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Kundin wird Chefin in der Bastelstube

Jüterboger Geschäftsleben Kundin wird Chefin in der Bastelstube

Das Jüterboger Geschäft „Handarbeit und Bastelstube“ wird von Cindy Hesse-Düsterhöft weitergeführt. Ihre Vorgängerin und Gründerin Ingrid Deuse gab es aus Altersgründen ab. Die neue Chefin besticht mit Talent bei der Handarbeit.

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Cindy Hesse-Düsterhöft

Quelle: Iris Krüger

Jüterbog. Das Geschäft „Handarbeit und Bastelstube“ in der Pferdestraße 52 hat eine neue Chefin. Cindy Hesse-Düsterhöft hat das Geschäft von Ingrid Deuse übernommen, die nach 17 Jahren am Verkaufstresen mit 67 Jahren den Ruhestand antrat. „Dass ich in ihr eine passende Nachfolgerin gefunden habe, war eher ein Zufall“, erzählt Ingrid Deuse, „ich hatte ein Schild ins Schaufenster gestellt, auf dem stand, dass ich jemanden suche“.

Lange nach Nachfolger gesucht

Lange Zeit passierte nichts. Eines Tages jedoch sei eine junge Frau hereingekommen, die eine selbstgehäkelte Tasche demonstrativ auf den Ladentisch legte. Die Geschäftsinhaberin war sofort von der ordentlichen und gewissenhaften Arbeit begeistert. Im Gespräch sprach sie davon, dass sie bisher noch keinen kompetenten Nachfolger gefunden habe. Cindy Hesse-Düsterhöft war interessiert. „Das Angebot von Frau Deuse kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, erzählt sie, „damals war ich selbstständig und hatte Zuhause eine Hundebackstube“. Um den zahlreicher werdenden Aufträgen nachkommen zu können, hätte sie eine richtige Backstube eröffnen müssen. „Das war mir zu riskant“, sagt sie.

Kurse bei der Vorgängerin belegt

Dieses erste Zusammentreffen war vor rund einem Jahr. „Im Sommer 2016 belegte ich dann erste Handarbeitskurse bei Frau Deuse, auch um zu sehen, wie alles abläuft und um die Teilnehmer kennenzulernen“, erzählt die 41-Jährige, „zum Glück bin ich von allen schnell akzeptiert worden“. Das lag sicher auch daran, dass ihr in Sachen Handarbeit kaum noch einer was vormachen konnte.

Stammtisch zum Austausch für Interessierte

Das Häkeln, Stricken und Basteln hatte sie sich autodidaktisch beigebracht. Zudem stellt sie Figuren aus Beton her. „Das biete ich jetzt im Geschäft an“, sagt sie. Auch die Kurse laufen seit der Neueröffnung weiter wie bisher. „Allerdings nenne ich sie lieber ,Stammtisch’, denn hier gibt es keine Vorschriften oder Pläne, die wie in einem Kurs abgearbeitet werden müssen. Jeder bringt etwas mit, so dass es eine gemütliche Handarbeitsrunde wird“, sagt sie.

Von Iris Krüger

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