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Teltow-Fläming Kreishaus zeigt Grafiken von Mathias Wunderlich
Lokales Teltow-Fläming Kreishaus zeigt Grafiken von Mathias Wunderlich
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07:00 28.11.2016
Die Gäste der Ausstellungseröffnung im Kreishaus bei der Rede des Potsdamer Künstlers Lothar Krone. Quelle: Lisa Blech
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Luckenwalde

Seit Sonntag werden die Gänge des Luckenwalder Kreishauses von neuen Kunstwerken geziert. Dort stellt der in Potsdam lebende Künstler Mathias Wunderlich Grafiken und Malereien aus. Wunderlich hat die Ausstellung selber konzipiert und freute sich, die Werke hängen zu sehen. „Das Gebäude ist auf jeden Fall geeignet für Ausstellungen, gutes Licht, große Wände und farblich kommen meine Arbeiten hier gut zur Geltung“, sagte er.

Der Künstler schätzt sich selbst als empfindsam, widersprüchlich und ruhebedürftig ein, was sich auch in den Strukturen, Farben und Formen seiner Werke widerspiegelt. Unter den Bildern finden sich unter anderem Landschaften und Tierdarstellungen. Diese haben Signalwirkung und lassen Raum für die Imagination des Betrachters. Als wichtigste Quelle der Inspiration gibt Wunderlich die Natur an. „Ich streife schon gerne durch Park und Wald“, sagt er.

Mathias Wunderlich, vormals Melchert, studierte Kunst in Berlin und in Marseille. Seit 2002 ist er als freischaffender Maler und Grafiker tätig. Im Jahr 2011 wurde Wunderlich Mitglied im Verband Bildender Künstler, 2015 wurde ihm der Nachwuchsförderpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburgs verliehen. Wunderlichs Kreationen wurden bereits im Bundestag, in der Galerie-Achtzig in Berlin, in der Staatskanzlei sowie dieses Jahr im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Potsdam ausgestellt. Seine Werke sind auch in der Galerie Sperl in Potsdam sowie in der „Akzente 13“-Ausstellung in der Neuen Galerie in Wünsdorf zu sehen. „Oft fange ich mit dem Malen an, wenn es mir spontan einfällt, und ich vergesse dann auch, mich umzuziehen. Deshalb haben fast alle Kleidungsstücke schon Farbkleckser“, erklärte Wunderlich.

Die Ausstellung im Kreishaus Luckenwalde wurde durch den Künstler Lothar Krone eröffnet. Dieser wusste zuerst nicht, wer ihn zwecks dieser Rede im Vorfeld kontaktierte, doch nach einer kurzen Recherche kam Licht ins Dunkel. „Ich klickte die Seite an und sah genau die zwölf wunderbaren Bilder, die ich vor geraumer Zeit vorsorglich auf meinem Sonderbereich für beispielhafte Bildlösungen abgespeichert hatte“, sagte Krone. Er sieht Wunderlich als Ästheten mit Ordnungssinn, kreativem Gestaltungsvermögen und

Krones Rede wurde musikalisch von Musikerin Esther Buser am Akkordeon umrahmt. Nach kurzer Recherche zu Wunderlich und seinen Werken kam es Buser in den Sinn, eine Eigenkomposition namens „Himmelwärts“ zu spielen und damit die Wirkung der Kunstwerke zu untermalen. Mathias Wunderlichs Werke können noch bis zum 10. Februar 2017 im Kreishaus Luckenwalde von den Besuchern betrachtet werden.

Von Lisa Blech

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