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Langsam vor Kitas und Schulen

Mehr Tempo 30 in Nuthe-Urstromtal Langsam vor Kitas und Schulen

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal setzt verstärkt auf 30-km/h-Bereiche. In mehreren Ortsteilen will sie die Höchstgeschwindigkeit vor allem vor Kitas und Schulen beschränken.

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Vor Kitas und Schulen sollen Autofahrer zum Langsam-Fahren bewegt werden.

Quelle: dpa

Ruhlsdorf. Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal will vor Schulen und Kitas für mehr Verkehrssicherheit sorgen. „Das Land Brandenburg will die Unfallzahlen minimieren. Deshalb sollen speziell vor Kindertagesstätten und Schulen 30-km/h-Zonen eingerichtet werden“, sagte Wolfgang Braune vom Ordnungsamt bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung. In Woltersdorf, Jänickendorf und einigen anderen Ortsteilen wurde dies bereits umgesetzt.

Jetzt entschieden die Gemeindevertreter, auch Langsam-Fahr-Zonen in Stülpe für die Straßenbereiche Kastanienweg/An den Eichen und Merzdorfer Weg/Zum Mittelsteig auszuweisen. Dafür hatte sich im Vorfeld auch Ortsvorsteher Michael Glas ausgesprochen. Trotz Einengungen und Bauminseln sei zu beobachten, dass Kraftfahrer die Gefahrenlage unterschätzen oder missachten und sehr schnell fahren, sagte er. Diese vier Straßen sind auf Grund der Straßenbreite und des Straßenaufbaus nicht sehr übersichtlich. Hinzu kommt ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, so dass die Kinder- und Schulwegsicherung in Stülpe nicht gewährleistet ist.

„Für Fahrzeugführer ist die 30-km/h-Regelung nicht angenehm. Aber in Abstimmung mit dem Landkreis haben wir uns entschieden, die Straßen vor der Kita und der Schule in Stülpe umzuwandeln“, so Braune weiter.

Laut Kemnitz Ortsvorsteher Uwe Seiler wurde dies auch in seinem Ortsteil angeordnet. „Ich hätte es begrüßt, wenn das vorher bekanntgegeben worden wäre“, sagte er. Da es sich aber um eine Landesstraße handelt, hat die Gemeinde kein Mitspracherecht.

Gero Jänicke aus Ruhlsdorf wünscht sich, dass man in seinem Ort in der Straße an der Gaststätte, die zum Friedhof führt, auch nur 30 km/h fahren darf, da diese sehr schmal sei. „Das kann man überlegen, allerdings bedarf es dafür die Zustimmung es Straßenverkehrsamtes“, antwortete Braune.

Auch vor der Kita in Zülichendorf wurde die Höchstgeschwindigkeit runtergesetzt. Entgegen der Ansicht, dass sich Autofahrer kaum an die Geschwindigkeiten halten würden, berichtete Christina Schneider, dass das Gebot vor der Grundschule in Zülichendorf recht gut eingehalten wird.

Von Margrit Hahn

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