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Künftige Erzieher beim Energieprojekt

Luckenwalde Künftige Erzieher beim Energieprojekt

Bei den angehenden Erziehern am Luckenwalder Oberstufenzentrum dreht sich derzeit vieles um die Energie. Im Rahmen eines Projektes mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen sind sie Energiefressern auf der Spur.

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Klimaexperte Dino Laufer (r.) beim Energieprojekt am OSZ.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Lehrbücher zur pädagogischen Ausbildung konnten für einige Unterrichtsstunden geschlossen bleiben, denn bei den künftigen Erziehern am Oberstufenzentrum Luckenwalde dreht sich derzeit vieles um das Thema Energie. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) in Berlin gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt des Landkreises ein Schulprojekt zum Energiesparen.

„Schulen können wahre Energiefresser sein, wenn man nicht aufpasst“, erklärte Dino Laufer, Experte für Klimaschutz und Umweltbildung beim UfU, den Schülern. Das Institut stellt zunächst theoretische Informationen zur Verfügung. „Wo stehen wir in Deutschland mit der Energiewende? Wie hoch ist der Kohlendioxidausstoß und wie hoch der Anteil des umweltfreundliche Stroms? Solche Fragen wollen wir beantworten“, sagte Laufer. „Außerdem verkennen viele, wie abhängig unser Land noch von fossilen Rohstoffen ist“, so Laufer.

Eigene Vorschläge zum Energiesparen

Die jungen Leute hatten selbst jede Menge Vorschläge zum Energiesparen in ihrer Einrichtung parat. „Stoßlüften statt den ganzen Tag das Fenster angekippt lassen“, tönte es aus einer Ecke, „den Energiesparmodus beim Beamer und anderen Geräten einschalten“, aus einer anderen. Wieder andere plädierten dafür, das Licht nicht unnötig anzuschalten. Dann startete Dino Laufer mit den Schülern ein kleines Experiment – die sogenannte Soziometrie. Bestimmte Fragen konnten sie in Kategorien von „sehr wichtig“ bis „nicht relevant“ einordnen und sich selbst dazu wie ein lebendiger Diagramm-Strahl aufstellen. Schnell wurde deutlich, welch unterschiedliche Bedeutung die Schüler dem Klimawandel oder dem sparsamen Umgang mit Energie zu Hause und in der Schule beimessen.

Präsentation über den Klassenraum hinaus

„Viele denken bei Energie zuerst an Strom“, sagte Laufer, „aber auch Wärme ist ein wichtiger Faktor.“ Deshalb folgt den theoretischen Information dann ein Gang durchs Schulhaus bis zum Heizungskeller, um Energiefresser aufzuspüren. „Wir begleiten das Projekt seit vier Jahren an elf Schulen“, sagte Werina Neumann vom Umweltamt Teltow-Fläming, auch die Hausmeister und andere Ämter der Kreisverwaltung werden eingebunden.

„Zum Schluss gibt es eine Präsentation, die nicht nur im Klassenraum bleibt“, kündigt Laufer an. Das begrüßt auch Lehrer Dieter Kerschowski. „Die Schüler gehen ja auch ins Praktikum, nehmen viele Informationen mit hinaus und können sie dann auch dort vor Ort umsetzen“, sagte er.

Von Elinor Wenke

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