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Teltow-Fläming Kreisbrandmeister fordert mehr Anerkennung
Lokales Teltow-Fläming Kreisbrandmeister fordert mehr Anerkennung
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02:24 29.04.2018
Bei der Verabschiedung von Gerd Heine überreichten Landrätin Kornelia Wehlan (M.) und Dezernentin Silke Neuling die Ernennungsurkunde an Tino Gausche. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Tino Gausche ist seit dem 1. Februar der neue Kreisbrandmeister in Teltow-Fläming. Seine Ernennungsurkunde wurde ihm von Landrätin Kornelia Wehlan gleich bei der Verabschiededung seines Vorgängers Gerd Heine überreicht. Er wusste, was auf ihn zukommt, zehn Jahre lang war er Stellvertreter und hat mit Heine Tür an Tür gearbeitet. Kurz vor Heines Verabschiedung wurde ihm bewusst, dass es ernst wird. Jetzt muss er die Entscheidungen treffen. Aber er hat von seinem Vorgänger viel gelernt. „Gerd Heine hat es verstanden die Kameradschaft in den Wehren zu fördern, er ist gut auf die Leute eingegangen und war immer präsent“, lobt Gausche seinen Vorgänger. Daran will er festhalten.

Tino Gausche war schon als Kind fasziniert von der Feuerwehr und war Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“. Er absolvierte eine Ausbildung als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Als er 1993 die Wahl zwischen Armee und Feuerwehr hatte, entschied er sich für die Feuerwehr. Fünf Jahre lang arbeitete er in der Freiwilligen Feuerwehr Jüterbog als Gerätewart. Dann wechselte er zum Landkreis und war dort in der Leitstelle tätig. „Das war eine sehr interessante und schöne Zeit“, sagt der 42-jährige. Vor allem weil es keine Akten gab, die am nächsten Tag noch bearbeitet werden mussten.

Fokus auf den Stützpunktfeuerwehren

Die Bürokratie nimmt viel Zeit in Anspruch – egal, ob es um Förderprogramme im Katastrophenschutz oder um Stützpunktfeuerwehren geht. „Die Diskussionen um Fahrzeuge und Gerätehäuser werden immer härter geführt“, fügt Tino Gausche hinzu. Seiner Ansicht nach muss der Fokus auf den Stützpunktfeierwehren liegen. „Brandschutz muss zukunftsfähig gestaltet werden“, sagt Gausche, der nach wie vor Mitglied der Jüterboger Wehr ist. Dort ist er aber eher selten, weil er mit anderen Aufgaben betraut ist. Trotz allem versucht er, auch Zeit für seine Frau und die beide Söhne zu haben, die sehr viel Verständnis für seine Arbeit haben. Wenn er den Kopf voll hat, setzt er sich am liebsten auf sein Pferd „Hit“ und reitet aus. Dass ist für ihn der beste Ausgleich.

Lob für die Arbeit der Jugendwarte

Gausche wird künftig auch bei überörtlichen Einsätzen dabei sein und an verschiedenen Veranstaltungen und Wettkämpfen teilnehmen. Dass die Jugendfeuerwehren derzeit recht gut aufgestellt sind, liegt nach Aussage des Kreisbrandmeisters vor allem an der guten Arbeit der Jugendwarte. „Ihr jahrelanges Engagement zahlt sich jetzt aus“, sagt er. Tino Gausche wünscht sich, dass die Feuerwehren finanziell mit anderen Vereinen mithalten können. „Die Gemeinden stemmen schon sehr viel. Doch das reicht nicht. Aus den Jugendfeuerwehren gehen die späteren Einsatzkräfte hervor“, sagt Gausche.

Er wünscht sich mehr Anerkennung für das Ehrenamt. Dabei ginge es nicht darum, dicke Orden zu verteilen, sondern lobende Worte zu finden und auch mal Danke zu sagen. Die Stellvertreter von Tino Gausche sind Silvio Kahle aus Trebbin und Lothar Schwarz aus Großbeeren. Die beiden Stellvertreter im Ehrenamt sind seit Jahren Mitglied in der Feuerwehr. Schwarz ist bereits seit 17 Jahren im Amt .

Von Margrit Hahn

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