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Teltow-Fläming Krippenplätze sind Mangelware
Lokales Teltow-Fläming Krippenplätze sind Mangelware
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00:18 06.03.2016
Jenifer Ihlenfeldt und Manuel Niendorf mit Töchterchen Mia. Quelle: Hahn
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Luckenwalde

Jenifer Ihlenfeldt und Manuel Niendorf aus Luckenwalde versuchen seit September 2014 einen Krippenplatz für ihre einjährige Tochter Mia zu finden. Leider ohne Erfolg. Sie rufen wöchentlich die Kindereinrichtungen und die Tagesmütter der Region an, um zu erfahren, ob es einen freien Platz für ihr Töchterchen gibt. Sie haben sich überall auf die Wartelisten setzen lassen, doch bisher wurden sie immer vertröstet. In der vergangenen Woche dann endlich die gute Nachricht: Eine Tagesmutter würde die kleine aufgeweckte Mia in Obhut nehmen. Beim Vorstellungsgespräch war die Kleine Feuer und Flamme und wurde von den anderen Kindern gleich gut aufgenommen. Jenifer Ihlenfeldt wollte dies am Tag darauf der zuständigen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung mitteilen. Doch die sagte ihr, es könne gar nicht sein, dass es einen freien Platz gäbe und rief im Beisein von Jenifer Ihlenfeldt dort an. Einen Tag später erhielt Jenifer Ihlenfeldt eine Absage. Für sie unverständlich. „Dass geht doch nicht mit rechten Dingen zu“, sagt sie. Da sie als Krankenschwester längst in der Reha-Klinik in Beelitz Heilstätten arbeitetet und ihr Lebensgefährte Manuel Niendorf nach der Elternzeit ab 21. April wieder an seinen Arbeitsplatz muss, wird es immer enger für die junge Familie. Sie haben sogar schon überlegt, von Luckenwalde wegzuziehen, wenn sie irgendwo anders einen Krippenplatz bekommen. Im Freundeskreis gibt es einen ähnlichen Fall. Da werden die Zwillinge jetzt im März drei Jahre alt und von einer Tagesmutter in Luckenwalde betreut. Jetzt wurde die Betreuung bis September verlängert. Was danach ist, steht nicht fest. „Wenn das Problem, in Luckenwalde seit Jahren besteht, verstehe ich nicht, warum nicht längst etwas getan wurde“, ärgert sich Manuel Niendorf. Die Antwort beim Jugendamt der Kreisverwaltung haben die jungen Eltern noch im Ohr. Als sie anmerkten, dass doch jedem Kind ein Kita-Platz versprochen wurde, sagte man ihnen, das dies nicht bedeutet, dass es am Wohnort sein müsse. Die fehlenden Kita-Plätze sind der Stadtverwaltung bekannt. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, sagt Bürgermeisterin Elisabeth-Herzog von der Heide. Der Fall der kleinen Mia wird mit den zuständigen Mitarbeitern ausgewertet. Die MAZ berichtet.

Von Margrit Hahn

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