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Kreisverkehr-Plan in Luckenwalde umstritten

MAZ-Umfrage Kreisverkehr-Plan in Luckenwalde umstritten

Mehr als 300 Luckenwalder haben sich an der MAZ-Umfrage zu ihrer Heimatstadt beteiligt. Während das Votum zum Freibad Elsthal eindeutig ist, halten sich Befürworter und Gegner des geplanten Kreisverkehrs die Waage.

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Die Stadt plant an dieser Ampelkreuzung einen Kreisverkehr.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. 306 Einwohner haben sich an unserer MAZ-Umfrage „Zu Hause in Luckenwalde“ beteiligt. Darin wurde gefragt, wie es mit dem Freibad Elsthal weitergehen soll, wie zufrieden man mit der Arbeit der Bürgermeisterin ist, ob aus der Ampelkreuzung Haag/Beelitzer Straße ein Kreisverkehr werden soll und ob der sanierte Boulevard ein Gewinn für die Stadt wird.

An der Ampel scheiden sich die Geister

Zur Zukunft der jetzigen großen Ampelkreuzung scheiden sich die Geister. Nach jahrelangen erfolglosen Bemühungen um Fördergeld stellt die Stadt in diesem Jahr 37 500 Euro an Planungsleistungen für einen Kreisverkehr zur Verfügung. Das Problem: Viele wollen den Kreisel gar nicht mehr haben, weil sich seit der Ortsumfahrung der B 101 das Verkehrsaufkommen halbiert hat. In den Ausschüssen der Stadtverordneten gab es Pro-und-Contra-Debatten. In unserer Umfrage halten sich Befürworter und Gegner fast die Waage. 40 Prozent wollen den Kreisverkehr auf jeden Fall, 35 Prozent halten ihn hingegen für überflüssig. 15 Prozent befürworten eine Kreisverkehrslösung, wenn diese nicht zu teuer wird und rund sieben Prozent der Befragten ist es egal.

Eindeutiges Votum für das Freibad Elsthal

Eindeutiger fällt die Auswertung zur Zukunft des Freibades Elsthal aus. Fast drei Viertel aller Befragten wünschen sich, dass das Freibad am Standort erhalten bleibt und noch attraktiver wird. Jeder Fünfte empfiehlt, das nasse Vergnügen im Elsthal mit geringem Aufwand zu erhalten. Fünf Prozent der Teilnehmer sprechen sich für die Schließung und den Neubau eines Freibades an der Fläming-Therme aus. Nur ein Einziger hält das Freibad für so teuer, dass es geschlossen werden sollte.

Gute Werte für die Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) kann erleichtert sein. Mehr als die Hälfte der Befragten schätzen ihre Arbeit als erfolgreich ein; 41 Prozent sind „zufrieden“, 14 Prozent „sehr zufrieden“. Jeder Fünfte zeigt sich unzufrieden, alle anderen wollen sich kein Urteil erlauben.

Zu viele Hundehaufen auf Wegen und Plätzen

Als drängendste Probleme in der Kreisstadt erweisen sich laut Umfrage mangelnde Sauberkeit und Ordnung, insbesondere die vielen Hundehaufen auf Wegen und Plätzen. Jeder Fünfte der Befragten wünscht sich ein schöneres Stadtbild und weniger Bauruinen. Kritisiert werden lädierte Wege und Straßen sowie die Flüchtlingsunterbringung. Wieder andere machen auf fehlende Kita- und Parkplätze sowie mangelnde Barrierefreiheit aufmerksam oder wünschen sich mehr Arbeitsplätze, Radwege und Betätigungsmöglichkeiten für die Jugend.

Von Elinor Wenke

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