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Kritik am Beschluss und am Miteinander

Kritik am Beschluss und am Miteinander

 Im Freizeitzentrum „Full House“ ist die Stimmung gedrückt. Die Einrichtung soll geschlossen werden, damit an den beiden städtischen Grundschulen Sozialarbeiter beschäftigt werden können.

JÜTERBOG. . Die Mehrheit der Sozialausschussmitglieder sieht derzeit keine andere finanzielle Möglichkeit (die MAZ berichtete). Wie die Stadtverordnetenversammlung dazu steht, muss sich erst zeigen.

Die Full-House-Mitarbeiterinnen wissen im Moment zwar nicht, wie es mit ihnen weitergeht, aber sie machen sich vor allem Sorgen um die Kinder, ihre Stammbesucher. Den Weg zum Jugendclub Jüterbog II werden sie nicht auf sich nehmen, da ist sich Evelin Sauter sicher. Schulsozialarbeit hält sie für wichtig. „Aber was ist nach dem Unterricht?“, fragt sie.

Eine Jugendinitiative hatte auf die Situation aufmerksam gemacht. Die Jugendlichen sammelten insgesamt 1054 Unterschriften, und zwar nicht nur für den Erhalt des Jugendclubs Jüterbog II, wie gestern zu lesen war, sondern auch für das Weiterbestehen des Freizeitzentrums „Full House“. Die Liste war dem Sozialausschuss am Dienstag übergeben worden.

Vorgestellt wurde eine Konzeptidee, die die aktuellen Wünsche für die Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit berücksichtigt. Der Linken-Stadtverordnete Michael Maurer äußerte sich empört darüber, wie die Jugendlichen bei der Sitzung behandelt wurden. Man habe sie vor den Kopf gestoßen, weil sie ihr Konzept erst vorstellen durften, als der Beschluss schon gefasst war. „Sie wurden dann zwar mit warmen Worten gelobt, aber ihr Anliegen wurde auf eine ferne Zukunft verschoben“, so Michael Maurer. So sei ihnen gezeigt worden, „dass sie sagen können, was sie wollen, es steht eh schon fest, was gemacht wird“. Die Politik sollte nicht den Weg der Verwaltung gehen. „Die Mandatsträger“, so Maurer, „müssen zeigen, dass sie nicht mehr bereit sind, die geforderten Sparorgien auszuführen, und zwar mit den Bürgern und nicht gegen sie.“ (mb)

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