Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Kulturblütenfestival: So bunt ist die Kunst
Lokales Teltow-Fläming Kulturblütenfestival: So bunt ist die Kunst
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:18 28.08.2016
Der Müßiggang führte nicht nur durch Wahlsdorf sondern auch entlang der Maisfelder am Ortsrand und endete am Ruhepol. Quelle: Victoria Barnack
Anzeige
Wahlsdorf

Die Kulturblüte im Dahmer Ortsteil Wahlsdorf blüht nicht oft. Nur alle zwei Jahre entfaltet sie drei Tage lang ihre Pracht. Immer wenn sie das tut, erstrahlt sie in den buntesten Farben: Es ist ein Festival mit viel Musik und Kunst und so einigen Schauspielern auf den Bühnen im und am Gutshaus Schloss Wahlsdorf. Am Freitagabend war es wieder soweit. Dann öffnete das Kulturblütenfestival seine Tore.

Bei seiner Premiere vor acht Jahren im wenige Kilometer entfernten Gebersdorf war das Festival noch wesentlich kleiner als am vergangenen Wochenende. „Das Fest wächst stetig, auch wenn wir das nicht unbedingt beabsichtigt hatten“, erklärte Organisator Matthias Ludwig. Als er und seine Lebens- und Bühnenpartnerin Claudia Engel nach Wahlsdorf zogen, nahmen sie auch das Festival mit, das damals noch in den Kinderschuhen steckte.

Toben oder abkühlen lassen – es gab viele Angebote für Kinder. Quelle: Victoria Barnack

Familiär bleibt das Kulturblütenfestival trotz steter Programmvergrößerung auch in seiner vierten Auflage. Auf dem Platz vor der ehemaligen Schule von Wahlsdorf, die heute in erster Linie als Unterkunft für Touristen dient, gab es am Wochenende beispielsweise einen eigenen kleinen Bereich für Kleinkinder und junge Familie mit schattigen Zelten, einem großen Strohhaufen zum Toben und kühlem Nass zum Planschen.

Nur wenige Meter weiter hatten Ludwig und die anderen Organisatoren vom Theater „Flunkerproduktionen“ und des Vereins „Kultur pflanzen“ mehrere Bühnen eingerichtet. Auf allen fand das ganze Wochenende über Kultur in seinen buntesten Formen statt.

Auftakt mit einem experimentellen Theaterstück

Am Freitagabend begannen Ludwig und Engel mit einem experimentellen Theaterstück. „Denn das Festival sehen wir als Happening, bei dem wir selbst erst wissen, was passieren wird, wenn der Moment entsteht“, erklärte Ludwig. Das soll vor allem heißen, dass das Publikum zur Interaktion aufgerufen ist – sei es lachend und schreiend beim Puppentheater, tanzend auf dem große Platz bei einem der Konzerte unter freiem Himmel oder während des sonnabendlichen Müßigganges.

Der Organisations-Verein

„Kultur pflanzen“ ist der offizielle Name des Vereins, der zum Organisationsteam des Kulturblütenfestivals gehört. Sein Ziel ist die Förderung von Theater und Kultur im ländlichen Raum.

Er veranstaltet das Festival in Wahlsdorf und untestützt das Theater „Flunkerproduktionen“. Beide haben ihren Sitz in Wahlsdorf.

2013 wurde der Verein gegründet. Er hat wenige feste Mitglieder, aber viele Unterstützer. Eintreten kann jeder, der sichfür Theater, Musik und andere kulturelle Interaktionen einsetzen möchte.

Denn während eines ausgedehnten Spazierganges durch Wahlsdorf führten die Veranstalter – allen voran Matthias Ludwig selbst als Schausteller auf Stelzen – ihr Publikum wie in den vergangenen Jahren an einen neuen geheimen Ort. In diesem Jahr ging es an den „Ruhepol“, der sich an derselben Stelle befand wie der Strand, an dem die Gäste vor vier Jahren begrüßt wurden.

Den gesamten Samstagnachmittag wurden dort verschiedene Attraktionen geboten, bevor es wieder zurück auf den Platz vor dem Gutshaus Schloss Wahlsdorf ging. Bis zum Sonntagnachmittag wurden dort Theaterstücke, Live-Musik, Clownerie, Magie und sogar eine Feuershow geboten.

Von Victoria Barnack

In der ehemaligen Zossener Waggonfabrik hat am Wochenende eine Design- und Fashíon-Sommerparty stattgefunden. Katrin Steinsiek-Krause von der Boutique Kikobell und der Fair-Trade-Händler Steffen Zühl hatten das Event organisiert. Geboten wurden Mode, Kunsthandwerk und Livemusik.

22.08.2016

Fans edler Karossen sind bei den US Car Classics auf Schloss Diedersdorf am Wochenende voll auf ihre Kosten gekommen. Vor allem die Straßenkreuzer aus den 1950er- und 60er-Jahren begeisterten die Besucher aus ganz Deutschland.

21.08.2016

Zum Bergfunk-Open-Air am Freitag und Samstag kamen 1700 Besucher auf den Funkerberg nach Königs Wusterhausen. 15 Bands, darunter „Inge und Heinz“ aus Luckenwalde,, sorgten vor dem Sendehaus 2 mit ihrer Live-Musik für die richtige Festival-Stimmung.

21.08.2016
Anzeige