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Landschaft und Stillleben im Museum

Kultur Landschaft und Stillleben im Museum

Im Luckenwalder Heimatmuseum wurde eine neue Sonderausstellung mit Werken von Silvia Kley aus Dahlewitz eröffnet. Gezeigt werden vor allem Landschaftsmotive in Öl und Acryl. Für die musikalische Umrahmung sorgte Ehemann Werner Kley mit seinen Freunden.

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Museumsleiter Roman Schmidt begrüßt die Ausstellerin Silvia Kley (M.) traditionsgemäß mit Blumen.

Quelle: Margrit Hahn)

Luckenwalde. Eine neue Sonderausstellung mit Landschaft und Stillleben in Öl und Acryl wurde kürzlich im Luckenwalder Heimatmuseum eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten von Silvia Kley.

Schon während der Schulzeit besuchte sie einen Malzirkel im Klubhaus Rangsdorf. Später folgten weitere Kurse an der Volkshochschule. Nachdem sie mit verschiedenen Techniken, Materialien und Motiven experimentiert hatte, malt sie heute am liebsten Landschaften in Öl oder in Acryl. „Ich habe aber auch schon meinen Mann und meinen Enkel porträtiert. Allerdings passen diese Arbeiten hier in diese Ausstellung nicht rein“, sagt die Hobbymalerin.

Mit ihren Bildern möchte sie dem Betrachter die oft vergessene Schönheit der Heimat näherbringen. Ihrer Bilder sollen dazu beitragen, der Hektik des Alltags zu entfliehen und die stille Anmut der uns umgebenden Natur zur genießen.

Die 60-Jährige malt nicht nur Motive ihrer Heimat. Sie fängt mit ihrer Malerei auch Stimmungen anderer Landstriche, wie die auf Rügen oder Mallorca ein. Die Ideen und Anregungen holt sie sich bei Spaziergängen mit ihrem Mann und den Hunden. Dann hält sie mit Fotoapparat und Skizzenblock alles fest, was ihr gefällt. Schon bevor sie zu malen beginnt, hat sie das Bild in ihrem Kopf. Im Atelier setzt sie dann ihre Vorstellungen mit Pinsel und Farben um. „Es gibt unzählige Gelegenheiten, farbliche Variationen einer Landschaft im Bild zu erfassen und festzuhalten. Die Jahreszeiten, das unterschiedliche Licht , den Regen oder den Schnee“, stellt Silvia Kley fest.

Die Arbeiten entstanden von 2004 bis 2016

Sie hat sich bewusst für eine naturnahe Darstellungsweise entschieden. „In der heutigen hektischen und reizüberfluteten Alltagswelt möchte ich die Betrachter meiner Bilder anregen, die Schönheit der uns umgebenden Natur wieder zu erkennen und zu genießen“, fügt sie hinzu. Die Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind, entstanden von 2004 bis 2016.

Der Blankenfelder Kunstkritiker fragte sie einmal, warum sie nicht fotografieren würde, um den Menschen die Schönheit der Natur näher zu bringen. Darüber hat sie nachgedacht und festgestellt, dass es der eigentliche Antrieb ist, sich an die leinwand zu stellen und selbst zu malen. „Das malen gibt mir die Möglichkeit, durch die Komposition eines Bildes Stimmungen darzustellen, sichtbar zu machen und dem Betrachter Anteil am eigenen Empfinden und Fühlen zu geben, wobei auch zum Ausdruck gebracht wird, dass die Natur nicht immer nur schön sein muss, sondern auch bedrohlich sein kann“, fügt die Hobbymalerin hinzu. Die Ausstellung wurde mitgestaltet von ihrem Mann Werner, der mit Freunden für die musikalische Umrahmung sorgte sowie von Tochter Melanie Nagel, die eigene Gedichte vortrug.

Uns so gab es bei dieser Ausstellungseröffnung nicht nur Blumen vom Museumsleiter Roman Schmidt an die Künstlerin. Auch deren Ehemann Werner Kley bedankte sich mit Blumen bei seiner Frau und den Musikerfreunden. Ein Dank ging auch an Rolf Danzmann. Der Luckenwalde hatte gemeinsam mit Werner Kley bei der Weihnachtsrevue auf der Bühne gestanden. Als Danzmann ihn in Dahlewitz besuchte, entdeckte er die vielen schönen Bilder von Silvia Kley und schlug vor, sie im Luckenwalder Heimatmuseum zu präsentieren.

„In Luckenwalde stelle ich zum ersten Mal aus ansonsten sind meine Fotos aber öfter zu sehen. Selbst bei meinem Hausarzt“, berichtet Silvia Kley. Sie forderte die Ausstellungsbesucher auf, die interessanten Details zu entdecken und wünschte viel Spaß beim Betrachten der Werke. Die Ausstellung ist bis zum 26.Juni zu sehen.

Von Margrit Hahn

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