Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Laternen in Klein Kienitz doch zu retten
Lokales Teltow-Fläming Laternen in Klein Kienitz doch zu retten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 13.03.2016
Seit Januar leuchten in Klein Kienitz vier Laternen. Quelle: Foto: Zielke
Anzeige
Klein Kienitz

Als dunkelstes Dorf Deutschlands hat es Klein Kienitz zu einiger Berühmtheit gebracht. Ortsvorsteher Hans-Jürgen Beyrow (CDU) bekommt immer noch Anfragen von Zeitungen und Fernsehteams, die über die ausgefallene Straßenbeleuchtung im Dorf berichten wollen.

In einem nun veröffentlichten Gutachten, das die Gemeinde Rangsdorf beauftragt hat,wird eine Reparatur der Beleuchtungsanlage für möglich gehalten. Allerdings müssten einige Kabel und das technische Innenleben sowie der Schaltschrank ausgetauscht werden. Dies würde rund 20 000 Euro kosten. Ein Ringkabel, mit dem man die Anlage von zwei Seiten mit Strom versorgen könnte, würde zusätzlich etwa 4000 Euro kosten. Wollte man die Anlage nach aktuellem Stand der Technik mit fünfadrigem Kabel und LED-Leuchten ausrüsten, stiege der Preis auf 111 000 Euro. Alle drei Varianten wären Reparaturen und würden die Anlieger kein Geld kosten.

Im Bauausschuss regte Tassilo Soltkahn (CDU) am Dienstag an zu prüfen, ob die Gemeinde Fördermittel in Anspruch nehmen kann. Derzeit fördere das Land Brandenburg energiesparende Maßnahmen in Kommunen mit 75 Prozent der Kosten. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) sicherte zu, diese Möglichkeit prüfen zu wollen. Er kündigte an, noch vor Ostern eine Einwohnerversammlung einzuberufen. Die Mehrheit der Einwohner hatte sich im Dezember gegen einen Neubau der Beleuchtung ausgesprochen, da diese einen Teil der Kosten tragen müssten.

Von Christian Zielke

Ein Ex-Beigeordneter hat im Rathaus von Ludwigsfelde mit Akten um sich geworfen und wollte den Bürgermeister „absetzen“. Als die Polizei kam, fand sie im Rucksack des Mannes zwei Messer. Er wurde von einem Richter in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

13.03.2016

1991 begannen Bernd und Marlies Wegener mit einem Autohaus in Ludwigsfelde. Inzwischen gehören sechs zu ihrem Unternehmen, das 140 Mitarbeiter beschäftigt. Jetzt feierte die Firma ihr 25-jähriges Bestehen.

13.03.2016

Seit Hans-Peter Kukel vor gut zwei Jahren sein Amt niedergelegt hat, gibt es in Nonnendorf keinen Ortsvorsteher – und damit keinen Ansprechpartner mehr bei Problemen. Die MAZ hat sich im Dorf umgehört, warum den Job niemand machen will.

10.03.2016
Anzeige