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Kunstrasen soll im Sommer 2017 fertig sein

Luckenwalde Kunstrasen soll im Sommer 2017 fertig sein

Schon im Sommer 2017 könnten die Fußballer im Werner-Seelenbinder-Stadion auf einem neuen Kunstrasenplatz spielen. Das Spielfeld soll für 367 000 Euro saniert werden. 75 Prozent der Kosten werden gefördert.

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Der 20 Jahre alte Kunstrasen im Seelenbinder-Stadion ist verschlissen.

Quelle: Frank Nessler

Luckenwalde. Wenn alles nach Plan läuft, können die Fußballer im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion schon im nächsten Sommer auf einem neuen Kunstrasenplatz spielen. Der für die Sanierung beauftragte Planer Falk Ehmer stellte das Vorhaben im Stadtentwicklungsausschuss vor. Die Kosten werden auf 367 000 Euro geschätzt.

Schon seit Jahren fordern Sportler, Einwohner und Stadtverordnete die Erneuerung des 20 Jahre alten, verschlissenen Kunstrasens. Bisher scheiterten die Bemühungen an den hohen Kosten, die die Stadt nicht aufbringen konnte. Jetzt wurde das Vorhaben in das neu aufgelegte Kommunale Investitionsprogramm (Kip) des Landes aufgenommen, das eine Bezuschussung von 75 Prozent vorsieht.

Die Stadt leistet 90 000 Euro Eigenanteil

Antragsteller ist der FSV 63, die Kofinanzierung wird die Stadt übernehmen. Sie wird einen Eigenanteil von 90 000 Euro leisten müssen. Der im Juli eingereichte Hauptförderantrag befindet sich laut FSV-Präsident Dirk Heinze in der Tiefenprüfung mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Erfolg.

„Viel kann nicht mehr schief gehen, eigentlich ist es nur noch eine Formsache“, sagte Ingo Reinelt, städtischer Amtsleiter für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung. Er hofft auf einen positiven Förderbescheid spätestens bis zum Jahresende.

Ab Januar 2017 sollen laut Ehmer die Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden. „Die Bauphase selbst dauert nur fünf bis sechs Wochen und soll in Abstimmung mit der Stadt in die Sommerferien gelegt werden“, so Ehmer weiter. Bei einem Baustart am 24. Juli 2017 wäre Ende August mit der Bauabnahme zu rechnen.

Vorhandener Bodenaufbau bleibt erhalten

Der vorhandene Bodenaufbau wie Asphalttragschicht, Nivellierschicht, Filterschicht und Elastikschicht soll erhalten bleiben. Der neue Kunststoffrasenbelag wird in wasserdurchlässiger Bauweise nach Din-Norm hergestellt. Ehmer hatte für die Ausschussmitglieder Probebeläge zur Ansicht mitgebracht und versicherte: „Was wir bauen, ist höchster Standard.“ Außerdem werden Barrieren und Tore teilweise erneuert, Softbordsteine und Entwässerungsrinnen höhenangepasst.

Wie lange ein neuer Kunstrasen bei guter Pflege hält, wollte Sven Petke (CDU) wissen. Peter Gruschka (SPD) verwies darauf, dass bereits bei den Ausschreibungen die Qualitätskriterien vorgegeben werden müssten. Falk Ehmer wollte sich nicht festlegen. „Der Rasen geht nicht kaputt und ist auch nach 20 Jahren noch bespielbar“, sagte er, „aber er wird moralisch verschlissen sein, weil es immer neue und höherwertige Beläge gibt.“ Auf 15 bis 20 Jahre Bespielbarkeit könne man sich einstellen. „Aber eine Garantie dafür können wir von der Firma natürlich nicht verlangen“, sagte Ehmer.

Von Elinor Wenke

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