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Teltow-Fläming Kulturinitiativen im Schlosspark
Lokales Teltow-Fläming Kulturinitiativen im Schlosspark
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05:16 08.06.2016
Sonja Gülk und Lothar Ruske von „Frankfurt liest ein Buch“ bei ihrem Auftritt in Genshagen. Quelle: Krischan Orth
Genshagen

„Kunst der Vermittlung, Vermittlung der Kunst“, so lautete am Dienstag das Motto auf Schloss Genshagen. Dort hat das Bundesministerium für Kultur und Medien (BKM) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Genshagen den „BKM Preis Kulturelle Bildung“ verliehen. Dazu waren bundesweit zehn Projekte nominiert, die sich durch ihre künstlerisch-kulturelle Leistungen auszeichnen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) überreichte die Preise, die insgesamt mit 95 000 Euro dotiert sind. Die drei Gewinner können sich über je 20 000 Euro für ihr Projekt freuen.

Projekt „Frankfurt liest ein Buch“ unter den Siegern

Das Projekt „Frankfurt liest ein Buch“ gehört zu den Siegern. Die Idee stammt von dem Frankfurter Verleger Klaus Schöffling, der auch Vorsitzender des gleichnamigen Vereins ist. Ziel ist es, eine Stadt zum Lesen zu bringen, und zwar eines Titels. „Es sollen gute Bücher sein“, erklärt Sonja Gülk. „Wir wählen aufgrund eigener Vorschläge und aus Vorschlägen, die von außen kommen, das Buch aus“, erklärt sie. Die Romane müssen aber einen Bezug zu der Stadt Frankfurt am Main haben. Mittlerweile wird das Literaturfest zum siebten Mal begangen. Das Besondere dabei ist, dass viele kulturelle Institutionen der Stadt bei den Veranstaltungen mitwirken. 70 bis 80 Veranstaltungen werden jährlich und stadtweit organisiert.

Wie alle anderen Projekte präsentierte sich „Frankfurt liest ein Buch“ am Dienstag in einem Zelt im Park von Schloss Genshagen. Nach dem wissenschaftlichen Symposium am Morgen wurden die Besucher in Gruppen durch die einzelnen Zelte geführt und konnten sich dort die nominierten Projekte ansehen.

Musik gegen Vorurteile

Weit vorn im Wettbewerb landete auch ein interkulturelles Musikprojekt aus Baden-Württemberg namens „Trimum“. Darin suchen Juden, Christen und Muslime nach einer „Musik des Trialogs“. Musiker, Theologen, Kantoren, Wissenschaftler und Musikbegeisterte gestalten gemeinsam interreligiöse Feste und Konzerte. Komponist Bernhard König ist immer auf der Suche nach gesellschaftlichen Themen, die sich mit Musik verbinden lassen, sagt er. „Musik hilft Vorurteile abzubauen“, erklärt der Musiker. Ein verbaler, wissenschaftlicher Dialog berühre nicht so sehr wie die Musik. „Unter den Religionen gibt es Dissonanzen“, sagt König, „aber diese Dissonanzen kann man für die Musik nutzen.“

Beim Tinker Tank, das ebenfalls auf den vorderen Plätzen landete, geht es darum, Elektroschrott und altes Spielzeug auseinanderzunehmen und in einem Jugendcamp wieder zusammensetzen. Künstlerinnen sowie Fachleute aus IT, Medien, Handwerk und Design unterstützen die Jugendlichen dabei.

Grütters lobt Ideen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) lobte besonders die Vielfalt aller Projekte: „Bundesweit haben die Nominierten mit Herzblut und Einfallsreichtum großartige Ideen entwickelt, die zur aktiven Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur einladen“, so Monika Grütters. „Allen Projekten gemeinsam ist, dass sie Menschen in ihrer Lebenswelt erreichen.“

Sie überreichte den ausgezeichneten Projekten bei einer Festveranstaltung am Abend die Preise.

Von Krischan Orth

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