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L82-Nadelöhr beseitigt

Ende der Bauarbeiten in Seehausen L82-Nadelöhr beseitigt

In Seehausen ist die Baustelle wieder aufgehoben. Dort wurde ein Durchlass gebaut, damit Starkregen und Schmelzwasser künftig problemlos abfließen können. Der alte Durchlass war zu klein und oft versandet, sodass es zu Überschwemmungen kommen konnte.

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Der Durchlass unter der L82 in Seehausen unmittelbar vor der Freigabe.

Quelle: H.-Dieter Kunze

Seehausen. Noch rechtzeitig vor den Feiertagen ist seit Freitag wieder ein ungehindertes Befahren der Landesstraße 82 in der Ortslage von Seehausen möglich. Die Brückenbauarbeiten sind in dieser Woche beendet worden.

Rückstau in Extremsituationen

Damit fanden die Baumaßnahmen für einen neuen, wesentlich größer dimensionierten Durchlass für Regen- und Schmelzwasser unter der Fahrbahn ihren Abschluss. Der bisher vorhandene war zu klein und versandete im Laufe der vielen Nutzungsjahre zusehends. Dadurch kam es in Extremsituationen zum Wasserrückstau auf der Fahrbahn, ein Zustand, der aus Gründen der Verkehrssicherheit gefährlich und untragbar war.

Als Baulastträger war der Landesbetrieb Straßenwesen in der Pflicht. Nach den üblichen Planungen und der Ausschreibung wurden die Baulose vergeben. Das Vorhaben war nach Angaben von Guido Güthling, Leiter der Straßenmeisterei in Luckenwalde, mit 230 000 Euro veranschlagt. Anfang Oktober begannen die Arbeiten.

Kein Frost – zügige Bauarbeiten

Da die L82 komplett gesperrt werden musste, wurde eine provisorische Umfahrung in unmittelbarer Nähe der Baustelle für die Dauer der arbeiten angelegt. Der Unterbau war geschottert, die Deckschicht aus Bitumen. Der Richtungsverkehr passierte den Engpass einspurig, ganztägig geregelt durch eine Lichtsignalanlage. Mit den Bauabschnitten ging es zügig voran, unter anderem weil es keinen Frost gab, sodass der avisierte Fertigstellungstermin Ende November/Anfang Dezember, eingehalten wurde.

Hintergrund

Der Landesbetrieb Straßenwesen plant und baut, unterhält und pflegt das Netz der Landes- und Bundesstraßen sowie die Autobahnen im Land Brandenburg.

Hauptsitz der Behörde ist in Hoppegarten.

Der Kreis Teltow-Fläming gehört zum Regionalbereich Süd mit Sitzen in Cottbus und Wünsdorf. Für den Süden ist überwiegend die Straßenmeisterei Luckenwalde zuständig.

Herzstück der Anlage ist der wuchtige Durchlass aus Fertigbetonelementen, die auf gegossene Betonfundamente aufgesetzt worden sind. Er soll selbst dem stärksten Druck durch Starkregen oder Schmelzwasser Stand halten können. Zum Durchlass gehören auch zwei Metallgeländer rechts und links der Fahrbahn. Auf der linken, geländemäßig tiefer liegenden Seite in Fahrtrichtung Blönsdorf, führt eine Betontreppe hinab in den Graben.

Beim Rückbau der Umgehung wurden die Asphaltdecke und der Schotter vom Unterbau getrennt entsorgt und recycelt. Noch während die Bauleute letzte Arbeiten erledigten, floss der Verkehr seit Donnerstag bereits über das neue Bauwerk. Die offizielle Freigabe einschließlich einer Bauabnahme erfolgte am Freitagmorgen. Die Verkehrsteilnehmer freuten sich über die nun wieder ungehinderte Durchfahrt.

Von H.-Dieter Kunze

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