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Krötensuche in Dahlewitzer Gutspark

Erkundungstour Krötensuche in Dahlewitzer Gutspark

Gemeinsam mit dem Biologen Reinhard Beier hat sich eine Gruppe von Familien am Samstagabend im Dahlewitzer Gutspark auf die Suche nach Kröten und Fröschen gemacht. Das war aber gar nicht so einfach. Die Amphibien wollten sich zunächst nicht zeigen – bis eine Erdkröte auftauchte.

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Biologe Reinhard Baier vermittelte den Kindern und Erwachsenen Wissenswertes zu Fröschen und Kröten.
 

Quelle: Andrea von Fournier

Dahlewitz.  „Da! Da ist einer!“, rief eines der Kinder begeistert in die nächtliche Ruhe des Dahlewitzer Gutsparks. Am Ende der „Begegnungen in der Dämmerung“, einer Erkundung des Waldhauses Blankenfelde auf den Spuren von Kröte und Frosch, fand die Gruppe doch noch eine Erdkröte.

Sie saß am Rand eines der Teiche im Park und mag sich gewundert haben, wer da auf sie zukam: Etwa 25 große und kleine Neugierige, viele mit Stirn- oder Taschenlampen ausgerüstet, zogen unter Leitung des Rangsdorfer Biologen Reinhard Baier am Samstagabend durch den Park, hörten dabei Singdrossel, Graugänse, Buchfink und Waldkauz und erfuhren Interessantes über die Tiere. Auch ein tiefes Loch, das ein Wildschwein auf der Suche nach eiweißhaltiger Nahrung wie Käferlarven oder Mäusenestern an einem Baum gegraben hatte, wurde bestaunt.

Kinder interessiert an Käfern, Kröten und Fröschen

An allen Teichen machte Baier, der den Amphibien- und Reptilienkenner Manfred Keller und Waldhaus-Mitarbeiterin Biggi Pelz mitgebracht hatte, Halt. Vorsichtig fischte Biggi Pelz im Wasser; und besonders die Kinder umringten Baier, der die Funde begutachtete und kommentierte. Tellerschnecken, Schwimmkäfer und Köcherfliegenlarven wurden gezeigt. Doch Frösche und Kröten, die hier ein umfangreiches Laichgebiet haben, zeigten sich nicht. Doch die Veranstalter hatten vorgesorgt: Biggi Pelz hatte von einem Jütchendorfer Teich Knoblauchkröten mitgebracht. Zusammen mit den von Reinhard Baier mitgebrachten Teichfröschen waren sie der Höhepunkt der Runde. Die Kinder wollten sie streicheln oder in die Hand nehmen, wobei ihnen Unterschiede sofort deutlich wurden. Von „Ih, ist der glitschig“ beim Frosch bis „Er ist trocken und warzig“, reichten die Kommentare. Baier erklärte Unterschiede und Gemeinsamkeiten und auch, dass die Tiere in dem Gewässer bleiben, in dem sie geboren wurden. Deshalb wird Biggi Pelz die Knoblauchkröten wieder nach Jütchendorf bringen.

Als Frösche und Kröten wieder verstaut waren, wurde die Entdeckung der Erdkröte im Teich für alle ein lohnender Abschluss. Reinhard Baier kann sich dank der guten Resonanz eine Wiederholung vorstellen.

Von Andrea von Fournier

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