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Teltow-Fläming Land fördert barrierefreie Sanierung der Ebert-Schule
Lokales Teltow-Fläming Land fördert barrierefreie Sanierung der Ebert-Schule
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17:30 14.12.2017
Bei der Übergabe des Förderschecks in der Friedrich-Ebert-Grundschule. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Pünktlich vor Weihnachten flattert der Stadt Luckenwalde noch eine Finanzspritze in sechsstelliger Höhe ins Haus. Thomas Drescher, Staatssekretär im Brandenburger Bildungsministerium, überbrachte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) am Donnerstag einen Förderscheck über 311 251,50 Euro aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm. Das Geld soll für die barrierefreie Sanierung der Ebert-Schule verwendet werden.

Insgesamt investiert die Stadt dafür rund 415 000 Euro, das Land fördert das Vorhaben zu 75 Prozent. Bis Ende 2019 sollen ein Fahrstuhl, barrierefreie Rampen, behindertengerechte Toiletten und Akustikdecken für die Klassenräume geschaffen werden.

Die Ebert-Grundschule soll barrierefrei zugänglich gemacht werden. Quelle: Elinor Wenke

„Das Ensemble von Schule und Stadttheater steht unter Denkmalschutz, das macht die Sanierung schwierig“, sagte Martina Jerke vom Amt für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung. Der Aufzug aus einer Stahl-Glas-Konstruktion soll an der Rückseite installiert werden. Mit Hilfe einer Rampe links neben dem Haupteingang wird man die ersten Stufen überwinden können, um in das Gebäude zu kommen. „Gehbehinderte Schüler sollen natürlich auch zur Turnhalle gelangen können“, sagte Martina Jerke, das soll ebenfalls über eine Rampe und einen Treppenlift ermöglicht werden. Als Lärm- und damit Gesundheitsschutz sollen Akustikdecken in die Räume eingebaut werden. „Die erste haben wir bereits vorgezogen, mit erfolgreichem Effekt“, erklärte Martina Jerke.

Bauarbeiten starten im nächsten Jahr

„Die Kofinanzierung durch die Stadt ist gewährleistet“, versicherte Herzog-von der Heide, sodass die Bauarbeiten im nächsten Jahr starten können. „Die Akustikdecken werden in den Sommerferien eingebaut“, kündigte Amtsleiter Ingo Reinelt an.

Mit der großzügigen Landes-Förderung für eine barrierefreie Schule und der Aussicht auf eine bessere Personalausstattung verbindet Thomas Drescher die Hoffnung, dass auch die pädagogische Arbeit davon profitieren wird. Die Chefin des städtischen Senioren- und Behindertenbeirates, Evelin Kierschk, mahnte nochmals einen Behindertenparkplatz vor der Schule an.

Eltern fordern Sonnenschutz für Klassenräume

Andere Sorgen bewegen einen Großteil der Eltern. „Wir begrüßen den barrierefreien Zugang“, sagte Schulelternsprecher Kai Ballin, „aber diese große Geldsumme kommt erst Schülern in der Zukunft zugute. Man muss auch für die jetzigen Schüler etwas tun.“ Ballin forderte einen Sonnen- und Wärmeschutz für die Klassenräume. „Im Sommer können unsere Kinder dort nicht ordentlich lernen, weil es zu heiß ist“, sagte er.

Laut Martina Jerke ist ein Außen-Sonnenschutz aus Denkmalschutzgründen nicht erlaubt. Ingo Reinelt versicherte aber, dass für den Haushalt 2018 Mittel für einen Innen-Sonnenschutz vorgesehen sind.

Die Schülersprecher Julian und Kimberley wissen zwar nicht genau, wie ihre Schule umgebaut werden soll, finden den Zugang für Rollstuhlfahrer aber gut. „Behinderte Kinder, die gern hier lernen wollen, weil sie in der Nähe wohnen, müssen dann nicht in eine entfernte Schule gehen“, sagte Kimberley.

Von Elinor Wenke

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