchtlingsunterbringung“ arbeite der Landkreis eng mit den Städten und Gemeinden zusammen und lege „großen Wert auf ein vertrauensvolles und konstruktives Miteinander“, so Wehlan weiter.

So wusste Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) von den Überlegungen des Kreises zu berichten, möglicherweise auf dem Gelände des Biothechnologieparks eine Thermohalle mit 300 Plätzen zu errichten. Luckenwaldes CDU-Fraktionsvorsitzender Sven Petke forderte eine frühzeitige Information der Bürger. Anwohnerversammlungen werde es geben, wenn die Entscheidung für ein Objekt oder einen Standort gefallen sei, so die Landrätin.

Dem Kreis liegen nach Angaben seiner Sozialdezernentin Kirsten Gurske (Linke) noch keine aktuellen Hochrechnungen der Flüchtlingszahlen für dieses Jahr vor. Die letzte lag bei 1700 bis 1800. Derzeit gehe man von 2000 Flüchtlingen aus, die der Kreis aufzunehmen habe, so Gurske. Für 2016 plane der Landkreis mit weiteren 2000 unterzubringenden Flüchtlingen. 1200 habe man in diesem Jahr bereits aufgenommen – , anstatt der ursprünglich einmal avisierten 612 Flüchtlinge.

Von Hartmut F. Reck

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