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Teltow-Fläming Kreisstadt wird immer beliebter
Lokales Teltow-Fläming Kreisstadt wird immer beliebter
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00:24 08.03.2018
Carsten Hinz (l.) wohnt seit November mit seiner Frau Aenne-Maria und seinen beiden Söhnen Gustav (m.) und Emil (r.) in Luckenwalde. Quelle: Isabelle Richter
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Luckenwalde

„Be Lucky in Luckenwalde“ – mit diesem Slogan wurden am Wochenende die Luckenwalder Neubürger begrüßt. 725 Menschen fanden im vergangenen Jahr in der Kreisstadt ihr neues und altes Zuhause. Rund 130 davon kamen am Sonnabend zum Neubürgerempfang in die „Goldene 33“.

Steigende Einwohnerzahlen seit zwei Jahren

Dass hinter dem Slogan mehr steckt, als nur heiße Luft, zeigte Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) ihren Gästen in einem kleinen Diavortrag. Denn aus Sicht der Bürgermeisterin hat Luckenwalde vieles zu bieten, um sich langfristig in der Kreisstadt wohlzufühlen.

Während frühere Prognosen eine stetig sinkende Einwohnerzahl vorausgesagt hatten – bis im Jahr 2030 sollte es demnach nur noch etwa 16 500 Luckenwalder geben – erfreut sich Luckenwalde seit zwei Jahren wieder eines deutlichen Wachstums.

Demnach hat die Stadt zurzeit 21070 Einwohner und liegt damit über der einst vorausgesagten Zahl von 19 000 Einwohnern. Nicht nur für die Bürgermeisterin eine erfreuliche Tendenz.

Aus der Hauptstadt in die Kleinstadt

Doch warum wird die Kreisstadt immer beliebter? Aus Sicht von Elisabeth Herzog-von der Heide ist die gute Verkehrsanbindung nach Berlin ein Knackpunkt. Die Bürgermeisterin bemerkt, dass es immer mehr Menschen aus der Hauptstadt in die brandenburgische Kleinstadt zieht.

Das liegt auf der einen Seite an den weitaus günstigeren Grundstückspreisen. Auf der anderen Seite – denn nicht alle Berliner wollen ein Einfamilienhaus bauen – beziehen sie in Luckenwalde auch Wohnungen. Den klassischen Altbau gibt es aus Hauptstadtsicht zum Schnäppchenpreis.

Zurück in die Heimat

Darüber hinaus sei ein großer Pluspunkt der Stadt die Bandbreite von Angeboten. Ob Kulturfreunde, Familien, Sportbegeisterte oder Hundebesitzer: In Luckenwalde findet jeder Anschluss.

Der 14-jährige Kreismusikschüler Jonas Neumann gab zum Empfang ein besonderes Ständchen auf der Marimba. Quelle: Isabelle Richter

„Wir haben momentan auch den Trend, dass es viele Rückkehrer gibt, die wieder bei ihrer Familie sein wollen. Und bei den jungen Menschen haben wir weniger Wegzüge“, berichtete die Bürgermeisterin. Für sie sind dies Zeichen, dass vieles in Luckenwalde gut läuft.

Familie möchte Bus und Bahn nutzen

Auch Aenne-Maria und Carsten Hinz sind seit November 2017 Luckenwalder. Zuvor lebte das Paar mit ihren zwei Söhnen in Potsdam.

Da die Mieten in der brandenburgischen Hauptstadt für die junge Familie irgendwann zu hoch wurden, entschieden sie sich dafür, in Aenne-Marias Heimatstadt Luckenwalde zu ziehen. „Es war als Kind schon toll, hier zu leben, und ich bin glücklich wieder bei meiner Familie zu sein. Luckenwalde ist einfach eine schöne Stadt“, erzählt die junge Mutter. Auch ihrem Mann gefällt es in der Kleinstadt.

Da beide in Potsdam arbeiten, haben sie nur ein Problem. „Die Bahnverbindung nach Potsdam könnte besser sein“, findet Carsten Hinz. Für ihn und seine Frau gibt es momentan keine andere Möglichkeit, als mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, obwohl sie lieber mit Bus und Bahn führen.

Klischee nicht bestätigt

Für Tatjana Divivi ist der Weg zur Arbeit kein Problem. Die Verbindung nach Berlin ist aus ihrer Sicht optimal. Die 44-Jährige zog der Liebe wegen 2017 von Hamburg nach Luckenwalde. „Ich muss zugeben, ich war zuerst ein bisschen voreingenommen. Wenn man Brandenburg hört, hat man ein Bild im Kopf, aber das Klischee hat sich nicht bestätigt“, sagt Tatjana Divivi.

Inzwischen fühlt sie sich an der Nuthe zu Hause und genießt unter anderem Spaziergänge durch den Stadtpark.

Von Isabelle Richter

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