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Teltow-Fläming Landtagsabgeordneter unterstützt Bürgerinitiative
Lokales Teltow-Fläming Landtagsabgeordneter unterstützt Bürgerinitiative
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00:50 22.08.2014
In Hohenseefeld in der Gemeinde Niederer Fläming gibt es keine Gehwege, aber viel Verkehr. Quelle: Kathrin Burghardt
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In dieser Woche schrieb Petke an den brandenburgischen Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD), sowie an die Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan (Linke). Beide fordert Petke auf, sich dringend um die Umsetzung der beiden Vorschläge zu bemühen. Die Bürgerinitiative in Hohenseefeld sei „in berechtigter Sorge, die Ortsdurchfahrt ist gefährlich“, schreibt Petke unter anderem. Sein wichtigstes Argument: „In anderen Landkreisen unseres Bundeslandes geht es doch auch“, begründet Petke sein Engagement auf MAZ-Nachfrage. Bei gleicher Gesetzeslage gebe es bereits in vielen Landkreisen Tempo-30-Zonen vor Kitas an Bundesstraßen. „Ich bin viel in Brandenburg unterwegs und sehe viele solcher verkehrsberuhigter Zonen. Ich verstehe nicht, warum das nicht auch bei uns möglich sein soll“, sagt er.

Tödlicher Unfall im Dezember 2013

Sowohl von der Landrätin Wehlan, als auch aus dem Ministerium erwartet er eine zügige Antwort, sagte er am Dienstag. „Die Bürgerinitiative setzt sich aus meiner Sicht mehr als berechtigt für mehr Verkehrssicherheit ein. Nicht nur, weil es bereits einen tragischen Unglücksfall gab“, so Petke. Im Dezember 2013 wurde eine Fußgängerin in Hohenseefeld beim Überqueren der Straße überfahren und starb. „Landkreis und Ministerium sollten endlich tätig werden“, fordert der Politiker.

Bürgersteige fehlen in Hohenseefeld entlang der viel befahrenen Bundesstraße gänzlich. Schüler, die von den Bushaltestellen kommen, und Hohenseefelder, die mit Kindern aus der Kita kommen, laufen stellenweise auf der Fahrbahn – direkt neben der Vielzahl an Lkws und Rasern. An das Tempolimit 50 hält sich kaum ein Fahrzeug. Das ergab eine private Geschwindigkeitserhebung der Mitglieder der Hohenseefelder Bürgerinitiative.

Bürgerinitiative gegründet

Anfang 2014 gründeten einige Hohenseefelder diese, um sich für mehr Sicherheit im Ort einzusetzen. Eine Tempo-30-Regelung hatte die Gruppe beantragt, sie wurde von behördlicher Seite jedoch abgelehnt. Die Verwaltung der zuständigen Gemeinde Niederer Fläming sei für Tempo-Regelungen an Bundesstraßen gar nicht zuständig, hieß es in einer Sitzung der Gemeindevertreter dazu. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Teltow-Fläming hingegen sah keine Veranlassung, tätig zu werden. Nach „eingängiger Prüfung und Geschwindigkeitskontrollen vor Ort“, seien „keine Auffälligkeiten festgestellt worden“, hieß es in einer Stellungnahme. Daraufhin investierten die Hohenseefelder selbst Geld, um ein eigenes Messgerät anzuschaffen.

Von Kathrin Burghardt

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