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Kritik an Flickschusterei

Jänickendorf Kritik an Flickschusterei

In Jänickendorf wurde die Alte Hauptstraße geflickt, aber die Ortsvorsteherin und auch die Gemeindeverwaltung ist mit der Arbeit der Straßenmeisterei des Landes nicht zufrieden. Viele Löcher im Asphalt wurden übersehen, andere nur unzureichend repariert. Doch offenbar ist daran nichts zu verbessern.

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Die Ausbesserungsarbeiten in der Alten Hauptstraße in Jänickendorf sorgen für Kritik.

Quelle: Margrit Hahn

Jänickendorf. Im jüngsten Bauausschuss der Gemeinde Nuthe-Urstromtal kritisierte Jänickendorfs Ortsvorsteherin Sylvia Ziehe (SPD) die Ausbesserungsarbeiten, die im September in der Alten Hauptstraße ihres Ortsteiles vorgenommen wurden.

„Innerhalb von einem Tag wurden die Arbeiten ausgeführt. Ein Großteil wurde dabei vergessen und dort wo etwas gemacht wurde, sieht es aus wie rüber gekleckert“, kritisiert die Ortsvorsteherin. Sie hatte gehofft, dass es noch einen weiteren Termin geben würde, zumal die Arbeiten ihrer Ansicht nach nicht professionell ausgeführt wurden.

Flicken am Straßenrand

Flicken am Straßenrand.

Quelle: Margrit Hahn

Doch inzwischen hat sie die Hoffnung aufgegeben, denn mit dem Frost, der jüngst erstmals eingesetzt hatte, ist es eher unwahrscheinlich, dass noch etwas gemacht wird. „Das ist ein Witz. Entweder wird es ordentlich gemacht oder man lässt es komplett bleiben“, sagt sie.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, Monika Nestler (Linke), pflichtete ihr bei. „Dass ist nur Makulatur. Ich hätte mir gewünscht, dass alle Löcher verschwinden“, sagte Monika Nestler.

Vor-Ort-Termin wurde abgesagt

Sylvia Ziehe erkundigte sich daraufhin, wer die Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben hatte. „Es handelt sich um eine Landesstraße, aber die Gemeinde hatte darauf gedrängt, dass es gemacht wird“, fügte Nestler hinzu. Sie hatte um einen Vor-Ort-Termin gebeten, um auf die Mängel hinzuweisen, doch der wurde krankheitsbedingt abgesagt.

Ziehe wünscht sich dringend, dass bei den Reparaturarbeiten nachgebessert wird, zumal die Problemstellen mitten in der Ortschaft sind. Die L73 befindet sich im sogenannten grünen Netz des Landes. Das heißt, dass diese Straßen auf der Prioritätenliste der Instandsetzung an hinterster Stelle stehen.

Straßenmeisterei: Schlaglöcher sind zu flach

Guido Güthling, Bauverantwortlicher beim Landesbetrieb Straßenwesen erklärt, dass es schwierig sei, die Löcher auf dem vorhandenen Pflaster zu beseitigen. „Die schlimmsten Stellen haben wir beseitigt, die andere sind so flach, dass es nicht möglich ist, dort zu flicken“, erklärte er die Problematik für die Straßenbauer gegenüber der MAZ. Er weiß, dass die Forderung besteht, die Straße komplett zu erneuen. Doch da sich diese im grünen Netz befinde, werde daraus wohl nichts. „Da gibt es in der Region weitaus schlechtere Straße“, sagte Güthling.

Von Margrit Hahn

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