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Teltow-Fläming Kühne und Nagel baut in Großbeeren
Lokales Teltow-Fläming Kühne und Nagel baut in Großbeeren
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00:18 05.03.2016
Bauen und Buddeln zwischen Großbeeren und L40: Kühne und Nagel baut dort seinen neuen Hauptsitz für den Großraum Berlin. Quelle: Abromeit
Großbeeren

Der Logistik-Riese Kühne + Nagel hat begonnen, sein neues Logistikzentrum im Großraum der Bundeshauptstadt in Großbeeren zu bauen. Wie berichtet will das Unternehmen seinen zu klein gewordenen Standort im Ludwigsfelder Birkengrund an der eigens benannten Alfred-Kühne-Straße verlassen.

Nach gegenwärtiger Information der MAZ plant Kühne + Nagel den Umzug für Ende des Jahres, noch im Frühjahr soll in Großbeeren Richtfest gefeiert werden. Wie viel Geld in diesen Umzug und den Neubau des regionalen Hauptsitzes investiert wird, wolle man zurzeit noch nicht bekanntgeben, hieß es am Dienstag aus der Marketing-Abteilung am Stammsitz in der Hamburger Hafen-City.

Das Unternehmen baut im GVZ eine 14 000 Quadratemter große Logistikhalle mit Erweiterungsoptionen. Den Auftrag führt der Immobilienentwickler Goodman aus. Diese Firma wird dort zusätzlich weitere 20 000 Quadratmeter spekulative Fläche bauen, heißt es in einer Information vom Projektentwickler und GVZ-Betreiber, der Potsdamer Firma IPG. Gebaut wird auf einem sieben Hektar großen Grundstück in der GVZ-Erweiterungsfläche Am Lilograben. Rund 130 Mitarbeiter von Kühne und Nagel sollen in dem neuen Logistikzentrum ab 2017 beschäftigt sein.

Man habe sich in den zurückliegenden Monaten sehr intensiv mit der Suche nach einem passenden Grundstück im südlichen Umland beschäftigt, erklärt Alexander Hornung, Prokurist und Regionalleiter bei Kühne + Nagel. Das GVZ in Großbeeren sei von Beginn an in der engeren Wahl gewesen. „Letztendlich haben wir uns für diese Option entschieden, da das GVZ unseren Anforderungen entsprechend sehr verkehrsgünstig liegt, eine spürbare Nähe zum Großflughafen BER hat und voll und ganz unseren Vorstellungen eines repräsentativen Standortes entspricht“, erklärt Hornung. Von Großbeeren aus sollen nicht nur Kunden in Berlin und Brandenburg, sondern in ganz Deutschland beliefert werden. In das neue Gebäude werde außerdem ein Gefahrstofflager mit sechs verschiedenen Einstellbereichen integriert. „Für einen unserer Kunden übernehmen wir auch einen maschinell unterstützten Vernichtungs- und Entsorgungsprozess und führen unter anderen auch ein Zolllager“, so Hornung.

Mit dem Umzug von Kühne und Nagel sind dann neben der Deutschen Post und drei Unternehmen der Bahn-Tochter Mobility Logistics AG insgesamt drei der vier führenden Logistikunternehmen Europas im GVZ Großbeeren vertreten. „Das ist ein deutlicher Beleg für die Qualität des Standortes , der im europaweiten Ranking aller Güterverkehrszentren Platz vier belegt“, sagt Rüdiger Hage, Geschäftsführer der Firma IPG. Sie entwickelt und vermarktet das GVZ Großbeeren einschließlich seiner Erweiterungen im Auftrag der Gemeinde.

Von Jutta Abromeit

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