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Teltow-Fläming Kunst vom Festival „Freqs of Nature“
Lokales Teltow-Fläming Kunst vom Festival „Freqs of Nature“
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00:23 27.03.2018
Festival-Veranstalter in der Ausstellung: Ralf Marz, Ralph Hirsch, Christian Rietzke, Nathalie Kreft und Ankur Sood (v.l.). Quelle: Iris Krüger
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Niedergörsdorf

Bunte, fantasieanregende Bilder von Künstlern des jährlich in Niedergörsdorf stattfindenden Festivals „Freqs of Nature“ sind neuerdings im Obergeschoss der Gemeindeverwaltung Niedergörsdorf ausgestellt. Zur Vernissage war allerdings keiner der Künstler erschienen. „Das liegt daran, dass die Künstler aus den USA, Mexiko und Russland stammen“, erklärt Ankur Sood, einer von sieben Festival-Veranstaltern.

Elektronische Musik und mehr seit 2012 auf altem Flugplatz

Auf dem seit dem Jahr 2012 in Niedergörsdorf stattfindenden Event werden jedes Jahr Bilder von internationalen Kunstschaffenden gezeigt. Diese hängen dann unter anderem in der „Freqs of Nature“-Galerie, die sich in einem der Hanger befindet. Aus diesem Fundus habe man jetzt einen Teil der Bilder ausgewählt, um sie in den Räumen der Gemeindeverwaltung präsentieren zu können.

„Die Idee, die Werke hier einmal auszustellen, kommt von uns. Damit wollten wir auch die Akzeptanz in der Gemeinde für unser Festival erhöhen“, erklärt Ankur Sood, „wenn wir hier gastieren, fühlen wir uns wohl. Bisher wurden wir nirgends so problemlos aufgenommen.“

Kooperation zwischen „Freq“ und Verwaltung

Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung können das bestätigen. „Am Anfang gab es zwar ein paar Stolpersteine“, erzählt Hauptamtsleiterin Andrea Schütze, „denn sechs Tage lang durchgehend Musik zu hören, war dem einen oder anderen Anwohner zu viel. Aber wir haben einen Weg der Einigung gefunden.“ Um sich selbst von der Vielfältigkeit des Festivals zu überzeugen, bei dem es nicht allein um Musik geht, waren 2016 einige Verwaltungsmitarbeiter bei der Veranstaltung zu Gast. „Wir haben uns allerdings ein wenig als Außerirdische gefühlt“, erzählt Andrea Schütze schmunzelnd.

Schnell wurde ihnen klar: Das Festival hat viel mehr zu bieten, als man sich vorgestellt hatte. „Es verbindet eine intensive Naturerfahrung mit kulturellen Highlights und dient dem sozialen und kulturellen Austausch“, so Schütze weiter. Während der sechs Tage entstehen jedes Jahr zahlreiche Kunstwerke, die sich in Holzkreationen, Skulpturen, Installationen und Bildern wiederfinden.

Ein kleiner Teil davon ist nun im Flur der Gemeindeverwaltung zu sehen. „Leider nur als Druck, denn die Originale der Künstler stehen auch uns nicht zur Verfügung“, sagt Ankur Sood.

Von Iris Krüger

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