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Kritik an Halteverbot vor Kita

Jüterbog Kritik an Halteverbot vor Kita

Bei der Vorstellung der Pläne zur Sanierung der Jüterboger Goethestraße, wurde im Bauausschuss Kritik an einem Detail laut. Vor einer künftigen Kita soll ein Halteverbot gelten und die Eltern stattdessen einen großen Parkplatz in unmittelbarer Nähe nutzen. Der Ausschuss segnete die Planung deshalb nur mit einer Auflage ab.

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Die Goethestraße ist sanierungsbedürftig

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Am Mittwoch wurden die Pläne für die Neugestaltung der Jüterboger Goethestraße im Bauausschuss vorgestellt. Kritisiert wurde dabei vor allem das geplante Halteverbot vor der neuen „Goethe-Kita“, die dort im Herbst eröffnen soll. Weil vor der Kita Sichtfreiheit zum Überqueren der Straße herrschen soll, werden voraussichtlich zwei Parkplätze vor der Villa wegfallen – für die Mehrheit der Ausschussmitglieder ist das zu viel. Sie empfahlen den Stadtverordneten die Planung nur unter der Bedingung, dass dort temporär für eine Stunde geparkt werden darf.

Kritik an Parkplatz-Planung

Das Szenario, wonach Eltern auf den Parkplatz der Wiesenhalle fahren und ihre Kinder dann über die Straße zur Kita bringen, wurde als unrealistisch bemängelt. Doch gerade dafür wird eine neue Zufahrt zum Parkplatz geschaffen, die direkt vor der Kita abzweigt und etwa 200 Meter Fahrweg zu den Halteplätzen einspart.

Derzeit ist der Baustart auf den 22. Mai terminiert. „Wir wollen bis Oktober die Fahrbahn geschafft haben und vor Weihnachten mit den Nebenanlagen wie Gehwegen und Parkstreifen fertig sein“, sagt Frank Pölemann, dessen Ingenieurbüro die Planung für die Erneuerung der Kopfsteinpflasterstraße erstellt hat. Da die Zufahrten zu Kita, Wiesenhalle und Wiesenschule gewährleistet werden müssen, wird die Straße zwar unter Vollsperrung, aber in zwei Bauabschnitten erneuert. Als erstes wird der nördliche Teil bis zur Friedrich-Ebert-Straße angefasst. Der bisher nur für Fußgänger freigegebene Abzweig zum Parkplatz an der Wiesenhalle wird dann mit einer temporären Fahrbahn auch für Autos bis 7,5 Tonnen freigegeben.

Neue Sitz-Mauer fürs Gymnasium

Das ist vor allem für die Wiesenschüler eine schlechte Nachricht: Der Schulbus soll während der Bauarbeiten nur noch bis zum 300 Meter entfernten Busbahnhof fahren. Gute Nachrichten gibt es dagegen für die Gymnasiasten am Beginn der Straße. Die Einfriedung des Goethe-Schiller-Gymnasiums wird als niedrige Mauer neu ausgeführt und damit zu einer Sitzgelegenheit auf etwa 117 Meter Länge umgestaltet. Dafür werden allerdings mehrere Bäume gefällt, die zu nah an der Einfriedung stehen. Über Nachpflanzungen an dieser Stelle ist noch nicht entschieden.

In der Frage von Fördermitteln stellte die Verwaltung klar, dass es sich bei den zu erwartenden 150 000 Euro Zuwendung nicht wie berichtet um Fördermittel, sondern um die Anliegerbeiträge handelt. Die Gesamtkosten der Straße liegen höher ebenfalls höher, als bislang bekannt. Durch einen Rechenfehler waren die Gesamtkosten der Stadt in dem Verwaltungspapier um 40 000 Euro zu niedrig ausgewiesen. Sie liegen bei 519 000 Euro.

Von Peter Degener

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