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Lautenklänge, Feuershow und Eiersuche

Handwerkermarkt Lautenklänge, Feuershow und Eiersuche

Der mittelalterliche Markt lockte zu Ostern große Besucherscharen nach Dabendorf.

Ein Magnet für Groß und Klein war das Märchenspiel der Theatergruppe, die die Geschichte vom „Aschenputtel“ darbot.

In diesem Jahr gab es auch etwas Neues zu bestaunen. Kaum ein Marktbesucher war nicht fasziniert davon.

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Mit „Henriette Huhn“ und „Hasi“ klappte das Eiersuchen.

Dabendorf. Bei schönstem Wetter öffneten sich an beiden Feiertagen die Tore des mittelalterlichen Oster- und Handwerkermarktes am Dabendorfer Dorfanger. Dass man auf dem etwa ein Hektar großen Areal mit Vierseithof, Wiesen und Koppel kurzweilige und angenehme Stunden verbringen kann, hatte sich rumgesprochen.

Schüler stellten Elfen und Wichtel dar

So konnten sich die 20 Mitglieder des Lilienbundes, dem Verein für Brauchtumspflege, der auf dem Gelände seine Heimat hat und den Markt zum achten Mal ausrichtete, über eine große Besucherschar freuen. Ein Magnet für Groß und Klein war das Märchenspiel der Theatergruppe: In der Scheune verfolgte das Publikum gespannt, wie Vereinsmitglieder gemeinsam mit vier Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Mittenwalde die Geschichte vom „Aschenputtel“ nachspielten. Dabei stellten die Schüler Elfen und Wichtel dar, die statt der im Märchen agierenden Tauben dem Aschenputtel halfen. Als Prinz und Aschenputtel sich gefunden hatten und sich glücklich in den Armen lagen, Wichtel und Elfen herumhopsten und sich die Laiendarsteller verbeugten, gab es tüchtig Beifall. „So ein Stück auf die Beine zu stellen macht viel Arbeit, aber die tolle Resonanz ist es immer wieder wert“, erklärte Kerstin Weischner alias Kerstin zu Dabendorf, die im Verein den Hut aufhat.

Hofladen lockte mit regionalen Bioprodukten

Da Besucher keines der Angebote bezahlen müssen und auch kein Eintritt verlangt wird, muss der Verein ordentlich in Vorkasse gehen. Das tun die Mitglieder seit langem, nicht nur mit Ideen, Zeit und Optimismus. Jedes Jahr gibt es obendrein Neues zu bestaunen. Diesmal lockte ein Hofladen mit regionalen und Bioprodukten. Kaum ein Marktbesucher, der den von Charlott von Dabendorf angepriesenen Waren vom Ziegenkäse über Kartoffeln bis Zahncreme keinen Blick schenkte. In Kürze soll der Laden als fester Bestandteil des Hofes Dabendorfern und Kunden aus der Region Naturprodukte und frische Waren anbieten. In jedem Jahr dabei und bei den Besuchern sehr beliebt sind die Drechsler- und Schmiedearbeiten, die Angebote aus der Gewandschneiderei sowie die Lederarbeiten.

Entspanntes Beisammensein bei Knobibrot und Met

Zur Brettchenweberei, die von „Kräuterweib Brigitte“ auf einem Webstuhl vorgeführt wurde, gesellten sich viele Frauen und fachsimpelten. Zurzeit lernt Brigitte eine weitere Webart, mit der sie für Chris Lunatis’ Laute ein neues Band herstellen will. Chris sang zur Unterhaltung der Gäste an der Taverne und bei der Märchenvorführung und präsentierte eigene Kompositionen. Während Henrik aus Zossen mit Pfeil und Bogen Spaß hatte, entspannten die Erwachsenen bei selbst gebackenem Knobibrot, Met, Kaffee oder Kuchen. „Hasi“ und „Henriette Huhn“ halfen den Jüngsten, Ostereier zu suchen. Ein Ritterturnier und eine Feuershow rundeten das Geschehen ab. „So ein toller Hof in unserer Nähe“, freute sich Carolin Thielicke aus Ludwigsfelde, deren Filius Felix im Ritterkostüm viel Spaß hatte.

Von Andrea von Fournier

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